Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Ein Atem- beziehungsweise Kreislaufstillstand bedeutet höchste Lebensgefahr für den Patienten. wenn es gelingt innerhalb der ersten drei fünf Minuten durch die Herz-Lungen-Wiederbelebung einen Notkreislauf in Gang zu bringen beziehungsweise Aufrecht erhalten besteht eine Überlebenschance für den Patienten.
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) oder Kardiopulmonale Reanimation engl. Cardiopulmonary Resuscitation kurz CPR) ist daher wichtigste Maßnahme in Kursen für lebensrettende Sofortmaßnahmen Erster Hilfe .
Im folgenden werden die Maßnahmen der Laienreanimation entsprechend den internationalen Standards (Guidelines for Resuscitation) beschrieben die im Jahr 2000 zeitgleich von der American Heart Association dem European Resuscitation Council (ERC) sowie der veröffentlicht wurden. In Deutschland haben sich die der Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (BAGEH) vertretenen Hilfsorganisationen und der "Deutsche für Erste Hilfe und Wiederbelebung bei der im Jahr 2001 auf einen nationalen Konsens geeinigt.
Grundlage der aktuellen Lehraussagen sind der ( medizinische ) Kenntnisstand sowie Erkenntnisse aus der Erwachsenenbildung . Viele Schritte sind dabei vereinfacht worden. um die Hemmschwelle zur Hilfeleistung bei Ersthelfern niedrig anzusetzen andererseits aber auch um eine Hilfe zu gewährleisten. Bei der Laienreanimation wird ein Atemstillstand auch immer mit einem Kreislaufstillstand so dass die Pulskontrolle entfällt. Ebenso wird aus Gründen der darauf verzichtet den Mund zu inspizieren.
Da die Gehirnzellen empfindlich auf Sauerstoffmangel besteht die Gefahr von bleibenden Hirnschäden innerhalb Zeit (3 bis 5 Minuten je nach Bei länger anhaltendem Sauerstoffmangel tritt der Tod
Mit jeder Minute die verstreicht verringert die Überlebenchance des Patienten.
Lautes ansprechen und anfassen (schütteln an Schulter) des Patienten. Reagiert der Patient nicht eine Bewusstseinsstörung vor. Dies ist eine lebensbedrohliche und es muss sofort ein Notruf gemacht werden ( phone first ).
Bei der Bewusstlosigkeit erschlafft die Muskulatur Patienten. Es besteht die Gefahr dass der an seiner eigenen Zunge erstickt wenn diese Atemwege verlegt.
Erste Maßnahme ist daher der so lebensrettende Handgriff mit dem ein frei halten der erreicht wird. Dazu fasst der Helfer den an Kinn und Stirn hebt das Kinn und beugt den Kopf vorsichtig nach hinten.
Zur Atemkontrolle legt der Helfer seinen über Mund und Nase des Patienten mit in Richtung Brustkorb. Der Helfer versucht ein zu hören den Luftzug der Atmung mit Wange zu fühlen oder das Heben und des Brustkorbs zu sehen.
Atmet der Patient nicht so wird zwei mal beatmet (siehe unten).
Daran schließt sich als weitere Kontrolle Suche nach weiteren Lebenszeichen an.
Der Helfer sucht nach weiteren Lebenszeichen beispielsweise das Einsetzen der Atmung oder ein nach der durchgeführten Atemspende. Eine weitere Möglichkeit Suche nach Lebenszeichen wäre die Kontrolle des Die Pulskontrolle wird in der Laienausbildung nicht gelehrt. Studien haben gezeigt dass die Pulskontrolle Laien fehlerhaft war und in vielen Fällen vorhandener Kreislaufstillstand nicht festgestellt wurde. In Deutschland nach einer Empfehlung der BAGEH die Pulskontrolle noch in der Sanitätsausbildung gelehrt.
Sind keine Lebenszeichen vorhanden ist mit Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beginnen.
Ganz wichtig: Notruf vor Beginn der Wiederbelebungsmaßnahme veranlassen ( phone first ). Je schneller der Rettungsdienst mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen kann desto größer ist die des Patienten.
