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Heruler


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Die in Jütland ansässigen Heruler oder Eruli gehörten zu den nordgermanischen Stämmen.

Um 250 n. Chr. wanderten sie nach Süden und finden am Schwarzen Meer erstmals Erwähnung. Die weiter im Westen Stammesverbände zogen an den Niederrhein und fielen in römische Gebiete ein.

Die Ost-Heruler hingegen wanderten zum Asowschen Meer . Sie gerieten unter gotische Herrschaft und plünderten 267 Byzanz . 269 und 276 fielen erneut Herulische Stämme in römisches ein.

Als das ostgotische Reich um 375 von den Hunnen erobert wurde gerieten auch die Heruler hunnische Herrschaft. Nach dem Untergang des hunnischen gründeten sie im 5. Jahrhundert zwischen March und Theiß in der heutigen Slowakei ein größeres Reich. Ihre hunnische Lebenweise die Heruler immer wieder in Konflikt mit Nachbarn. 510 wurde das Heruler-Reich unter dem König endgültig von den Langobarden vernichtet.

Die verbleibenden Heruler schlossen sich den an gingen nach Italien oder suchten Zuflucht den Gepiden . Letztere Gruppe fand schließlich Aufnahme auf Boden. Beim heutigen Belgrad wurde ihnen gestattet ein kleines Föderatenreich errichten. Dieses Reich hatte aber nur kurz Schon eine Generation später verschwindet es aus Quellen.




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