Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Heinrich Graf von Holk (* 1599 auf Fünen ; † 9. September 1633 in Troschenreuth im Vogtland ) war ein aus Dänemark stammender Offizier der im Dreißigjährigen Krieg zunächst auf protestantischer Seite kämpfte bis 1630 in kaiserliche Dienste trat. Das von befehligte Reiterregiment war vor allem bei der äußerst gefürchtet.
Als Sohn eines Offiziers schlug Holk eine militärische Laufbahn ein. In der Anfangsphase Dreißigjährigen Kriegs kämpfte er im Heer des Feldherrn Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel . Als 1625 der dänische König Christian IV. auf protestantischer Seite in den Krieg nahm Holk an dessen Kriegszügen in Norddeutschland 1627 wurde er von kaiserlichen Truppen gefangen kam jedoch nach kurzer Zeit wieder frei beteiligte sich 1628 an der Verteidigung Stralsunds gegen das Heer von Wallenstein . 1630 wechselte Holk auf die kaiserliche Seite trat in das wallensteinsche Heer ein blieb mit dem dänischen König in Verbindung. Bis Jahr 1632 brachte es Holk zum Generalwachtmeister. Im 1632 stellte er ein Regiment von Arkebusierreitern mit dem er einen Plünderungszug durch Sachsen unternahm. Im November kommandierte Holk die Reiterei im linken Flügel des kaiserlichen Aufgebots der Schlacht bei Lützen . 1633 wurde er zum Feldmarschall ernannt zudem wurde ihm der Grafentitel verliehen. Im selben Jahr brach er seinem Regiment zu einem weiteren Feldzug nach auf wo er an der Pest erkrankte. Er verstarb noch auf dem zu Wallensteins Lager. Heinrich Graf von Holk nach Dänemark überführt und auf Anordnung Christians in Kopenhagen ehrenvoll beigesetzt.
Zu besonderer Bekanntheit brachte es Holk seinen Reitern durch seine besondere Härte gegenüber Zivilbevölkerung. Seine rücksichtslosen Plünderungszüge brachten ihm Spottnamen "Hol Kuh" ein. Da Holk in unterschiedlichen und für beide Kriegsparteien kämpfte und die ihm befehligten Truppen besonders grausam vorgingen lässt sich als gutes Beispiel für einen Befehlshaber Dreißigjährigen Kriegs einstufen.