Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 25. August 2019 

Heinzelmännchen


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Die Heinzelmännchen sind der Sage nach Kölner Hausgeister. Sie verrichten nachts wenn die schlafen deren Arbeit. Werden sie dabei jedoch verschwinden sie für immer. Neben ihrer Kleinheit auch typische Attribute wie die Zipfelmütze und Fleiß dass die Heinzelmännchen zur Gruppe der Kobolde Wichtel und Zwerge gehören.

Die Sage erscheint 1826 erstmals schriftlich in einem Werk des Schriftstellers Ernst Weyden (1805-1869). Populär geworden ist in der Gedichtfassung von 1848 des Malers und Dichters August Kopisch (1799-1853):

 Wie war zu Cölln es doch mit Heinzelmännchen so bequem! Denn war man ... man legte sich hin auf die und pflegte sich. Da kamen bei Nacht man's gedacht die Männlein und schwärmten und und lärmten und rupften und zupften und und trabten und putzten und schabten - eh ein Faulpelz noch erwacht war all Tagwerk ... bereits gemacht! ...  

Verwandte Figuren

Die Brownies sind ähnliche Figuren aus dem englischen

Die Heinzelmännchen zählen zu den Vorbildern Ende des 19. Jhrd. erfundenen Gartenzwerge. Kommerzielle neuerer Zeit sind die Schlümpfe und die Mainzelmännchen als die Maskottchen des ZDF .

Literatur

  • Ernst Weyden: Cöln's Vorzeit. Geschichten Legenden und Cöln's nebst einer Auswahl cölnischer Volkslieder. Köln: 1826.
  • August Kopisch: Allerlei Geister. Mährchenlieder Sagen und Berlin (Duncker) 1848



Bücher zum Thema Heinzelmännchen

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Heinzelm%E4nnchen.html">Heinzelmännchen </a>