Herbert Schmalstieg (verheiratet zwei Kinder) absolvierte Ausbildung zum Sparkassenkaufmann bei der Stadtsparkasse Hannover. Im Anschluss erlangte er im an der Werbefachlichen Akademie den Abschluss als Von 1967 bis 1986 arbeitete er als Abteilungsdirektor bei der Hannover.
Herbert Schmalstieg besaß von 1961 bis 1971 verschiedene Funktionen bei den Jungsozialisten und ist seit 1966 Vorstandsmitglied des SPD -Unterbezirks Hannover-Stadt. Von 1973 bis 1981 war er stellvertretender Vorsitzender von 1981 bis 1987 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks.
Ab 1968 gehörte Herbert Schmalstieg dem Rat der Hannover an. Im Alter von 28 Jahren er am 26. Januar 1972 erstmals den Posten des ehrenamtlichen Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Hannover an. Zu Zeitpunkt war Herbert Schmalstieg der jüngste Oberbürgermeister bundesdeutschen Großstadt. Nach der Änderung des Kommunalrechts in Niedersachsen wurde er am 29. September 1996 bei der ersten Direktwahl zum hauptamtlichen gewählt. Bis 1996 gab es neben dem Oberbürgermeister noch Oberstadtdirektor der als Verwaltungschef fungierte. In den 1986 bis 1996 wurde Herbert Schmalstieg als Direktkandidat des Landtagswahlkreises 34 ( Hannover-List ) in den Niedersächsischen Landtag gewählt. Zuletzt Herbert Schmalstieg am 9. September 2001 für weitere fünf Jahre in seinem als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover bestätigt.
Neben seiner politischen Arbeit in Hannover sich Herbert Schmalstieg ebenfalls im Niedersächsischen und Städtetag. Von 1973 bis 1982 war er Vorsitzender des Niedersächsischen Städtetages 1974 ist er Mitglied im Präsidium des Städtetages und war Präsident des Deutschen Städtetages 1986 bis 1989 .
Herbert Schmalstieg gilt aufgrund seiner langen in Hannover als Urgestein Hannovers. Er setzte für die Reformierung der Verwaltung ein um die Einwohner Hannovers bei Behördengängen möglichst kurze zu schaffen. Durch die Verwaltungsreform soll die zu einem modernen und kosteneffizienten Dienstleistungsunternehmen umstrukturiert Herbert Schmalstieg sucht immer wieder die Nähe den Bürgern die ihn in einer wöchentlichen aufsuchen können. In regelmäßig einberufenen Einwohnerversammlungen berichtet über die Stadtentwicklung. Weiterhin setzte er sich die Expo 2000 in Hannover ein. Durch die Expo viele Projekte besonders aber der Ausbau der Infrastruktur Hannovers realisiert werden die ansonsten erst später und unter schwierigeren Umständen möglich gewesen