Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Heinrich von Morungen (um 1200) war in Thüringen beheimatet; er lebte als Ritter auf der Burg Morungen dem Stammsitz Sangerhausen . Als miles emeritus bezog er eine Pension seines Gönners Markgrafen Dietrich von Meißen die er 1217 dem Leipziger Thomaskloster überschreiben ließ. Nach aus dem 16. Jahrhundert starb er dort 1222 nach einer Indienfahrt.
Ein wesentliches Thema im Werk des von Morungen ist die Dämonie der Minne (die Minne ist für die mittelalterlichen Autoren das der antiken Liebesgöttin Venus); die Minne wird als magische als krankmachende ja sogar als Macht aber auch als religiöses und mystisches erfahren. In Form und Inhalt sind die von der provenzalischen Lyrik beeinflusst (daktylische Rhythmen Durchreimung). Es werden auch inhaltliche Motive von übernommen so z. B. das sonst im Minnesang selten vorkommende Motiv der Aufkündigung des Minnedienstes (Lied XXVII). Wurzeln sind zudem in klassisch-antiken Literatur ( Ovid ) zu finden.
Eine Neuschöpfung Heinrichs ist der Tagelied -Wechsel.