Henry Marie Joseph Frédéric Expedite Millon Montherlant wird in eine wohlhabende katholisch-royalistische Familie in der er nur zu Mutter und ein inniges Verhältnis entwickelt. Er hat Hauslehrer besucht dann verschiedene Schulen zuletzt ab Jan. 1911 das kath. collège Sainte-Croix in Neuilly . Diese Schule muss er im März 1912 wegen einer intimen Freundschaft zu einem Schüler kurz vor den Abitur verlassen. Zu prägenden Einflüssen seiner Jugend gehören neben der Familie und seinen Jugendfreundschaften Literatur und Stierkampf.
Erste literarische Versuche unternahm Montherlant schon zehnjähriger teils zusammen mit seinem Jugendfreund Faure-Biguet. kurzer Kriegsteilnahme wendet er sich endgültig dem zu. Seine Themen sind zunächst Jugend Krieg Ab 1925 lebt er auf Reisen in und Nordafrika um in den dreißiger Jahren nach Paris zurückzukehren. Er hat seinen größten mit der Romantetralogie Les jeunes filles ( 1930 -- 1939 ).
Nach dem Kriege wandte er sich Theater zu. 1960 wird Montherlant in die Académie française gewählt. Seine Gesundheit beginnt sich zu er nimmt nun nach einer Pause von als zwanzig Jahren die Arbeit an Romanen auf und veröffentlicht unter anderem La rose de sable und Les garçons die auf jahrzehntealte Vorarbeiten zurückgehen.
Pierre Sipriot: Montherlant sans masque. -- Paris: Laffont. -- 1. Bd. L'enfant prodigue : 1895--1932. -- 1982. -- 2. Bd. Ecris avec ton sang : 1932--1972. -- 1990. Biographie. Register im 2.
Album Montherlant / iconographie réunie et commentée par Sipriot. -- Paris: Gallimard 1979. (Bibliothèque de Pléiade)
Faure-Biguet J.-N. (Jacques Napoléon): Les enfances de Montherlant. -- Paris: Plon 1941 ; ²Paris: 1948. Erinnerungen eines Jugendfreundes