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Henri de la Tour d'Auvergne, Vicomte de Turenne


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Henri de Latour d'Auvergne Vicomte de Turenne (* 11. September 1611 in Sedan 27. Juli 1675 bei Sasbach Baden gefallen) war ein französischer Heerführer und Marschall von Frankreich . Er gilt in Frankreich als Nationalheld Deutschland als der "Erbfeind" der die Pfalz

Henri de Latour d'Auvergne war der Sohn des Herzogs Heinrich von Bouillon und der Prinzessin Elisabeth von Nassau-Oranien Tochter Wilhelms I. von Oranien . Dadurch war er der Neffe des Moritz von Oranien . Er wurde nachdem er 1623 seinen verloren hatte von seinem Onkel in Holland erzogen trat 1625 in die holländische Armee ein und 1626 Kapitän der Infanterie.

1630 wechselte er als Oberst in französische machte unter Laforce einen Feldzug nach Lothringen 1634 als Marechal de Camp unter Lavalette einen Zug an den mit wo er Mainz entsetzte und 1638 Breisach belagerte. Zum Generalleutnant ernannt kämpfte er 1639-43 zuerst unter Grafen d'Harcourt dann unter Prinz Thomas von in Italien und nahm 1640 Turin ein.

1643 wurde Turenne zum Marschall von Frankreich ernannt und mit dem Oberbefehl über französischen Truppen in Deutschland betraut. Er reorganisierte Truppen im Elsaß überschritt im Mai 1644 Rhein entsetzte mit dem Herzog von Enghien Condé ) Freiburg und befreite das ganze Rheingebiet den Kaiserlichen. 1645 wagte er einen Einfall Württemberg wurde aber von Mercy bei Mergentheim und zum Rückzug hinter den Rhein gezwungen. vereinigte er sich wieder mit Condé und erfochten 3. August bei Nördlingen einen Sieg Turenne am 18. November noch Trier eroberte. Das Zustandekommen des Westfälischen Friedens von 1648 wird auch auf die Besetzung Bayerns zum Inn 1648 durch Turenne zurückgeführt.

Während der Fronde befand er sich zunächst im Exil. vereinigte nach der Verhaftung der Prinzen (18. 1650) die Truppen der Fronde mit den und fiel von Belgien aus in Frankreich Er eroberte Le Catelet La Capelle und wurde aber am 15. Dezember 1650 vom Duplessis bei Chamblanc geschlagen und söhnte sich mit der Königin Anna aus. Er stellte jetzt auf die Seite der Regierung und am 02. Juli 1652 den großen Condé seinen ehemaligen Waffengefährten vor Paris und ihn bis an die Grenze von Flandern

Im Krieg gegen Spanien 1654 - 1659 siegte er 1658 bei Dünkirchen besetzte ganz Flandern und ermöglichte so den Pyrenäenfrieden von 1659 . 1660 wird ihm der Titel "Maréchal des camps et armées du roi" verliehen. könnte den Titel sinngemäß mit Oberbefehlshaber der des Königs übersetzen.

Auf Ludwigs XIV. Wunsch trat er 1668 zum Katholizismus und befehligte im Krieg gegen Holland 1672 Armee am Niederrhein gegen die Kaiserlichen und 1673 zwang er den Großen Kurfürsten zum Frieden von Vossem (16. Juni wurde aber dann von Montecuccoli zurückgedrängt.

1674 überschritt er bei Philippsburg den Rhein schlug am 16. Juni Herzog von Lothringen bei Sinzheim und eroberte ganze Pfalz die er völlig verwüstete. Er darauf Bournonville bei Enzheim (4. Oktober) räumte Oktober das Elsaß trieb aber Anfang 1675 Verbündeten wieder aus diesem Land ging über Rhein und traf im Juli bei Sasbach die Kaiserlichen unter Montecuccoli. Ehe es aber Schlacht kam wurde Turenne bei einer Aufklärung Terrains von einer Kanonenkugel getötet 27. Juli

Seine Leiche wurde auf Ludwigs Befehl der königlichen Gruft zu St.-Denis beigesetzt bei Zerstörung der Gräber in der Revolution gerettet auf Napoleons I. Befehl im Invalidendom gegenüber dem Grabmal bestattet. Bei Sasbach wurde Turenne durch den den Bischof von Straßburg Kardinal Rohan (1734-1803) durch die "Halsbandaffäre" um Königin Marie-Antoinette berühmt 1781 ein Gedenkstein errichtet den 1829 die Regierung durch einen Granitobelisken ersetzen ließ. Heute sich in Sasbach das 1945 entstandene (das das dritte war 1940 von den Deutschen worden) Turenne-Denkmal das durch General de Gaulle eingeweiht wurde und das Turenne-Museum ein Kooperationsprojekt.

Henri de Turenne gilt neben Condé der bedeutendste französische Feldherr seiner Zeit und Frankreich als der bedeutendste Feldherr nach Napoleon. war ein methodisch gebildeter und vorsichtiger General ausgezeichneter Taktiker der sich auch sorgfältig um Verpflegung und Verwendung seiner Truppen kümmerte.

Werke

Turenne hinterließ seine Memoiren die von bis 1658 reichen und unter dem Titel: "Collection des mémoires du maréchal de Turenne" veröffentlicht wurden.

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