Im Jahr 1884 zog sich Herrmann Meyer aus dem zurück und übergab ihn seinen Söhnen Arndt und Hans (1858-1929). 1888 gründete er in Leipzig den Verein zur Erbauung billiger Wohnungen . Den Verein wandelte er am 3. April 1900 in die Stiftung zur Erbauung billiger Wohnungen um. Die Stiftung errichtete bis 1914 vier Wohnkolonien mit insgesamt ca. 2.700 Wohnungen in Leipziger Stadtteilen Lindenau Eutritzsch Reudnitz und Kleinzschocher.
In seinem Todesjahr stifteten ihm die der Kolonie Reudnitz eine Gedenktafel und 1928 wurde eine Straße in der Kolonie nach ihm Herrmann-Meyer-Straße benannt. Im Volksmund wird er noch durch die Bezeichnung Meyersdorf für die Kolonie Kleinzschocher geehrt.