Der Helfer kniet bei der Beatmung Schulterhöhe dicht am Patienten von dieser Position kann er leicht Beatmung und Herzdruckmassage durchführen.
2 mal Beatmen entweder Mund zu Nase oder Mund zu Mund
Nach der ersten Beatmung hebt der seinen Oberkörper. Dabei beobachtet er wie sich Brustkorb wieder senkt. Gleichzeitig atmet er frische ein.
Dauer pro Beatmung circa 2 Sekunden.
Das Volumen bei der Beatmung sollte 10 ml/kg Körpergewicht betragen d. h. beim zwischen 700 und 1.000 ml.
Gelingt es nicht Luft in die zu blasen beziehungsweise der Brustkorb hebt sich dann kontrolliert der Helfer zunächst ob der überstreckt ist und ob sich Fremdkörper im befinden.
Hinweis: Wird zuviel Luft hineingeblasen besteht die dass Luft in den Magen gelangt und der Patient erbricht. Erbrochenes kann dann die verlegen.
Der Kopf des Patienten bleibt ständig überstreckt. Helfer legt eine Hand an den Haaransatz der anderen Hand fasst er an das und hebt den Unterkiefer an. Mit dem dieser Hand drängt er die Unterlippe gegen Oberlippe und verschliesst so den Mund.
Der Helfer atmet normal ein. Dann setzt seinen Mund so um die Nase des dass seine Lippen die Nase abdichten.
Dann bläst er langsam Luft in die des Patienten bis sich der Brustkorb ( Thorax ) hebt. Um dies zu kontrollieren blickt der Helfer auf den Brustkorb des Patienten.
Der Kopf des Patienten bleibt ständig überstreckt. Helfer legt eine Hand an das Kinn hebt den Unterkiefer an. Mit dem Daumen Zeigefinger der anderen Hand verschließt er die des Patienten.
Der Helfer atmet normal ein. Dann setzt seinen Mund so auf den Mund des dass seine Lippen den Mund abdichten.
Dann bläst er langsam Luft in die des Patienten bis sich der Brustkorb hebt. dies zu kontrollieren blickt (schielt) der Helfer den Brustkorb des Patienten.
Um den Helfer vor Infektionen zu Schützen gleichzeitig eventuell vorhandenen Ekel zu überwinden gibt Beatmungshilfen wie beispielsweise die sogenannte Taschenmaske. Diese sich sinnvoll einsetzen wenn der Helfer den mit der Beatmungshilfe regelmäßig übt.
Gleichzeitig ist die Verwendung von Beatmungshilfen die Möglichkeit zur Atemspende bei einer Vergiftung mit (Beispielsweise E 605). Hier besteht sonst bei Mund zu Mund- oder Mund zu Nase-Beatmung für den Helfer.
Der Helfer fährt mit dem Zeigefinger Hand beim Patienten am unteren Rand des Rippenbogens entlang bis zu der Stelle an unterer Rippenbogen und Brustbein ( Sternum ) zusammentreffen. Von dieser Stelle aus legt Helfer Zeige- und Mittelfinger der anderen Hand das Brustbein. Unmittelbar oberhalb von Zeige- und setzt der Helfer den Handballen der ersten auf das Brustbein des Patienten. Hier befindet der richtige Druckpunkt.
Bei der Herzdruckmassage wird durch Druck das Brustbein das Herz gegen die Wirbelsäule gepresst. Dabei erhöht sich der Druck Brustkorb und Blut wird aus dem Herzen Das Herz kann sich in der Entlastungsphase mit Blut füllen.
Bei der Herzmassage legt der Helfer Hände gekreuzt übereinander der Handballen der unteren befindet sich auf dem vorher gesuchten Druckpunkt dem Brustbein des Patienten. Die Finger sind damit wird Druck auf die Rippen vermieden sonst zu Rippenbrüchen führen kann.
