Ausgehend von Gärten und Parks besiedelt Herkulesstaude Straßenränder Brachen sowie Bach- und Flußtäler sie die einheimische Flora verdrängt. Eine Pflanze kann mehrere tausend Samen bilden. Die attraktiven Fruchtstände verlocken dazu Dekoration verwendet zu werden duch den Transport Dolden trägt der Mensch zur Verbreitung bei.
Die ganze Pflanze enthält photosensibilisierende Substanzen insbesondere in Kombination mit Sonnenlicht zu Reizungen Rötungen Hautentzündungen und in Fällen nach 2 bis 3 Tagen zu Blasenbildung führen. Der Kontakt mit Pflanzensaft zum beim Arbeiten mit dem Rasentrimmer oder beim der Pflanze kann selbst durch Kleidung hindurch bereiten. Kinder und Haustiere sollten auf jeden von der Pflanze ferngehalten werden da auch Blätter beim Versteckspielen bereits Hautreizungen hervorrufen können.
Um die Pflanze aus dem Garten entfernen wird empfohlen sie noch vor der am Wurzelansatz abzuhacken. Dabei ist unbedingt Schutzkleidung tragen (Handschuhe Schutzbrille langärmelige Kleidung) Die Schutzkleidung direkt danach ausgezogen werden da der Saft Textilien hindurchsickern kann. Die Pflanze ist wuchsfroh wiederstandsfähig gegen Herbizide so dass der Einsatz von Pflanzengiften keinen Erfolg bringt.
Auch andere kleinere Bärenklau-Arten wie der Deutschland einheimische Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium) oder der (Heracleum montanum) rufen Hautprobleme durch Photodermatitis hervor.