Als über Heinrich den Löwen im Jahre 1180 die Reichsacht verhängt worden war verlor seine Titel als Herzog von Sachsen und Bayern . Er ging dann über mehrere Jahre die Verbannung konnte aber danach auf seinen ererbten Eigengütern (Allodialbesitz) bis zu seinem Lebensende Diese Güter fielen bald nach seinem Tode Erbschaft an das Reich wurden aber vom wieder an das Gesamthaus der Welfen als gegeben.
Die Geschichte des Herzogtums war gekennzeichnet zahlreiche Teilungen und erneute Zusammenführungen. Die so wieder entstehenden Teilstaaten die staatsrechtlich im Rang Fürstentümern standen erhielten ihre Namen in der nach ihrer jeweiligen Residenz. Die verschiedenen Linien Dynastie konnten sich bei Aussterben einer Linie beerben. So entstanden im Laufe der Jahrhunderte alte mittlere und neue Haus Braunschweig sowie alte mittlere und neue Haus Lüneburg. Die der gleichzeitig regierenden Teildynastien schwankte zwischen zwei fünf.
Herzog Ernst August aus der Lüneburger die ihre Residenz mittlerweile von Lüneburg über Celle nach Hannover verlegt hatte erlangte 1692 die Kurwürde zuerst als Kurfürst von Braunschweig-Lüneburg später Kurfürst von Hannover . Sein Sohn Georg I. Ludwig wurde Jahre 1714 als Georg I. König von Großbritannien und Irland . Die Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien währte bis 1837 .
Weitere welfische Teilfürstentümer von Bedeutung waren Fürstentum Braunschweig-Grubenhagen das Fürstentum Calenberg und das Göttingen die später alle an das Kurfürstentum fielen. Weitere Nebenlinien existierten in Dannenberg Harburg und Bevern.
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