Durch die richtige Körperhaltung wird die für den Helfer erleichert. Der Helfer kniet dem Patienten die Schulter des Helfers befindet senkrecht über dem Brustbein des Patienten und Helfer drückt mit gestreckten Armen (Ellbogen durchdrücken).
15 mal das Brustbein senkrecht in Wirbelsäule drücken die Eindrucktiefe beträgt etwa 4 5 Zentimeter. Dabei ist darauf zu achten zwischen zwei Herzdruckmassagen richtig entlastet und kein mehr auf den Brustkorb ausgeübt wird. Nur kann sich das Herz wieder mit Blut
Die angestrebte Frequenz der Herzdruckmassagen liegt bei 100 Kompressionen Minute. Ziel ist es einen Blutdruck von 40 mm/Hg ( diastolisch ) aufzubauen damit die lebenswichtigen Organe wie Gehirn mit Sauerstoff versorgt werden.
Hinweis: Stimmt der Druckpunkt oder die Handhaltung kann dadurch Druck auf die Rippen ausgeübt und diese können brechen. Dabei können innere verletzt werden. Rippenbrüche sind vor allem bei Patienten häufig wenn die Verbindung zwischen Rippen Brustbein verknöchert ist. Auf jeden Fall muss Helfer die Wiederbelebung fortsetzen da diese die Überlebenschance für den Patienten darstellt!
Mit dem Rhythmus 2 Beatmungen/15 Herzdruckmassagen bis zur Ablösung weitere Helfer oder den Rettungsdienst fortfahren.
Dabei sollte auf einen raschen Wechsel Beatmung und Herzdruckmassage geachtet werden.
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung darf nur beendet werden die Atmung wieder spontan einsetzt (bei Erwachsenen der Rettungsdienst die weiteren Maßnahmen übernimmt oder Arzt dieses anordnet.
Bei einer Unterkühlung wird die Wiederbelebung so lange fortgesetzt der Patient in der Klinik erwärmt wurde. Niemand ist tot solange er nicht warm tot ist ( No one is dead until he is and dead )
Die Herz-Lungen-Wiederbelebung kann auch durch zwei ausgeführt werden. Ein Helfer übernimmt dabei die der zweite Helfer die Herzdruckmassage. Der Rhythmus Beatmungen und 15 Herzdruckmassagen ist dabei identisch dem der Einhelfer-Methode.
Ursache für eine Reduzierung der Herztätigkeit Säugling sind meist Störungen der Atmung beziehungsweise Sauerstoffversorgung. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird dabei entsprechend dem der Frequenz und dem Volumen der Atmung der Herzfrequenz angepasst.
Bei Säuglingen haben die Maßnahmen der Vorrang vor dem Notruf . Ist man alleine wird daher zunächst eine Minute lang die Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt und danach der Notruf gemacht ( phone fast ).
Die Zahl der Ein- und Ausamtmungen Atemfrequenz beträgt
beim Neugeborenen (bis 1. Lebensmonat) rund bis 45 pro Minute
Bei Säuglingen und Kleinkindern ist besonders zu achten dass der Kopf nicht zu nach hinten gebeugt wird (so genannte Schnüffelstellung ). Das Kind sollte dazu am besten einen Tisch gelegt werden und der Nacken mit einer Windel unterlegt werden.
Bei Säuglingen wird die Pulskontrolle an Innenseite der Oberarme durchgeführt. Bei bewusstlosen nicht Säuglingen (jünger als ein Jahr) muss die auch bei einem Puls unter 80 angewandt
Die Pulskontrolle ist nach circa einer Wiederbelebung zu wiederholen. Da die Ursache meist der Störung der Atmung zu suchen ist es bei einem Säugling oder Kleinkind wahrscheinlicher die Herztätigkeit wieder einsetzt.
Die Herzdruckmassage wird mit 2 bis Fingern einer Hand durchgeführt.
Die angestrebte Frequenz der Herzdruckmassagen liegt Neugeborenen (im ersten Lebensmonat) bei 120 Kompressionen Minute bei Säuglingen/Kleinkindern (1 Monat bis 8 bei 100 Kompressionen pro Minute.
