Der Vater war Beamter in Lörrach die Mutter führte einen kleinen Laden. der Kunstgewerbeschule in Karlsruhe wo er mehrere Preise bekam. Studium der Akademie in Karlsruhe bei Ludwig Schmitt-Reutte. 1900 unterrichtete Strübe an der Kunstgewerbeschule in Für seine Leistungen erhielt er ein Stipendium einen Studienaufenthalt in England .
Durch den engen Kontakt mit der Literatur mit William Shakespeare John Milton und William Wordsworth wurde Burte immer mehr zur Dichtung die englische Gastfreundschaft und der Umgang mit Menschen formten ihn vollends.
Bei einem Aufenthalt in Paris wurde er auf einen Wettbewerb aufmerksam dem er teilnahm und den er gewann. einem Volksroman der wochenweise in Zehnpfennigheften erscheinen wollte man billigen Schundheften etwas entgegensetzen. Damit Burte zum Schriftsteller.
Burte suchte als Maler wie als das gleiche: Gestaltung der Landschaft und des Menschen Prägung der Heimat aus der er wächst und worin seinen festen Grund hat. Seinen Gedichten in alemannischer Mundart stehen die Gemälde gegenüber zu ihn in erster Linie die Landschaft des Markgräflerlandes inspirierten mit denen er aber auch Veränderung und Zerstörung durch die industrielle Entwicklung
„Um aim umme lyt e Hüüsermeer
Suust un bruust e wilde Wältsvercheer
Aber’s Härz isch schwer un d’Sell isch
Wenn I numme uf der Lucke wär!“ '
Hermann Burte war schon früh ein völkischer Ideologie und in der Folge auch eifriger des Nationalsozialismus . Sein Roman „Wiltfeber der ewige Deutsche. Geschichte eines Heimatsuchers“ zeugt von dieser Einstellung aber auch die Grundstimmung in der Kulturszene ausgehenden wilhelminischen Zeit wieder: Burte wurde 1912 für diesen Roman mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet.
Außerdem erhielt Burte den Schillerpreis ( 1927 gemeinsam mit Fritz von Unruh und Franz Werfel ) sowie den Hebelpreis (1936).
Bleibend (solange der Dialekt gelebt wird) sind seine alemannischen Gedichte ihn als den wirkungsstärksten Lyriker dieser Sprache nach Johann Peter Hebel auszeichnen während seine Romane (Wildfeber!) sowie Bühnenstücke praktisch vergessen sind.
Noch immer Beachtung finden seine Gemälde Burte selbst sein dichterisches Werk höher eingeschätzt als die Malerei.