Der Hengsteysee ist etwa 4 2 lang im Durchschnitt 296 m breit und einen Stauinhalt von gut 3 3 Mio. Seine Oberfläche beträgt etwa 1 36 km². Stauziel liegt bei gut 96 m ü. (Wasserspiegel). Den Beginn des Sees im Lauf Flusses markiert die Lenne -Mündung sein Ende bildet ein Stauwehr am Schiffswinkel in Herdecke mit einer Stauhöhe von 6 m. Nördlich begrenzt wird der Hengsteysee den Steilhängen des Ardeygebirges die schöne Ausblicke auf die Landschaft
In Herdecke wird der Hengsteysee seit als Unterbecken für ein großes Pumpspeicherkraftwerk genutzt. Das Koepchenwerk nutzt den Höhenunterschied des Ruhrabhangs zwischen künstlich angelegten Oberbecken und dem ebenfalls künstlich See zur Energiegewinnung. Der Wasserspiegel des Sees durch den täglichen Pumpspeicherbetrieb um fast 1 schwanken.
Obwohl sich die Wasserqualität der zufließenden (einem ehemals säure- und eisenhaltigen Industriefluss) in letzten Jahrzehnten stark verbessert hat dient der nach wie vor der Feinreinigung des Ruhrwassers. Ausschlaggebend für die Verbesserung Wassers in dem Stausee sind biologische Selbstreinigungsprozesse. Stausee verschlammt allerdings stark da sein Wasser sehr langsam fließt.
Da insbesondere die Lenne auch viel mit sich führt dass vor Bau der natürlicherweise von der Ruhr weiter transportiert wurde der Hengsteysee auch als Geschiebefang bezeichnet. Er muss in Abständen von Jahrzehnten ausgebaggert werden.
Heute dient der nach dem angrenzenden Stadtteil Hengstey benannte See insbesondere der Freizeitnutzung : Wassersport sowie stille Erholung am Seeufer.