Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Herminafried (Hermenefred Erminafried)
???
+ 534 in Zülpich
Sohn des Königs Bisinus (Basinus) der 500 (?) die Herrschaft von seinem Vater und mit Amalaberga einer Tochter des Ostgotenkönigs verheiratet. Ob H. getauft war läßt sich bestimmen. Seine Frau war auf jeden Fall Zumindest haben den Ausgrabungsergebnissen nach Teile des Adels das Christentum (katholisch oder arianisch) angenommen Behm-Blancke Günter: Gesellschaft und Kunst der Germanen. 1973).
Nach der Herrschaftsübenahme scheint es zu Reichsteilung gekommen zu sein da seine Brüder und Berthachar gleichfalls als Könige erwähnt werden. das Verhältnis der drei Könige untereinander war sich nicht eruieren. Zumindest scheint H. eine eingenommen zu haben. Die fränkischen Quellen (Gregor Tours: Historiarum libri decem und Venatius Fortunatus: Radegundis) sind in dieser Hinsicht indifferent. Die Darstellung H. bei Gregor ist aus der der Franken zu den Thüringern zu erklären.
Nach der Herrschaftskonsolidierung H. band Theoderich in seine Antifränkische Koalition ein die durch Heirat mit Amalaberga sanktioniert wurde und bis (Tod des Theoderich) das Land vor fränkischen bewahrte. Um 529 (?) wurde wahrscheinlich ein Invasionsversuch der Merowinger zurückgeschlagen. Jedoch war die 531 nach einer vernichtenden Niederlage des Thüringischen an der Unstrut erfolgreich die den Sturz H. zumindes in seinen Kerngebieten zur Folge Bis 534 konnte sich H. wahrscheinlich in abgelegenen östlichen Teilgebiet behaupten und wurde 534 einem Vorwand zu Verhandlungen mit Chlothar I. Zülpich gelockt und dort ermordet.