Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Begriff Herrenrasse wurde erstmals gebraucht von den Kolonialmächten Frankreich .. gegenüber den Ureinwohnern der besiegten (Kolonien). In der späteren Nazi-Ideologie wurde dieser Begriff ebenfalls benutzt um eigene oder verwandte 'germanische' und 'nordische' Volk als durch das " Blut " überlegen - aus allen anderen Völkern
Extremer Vertreter dieser Rassentheorie und auch Sozialdarwinismus war der Engländer Houston Stewart Chamberlain der in seiner Vorstellung von der die Auffassung vertrat die germanische Rasse sei Retter der Menschheit auserkoren.
Der deutsche Volkskundler und Turnvater Friedrich Ludwig Jahn äußerte dass Kulturen degenerieren wenn die ' Rassen ' sich vermischen ("Deutsches Volksthum"). Man nahm dass südeuropäische Völker rassisch mit Nichteuropäern jenseits Mittelmeers vermischt waren während Nordeuropäer 'rein' geblieben
Folglich bildete im Nationalsozialismus die blonde blauäugige nordische Person das die als " arische Rasse " bezeichnet wurde. Als Leitbild galten Sätze "Zäh wie Leder hart wie Kruppstahl flink Windhunde". Hierfür galten insbesondere die Kriterien "blond" "blauäugig" die beide rezessiv vererbt werden.
Die Bezeichnung arisch kommt von den Völkern des alten Iran und des Industales . Nach den Ideen von Gobineau u.a. behauptete der nationalsozialistische Theoretiker Alfred Rosenberg dass sie kämpferische Krieger waren die der nördlichen Klimazone entstanden südwärts abwanderten und Indien erreichten. Sie sollten die Vorfahren der germanischen Stämme sein die ihre kriegerischen Werte Unter Berufung auf Nietzsche behauptete Rosenberg das Christentum sei ein fremde semitische Sklavenmoral das kriegerischen arischen Herrenrassen nicht gemäß sei.
Im Zuge ihrer " Rassenhygiene " erließen die nationalsozialistischen Machthaber die Nürnberger Gesetze nach denen die Heirat von Deutschen Juden oder anderen "Nichtariern" verboten wurde. Durch Stammbäume mussten die Menschen während der Zeit des Dritten Reiches ihre Herkunft nachweisen.
Um die behauptete Überlegenheit der nordischen zu bewahren führte man die Eugenik ein um "defekte" Menschen zu beseitigen Aktion T4 . Sie wurde von Karl Brandt geleitet diente dazu "geistig Behinderte" oder "genetisch Kranke" töten.
Parallel zur Vernichtung vorgeblich andersrassiger Menschen ein Programm zur gezielten Zucht von Herrenmenschen Leben gerufen das aber nur in geringem durchgeführt wurde. Diese so genannte "Geheimsache Lebensborn " war ein Lieblingsprojekt von Heinrich Himmler . 1935 wurde das "Heim Hochland" in Steinhöring München eröffnet. Frauen die mindestens bis zu Großeltern bestimmte "Rassemerkmale" wie "blond" und "blauäugig" konnten sich bewerben. Falls ihr zugesagt wurde die Frau die gesamte Schwangerschaft inkognito auf auch weit entfernt vom Heimatort bis einige nach der Geburt des Kindes in einem Heim des "Lebensborn e.V." zubringen. Auch die Sexualpartner - meist SS-Männer mussten Rassenachweise erbringen. Kinder wurden in den Heimen erzogen und soweit sie den "Rasseanforderungen" genügten - zur freigegeben bevorzugt in Familien von SS-Angehörigen. Die Lebensborn wurde auch in Norwegen durchgeführt. In deutschen Lebensbornheimen wurden bis 8000 Kinder geboren in Norwegen 12000.
Die Herrenrassen-Politik der Nationalsozialisten war - genetisch - abwegig. Bereits damals war wissenschaftlich dass Reinrassigkeit aufgrund des fehlenden Heterosis-Effekts zu weniger vitalen und weniger leistungsfähigen führt. So wurde in den 20er Jahren 20. Jahrhunderts bereits in den USA eine Hybridzüchtung von Hühnern durchgeführt die Leistungssteigerungen ergab. Wäre die Rassenpolitik der Nationalsozialisten durch den Untergang des 3. Reiches beendet so wäre als Zuchtergebnis nicht etwa eine leistungsfähige Rasse hervorgegangen sondern das Gegenteil: "blond behindert" mit einer Ansammlung rezessiver Gene wie generell in Inzucht -Linien auftritt.
Moderne Genetiker schließen eine biologisch begründete Überlegenheit von aus.