Auch bei Kleinkindern vom ersten bis achten Lebensjahr wird die Herz-Lungen-Wiederbelebung entsprechend dem der Frequenz und dem Volumen der Atmung der Herzfrequenz angepasst.
Die Zahl der Ein- und Ausamtmungen Atemfrequenz beträgt
Zum Erlernen der Wiederbelebungsmaßnahmen ist der eines Erste Hilfe-Kurses bei einer Hilfsorganisation empfohlen. Krankenhäuser bieten spezielle Kurse zum Erlernen der an unter anderem auch für Angehörige von
Das Schema für Laien bei der ist dabei bewusst einfach gehalten. Geübt wird auch mit Hilfe von Musik damit die mit der richtigen Frequenz durchgeführt wird. Das sich dann Audiosuggestives Reanimationstraining oder wenn mehrere Personen gleichzeitig an arbeiten Gruppendynamische HLW . Wer beim Üben der HLW das Yellow Submarine der Beatles vor sich hinsummt macht Herzmassage übrigens automatisch im richtigen Takt.
In der Rettungsdienstausbildung findet das so Mega Code Training statt. Das dort erlernte Ablaufschema beispielsweise erweiteterte Maßnahmen wie Atemwegsmanagement mit Intubation und Absaugung sowie EKG - Diagnostik Medikation und Defibrillation mit ein.
Schon seit Jahrhunderten versucht man Menschen keine klaren Lebenszeichen mehr geben wieder ins zurückzurufen. Dabei traten gehäuft Versuche auf leblose durch laute Ansprache Berührung Atemspende und (selten) zu reanimieren.
Von Konfuzius ( China 1500 v. Chr.) ist das folgende überliefert " Der Retter eines Menschen ist größer als Bezwinger einer Stadt ".
Trotz wachsender Erkenntnisse über die Funkionen menschlichen Körpers und die Zusammenhänge von Atmung Blutkreislauf entstanden Wiederbelebungsmethoden eigentümlichster Art und die geriet immer wieder in Vergessenheit.
Bereits 3000 v. Chr. hatten Hebammen Atemspende bei Neugeborenen angewandt. Ein Erfinder der ist nicht bekannt man weiß nur dass Methode uralt ist und auch im Alten Testament der Bibel erwähnt wird. Im 2. Buch der Könige 4 32-35 (etwa 700 v. Chr.) es:
" Und da Elisa ins Haus kam siehe lag der Knabe tot auf seinem Bett. stieg hinauf und legte sich auf das und legte seinen Mund auf des Kindes und seine Augen auf seine Augen und Hände auf seine Hände und breitete sich also über ihn dass des Kindes Leib ward. Da schnaubte der Knabe siebenmal; darnach der Knabe die Augen auf. "
Lange Zeit bestimmte die Lehre des Galen von Pergamon aus der Zeit der Spätantike die Vorstellungen von den Vorgängen im Körper. Erst im 17. Jahrhundert wurde Galens Lehre von William Harveys Entdeckung des Blutkreislaufes abgelöst. Dieser beschrieb ersten Mal schlüssig und zusammehängend den Blutkreislauf die Aufgabe des Herzens als Druckpumpe. Zuvor bereits Andreas Vesalius Galens Fehler aus der verbessert.
Die Londoner Royal Society demonstrierte 1667 die künstliche Beatmung anhand des geöffneten eines Hundes und der dabei sichtbaren Belüftung Lunge.
An einem Bergmann führte 1744 der Chirurg Tossach erstmals eine erfolgreiche durch. 1775 erkannte John Hunter dass die Beatmung mit reinem Sauerstoff effizienter ist.
Alle neuen Erkenntnisse wurden jedoch nicht in der Wiederbelebung umgesetzt. Um 1750 gab es in den Niederlanden den Beruf des Fassrollers . Aus der Nordsee Gerettete wurden dabei auf ein Fass gelegt welches hin und gerollt wurde. Auch sonst gab es aus Sicht kuriose Empfehlungen zur Wiederbelebung. Beispielsweise die warme Luft mit einem Blasebalg oder einer in die Gedärme zu blasen. Oder das von Tabakrauch in den Darm.
