Impulse zur Herz-Jesu-Verehrung kamen aus der Mystik des Spätmittelalters z.B. von Mechthild von (1207 - 1282) Gertrud von Helfta (1256 - 1302) und Heinrich Seuse (1295 - 1366) und besonders von französischen Nonne Margareta Maria Alacoque deren Visionen zwischen und 1675 um den Sühnegedanken den häufigen und ein Herz-Jesu-Fest kreisten. Starken Aufschwung erhielt Herz-Jesu-Frömmigkeit im 19. Jahrhundert durch Romantik und (Bild: Apsismosaik von Sacré-Coeur Paris). Pierre Teilhard de Chardin wagte eine Zusammenschau der Herz-Jesu-Spiritualität mit Schöpfung und Evolution .
Jeweils am dritten Freitag nach Pfingsten (Freitag der Woche nach Fronleichnam ) ist das Herz-Jesu-Fest das Papst Pius IX. 1856 als Gedenktag für die ganze eingeführt hat. Außerdem heißt der erste Freitag Monats "Herz-Jesu-Freitag". Er ist ein bevorzugter Tag die Krankenkommunion.
Die Herz-Jesu-Verehrung hat in der zweiten des 20. Jahrhunderts stark an Boden verloren. sind einerseits ihre Verkitschung im Devotionaliengeschäft andererseits gewisse Gefühlsscheu im modernen Katholizismus.
Nichtkatholiken stehen der Herz-Jesu-Frömmigkeit gewöhnlich ablehnend Allerdings bietet sie durch ihren christozentrischen Akzent ökumenische Anknüpfungspunkte.