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Helmut Schmidt


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Helmut Schmidt; 1994 - Dieses Bild unterliegt der GFDL!

Helmut Schmidt (* 23. Dezember 1918 in Hamburg ) ist ein deutscher Politiker ( SPD ) und war deutscher Bundeskanzler ( 1974 - 1982 ).

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Helmut Schmidt ist seit 1942 verheiratet Hannelore ("Loki") Glaser (* 1919). Aus der gingen zwei Kinder hervor. Ein Sohn verstarb im Kindsalter Tochter Susanne wurde 1947 geboren.

Nach dem Krieg in dem er unter anderem an Ostfront dient studiert er in Hamburg Volkswirtschaft und Staatswissenschaften und wird Diplom-Volkswirt.

Von 1953 bis 1961 und von 1965 bis 1987 ist Schmidt Mitglied des Bundestages . Dazwischen von 1961 bis 1965 ist Helmut Schmidt Innensenator von Hamburg macht sich dort vor allem als Krisenmanager Hamburger Hochwasser vom Februar 1962 einen Namen.

In der Regierung Willy Brandts bekleidet er verschiedene Ministerämter. So ist von 1969 bis 1972 Verteidigungsminister von Juli bis November 1972 Bundeswirtschafts- und Finanzminister und von November 1972 bis 1974 Bundesfinanzminister.

1974 übernimmt er das Amt des Bundeskanzlers seinem Vorgänger Willy Brandt. Er wird 1976 sowie 1980 wiedergewählt.

Die grösste Herausforderung seiner Amtszeit ist der so genannte " Deutsche Herbst " als Terroristen von der so genannten Roten Armee Fraktion " (RAF) versuchen die bundesrepublikanische Grundordnung mittels zu beseitigen.

Schmidts entschlossenem Handeln ist es zu dass dieses Unterfangen keinen Erfolg hat. So er Erpressungen durch die "RAF" v.a. im mit der Entführung von Hanns-Martin Schleyer und der Entführung des Lufthansaflugzeuges "Landshut" Jahre 1977 ab und vertritt die so "harte Linie". Seine Haltung und Konsequenz bringen Anerkennung über alle Parteigrenzen hinweg ein.

Umstritten dagegen in der Bevölkerung und in der eigenen Partei ist sein Einsatz den NATO-Doppelbeschluss .

1982 ist er nach dem Scheitern der mit der FDP der erste Bundeskanzler der ein konstruktives Misstrauensvotum seines Amtes enthoben wird. Sein Nachfolger Helmut Kohl .

Helmut Schmidt wurde während seiner politisch Zeit wegen seines Redetalents gerade auch von "Schmidt Schnauze" genannt. Von vielen wurde er seinen hohen ökonomischen Sachverstand gelobt.

Seine Politik wird von vielen als für einen SPD-Politiker angesehen. Beispielsweise führte er Angelegenheiten die die DDR betrafen zwar den Grundlagenvertrag von Willy Brandt fort er unterstützte allerdings zeitgleich die von neuen US-Militärbasen in der Bundesrepublik Deutschland.

Seit 1983 ist er Mitherausgeber der Wochenzeitung Die Zeit .

Im Dezember 2003 wurde die Universität Bundeswehr in Hamburg in Helmut-Schmidt-Universität umbenannt. Er außerdem Ehrenbürger der Stadt Hamburg .

Werke

  • Menschen und Mächte 1987
  • Deutschland und seine Nachbarn Menschen und Teil 2 1990
  • Weggefährten Erinnerungen und Reflexionen 1996
  • Die Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten 1997
  • Die Selbstbehauptung Europas Perspektiven für das Jahrhundert Deutsche Verlags-Anstalt Stuttgart München 2000

Zitate

  • "Wer Visionen hat sollte zum Arzt
  • "In den grundlegenden Fragen muss man sein. Und ich bin der Meinung dass Probleme der Welt und der Menschheit ohne nicht zu lösen sind. Gleichwohl glaube ich man zugleich realistisch und pragmatisch sein sollte."
  • "Zwar kann der Politiker im Augenblick Handelns oder wenn er sein Handeln erklären begründen muss nicht gleichzeitig auch große Philosophie Aber sofern er ohne philosophisch-ethische Grundlage handelt er in Gefahr Fehler zu begehen. Er in Gefahr in Opportunismus abzusinken. Er ist in Gefahr ein Scharlatan zu werden."
  • "Heutzutage ist das wichtigste zu lernen man andere Völker versteht. Und zwar nicht deren Musik sondern auch ihre Philosophie ihre ihr Verhalten. Nur dann können sich die untereinander verstehen."

Weblinks

Siehe auch: Liste der deutschen Bundesregierungen


Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion :
Kurt Schumacher | Erich Ollenhauer | Fritz Erler | Helmut Schmidt | Herbert Wehner | Hans-Jochen Vogel | Hans-Ulrich Klose | Rudolf Scharping |
Peter Struck | Ludwig Stiegler | Franz Müntefering |

Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland :
Theodor Blank | Franz-Josef Strauß | Kai-Uwe von Hassel | Gerhard Schröder (CDU) | Helmut Schmidt | Georg Leber | Hans Apel | Manfred Wörner | Rupert Scholz | Gerhard Stoltenberg | Volker Rühe | Rudolf Scharping | Peter Struck

Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland :
Fritz Schäffer | Franz Etzel | Heinz Starke | Rolf Dahlgrün | Kurt Schmücker | Franz Josef Strauß | Alex Möller | Karl Schiller | Helmut Schmidt | Hans Apel | Hans Matthöfer | Manfred Lahnstein | Gerhard Stoltenberg | Theodor Waigel | Oskar Lafontaine | Werner Müller | Hans Eichel

Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland :
Ludwig Erhardt | Kurt Schmücker | Karl Schiller | Helmut Schmidt | Hans Friderichs | Otto Graf Lambsdorff | Manfred Lahnstein | Otto Graf Lambsdorff | Martin Bangemann | Helmut Haussmann | Jürgen Möllemann | Günter Rexrodt | Werner Müller | Wolfgang Clement

Außenminister der Bundesrepublik Deutschland :
Konrad Adenauer | Heinrich von Brentano | Gerhard Schröder (CDU) | Willy Brandt | Walter Scheel | Hans-Dietrich Genscher | Helmut Schmidt | Hans-Dietrich Genscher | Klaus Kinkel | Joschka Fischer

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