Der spätere Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach Carl erlässt 1776 die folgende Anweisung zur Wiederbelebung:
" Hierauf muss man Luft in den Mund entweder mittels eines Blasebalgs oder welches besser die Weise dass ein Mensch der eine Lunge hat seinen Mund auf den Mund Ertrunkenen einbringt und dazu sich eines abgebrochenen oder einer anderen Röhre bedient bei diesem des Odems als auch Tabakrauch aber muß anderer mit der einen Hand die Nase Ertrunkenen zuhalten und mit der anderen über Brust hin und her streichen und vornehmlich der Herzgrube nach der Brust reiben und "
Wiederbelebung nach Sylvester: Einatmung (rechts) und Ausatmung
1858 wurde zum ersten Mal die Wiederbelebung Dabei handelte es sich um die Methode Sylvester. Diese Methode wurde 1896 durch Brosch Die Zunge wurde dabei aus dem Mund und am Kinn durch einen Nackenknoten festgebungden.
Nach der so genannten Sylvesterschen Atemübung folgten die Methoden nach Schäfer und 1871 die Methode nach Howard:
Der Retter kniet rittlings über dem auf Bauch mit zur Seite gewandtem Gesicht liegenden und legt die Hände so auf dessen Rippen dass die Daumen parallel sind und berühren. Dann wird ein kräftiger Druck ausgeübt langsam zurück genommen wird so dass die auf dem Rücken bleiben. "
1904 erschien das Buch "Die Frau als von Dr. Anne Fischer-Dückelmann in dem eine zur Herzmassage zu finden ist:
" Indirekte Herzmassage: Das Zwerchfell wird beeinflusst ebenso das wenn man mit beiden Handflächen die Eingeweide die Höhe schiebt und nach links aufwärts dann plötzlich loslässt. - Dadurch wird das hinauf und hinunter geschoben durch die Erhebung Zwerchfelles aber die Brusthöhe zuerst vereengt und es plötzlich wieder herabsinkt erweitert. Ist noch Funken Leben vorhanden so sind solche Anrgungen imstande Atmung und Herzschlag wieder in Gang bringen. Bei verunglückten Kindern können Frauen diese Hilfe bei Unglücksfällen' wohl zur Anwendung bringen. "
Brustdruckverfahren nach Howard-Thomsen: Ausatmung von vorne (links) (Mitte) Einatmung (rechts).
Alle drei Methoden blieben bis etwa 1938 Grundlagen für die Wiederbelebung. 1938 kam Dehnung des Brustkorbes in Seitenlage nach Kohlrausch Fast drei Jahrzehnte später Ende der 1960er Jahre wurde das bereits 1943 entwickelte so genannte Brustdruckverfahren nach Howard-Thomsen Standard der Wiederbelebung. Diese der Wiederbelebung wurde noch bis Anfang der 1980er -Jahre gelehrt.
Ein entscheidender Schritt in Richtung einer Wiederbelebung gelang 1954 James Elam als dieser zeigte dass der Ausatemluft des Helfers ein ausreichender Gasaustausch werden konnte. Erstmals hat Peter Safar im 1958 in einer vergleichbaren Untersuchung die Ineffektivität bisherigen Methoden und die Wirksamkeit der Herz-Lungen-Wiederblebung belegt. Der gebürtige Wiener erkannte dass nur eine Kombination aus und Beatmung erfolgreich sein kann und erprobte Wirksamkeit seiner Kardiopulmonalen Reanimation an freiwilligen Kollegen seinem Forschungsteam.
Bei einer Reise nach Norwegen lernte Safar den Spielzeugfabrikanten Asmund Laerdal Gemeinsam entwickelten Safar und Laerdal die so "Resusci-Anne". Mit dieser einfachen Puppe wurde es auch Laien in der Herz-Lungen-Wiederbelebung auszubilden.