Das Herzogtum Sachsen war ein frühmittelalterliches Stammesherzogtum zwischen dem und der Unterelbe. Es wurde an der vom 8. zum 9. Jahrhundert von Karl Großen erobert und dem Frankenreich angeschlossen. Das des sächsischen Herzogtums umfasste das Gebiet des Bundeslandes Niedersachsen Holstein Westfalen und den größten Teil des heutigen Sachsen-Anhalt . Heinrich der Löwe eroberte Mecklenburg und Vorpommern und erweiterte das Herzogtum so nach 1180 wurde das sächsische Herzogtum zerschlagen.
Zur Vorgeschichte des Herzogtums Sachsen siehe Sachsen (Volk) . Zur weiteren Entwicklung Sachsens siehe:
Um 200 - 400 breiten sich die Stämme der Sachsen von ihren ursprünglichen Wohnsitzen nördlich der nach Süden bis in das heutige Westfalen und Ostfalen aus.
718 Der fränkische Hausmeier Karl Martell unternimmt einen Kriegszug gegen die Sachsen diese den Neustriern halfen.
743 Der fränkische Hausmeier Karlmann greift die Sachsen an da diese Odilo von Bayern geholfen hatten.
772 - 804 führt Kaiser Karl der Große einen 32 Jahre währenden Krieg gegen Herzogtum Sachsen.
772 Karl beginnt den Krieg gegen die erobert die Eresburg (heute Obermarsberg bei Paderborn ) und zerstört den Irminsul ein sächsisches Heiligtum.
773 Karl zieht nach Italien. Die Sachsen die Gelegenheit und erobern die Eresburg zurück.
774 / 775 Karl unternimmt einen neuen Kriegszug gegen Sachsen. Er erobert erneut die Eresburg dazu Sigiburg. Bei Höxter geht er über die und zieht gegen die Ostfalen.
776 Karl muss wieder nach Italien. Die lassen auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt und die Eresburg und die Sigisburg erneut zurück.
777 Karl hat inzwischen in Paderborn die erbauen lassen um seine Herrschaft in Westfalen Dort hält er Heerschau. Einige Sachsen kommen lassen sich taufen.
779 Sachsenherzog Widukind aus dem Fürstenhaus der Bruonen beginnt Guerillakrieg gegen die Franken. Karl zieht mit Heer bis an die Elbe .
782 Karl hält in der Nähe von Verden an der Aller ein Blutgericht ab. lässt mehr als 4500 Sachsen köpfen.
783 Schlachten bei Detmold und am Fluss Hasel . Die Sachsen verlieren. Widukind zieht sich die Widukindsburg bei Rulle im Osnabrücker Land zurück.
973 stirbt Otto I. der Große in seiner Pfalz Memleben. Otto II. wird Kaiser. Hermann Billung stirbt in Quedlinburg . Bernhard I. Billung wird Herzog in
983 Ein dänischer Aufstand beendet den zunehmenden Einfluss in Haithabu . Erhebung der Slawen . Otto II. stirbt in Rom . Otto III. wird in Verona zum König gewählt.
1002 Mit Otto III. stirbt der letzte Kaiser. Herzog Bernhard I. trotzt dem neuen Heinrich II. die Zusicherung aller Stammesrechte für Sachsen ab.
1011 Herzog Bernhard I. Billung stirbt. Sein Bernhard II. wird Herzog.
1042 Bernhard II. Sohn Ordulf Billung heiratet die Halbschwester des dänisch - norwegischen Königs Magnus. Dänen und Sachsen kämpfen gegen die Wenden .
1059 Bernhard II. stirbt die Herzogwürde geht auf seinen Sohn Ordulf.
1066 Ordulfs Sohn Magnus betreibt den Sturz Erzbischofs Adalbert von Bremen.
1072 Herzog Ordulf stirbt sein Sohn Magnus neuer Herzog.
1106 Herzog Magnus stirbt ohne männlichen Erben. der Billunger-Dynastie. Die billungischen Lande gehen über Töchter Wulfhild und Eilika an die Welfen und Askanier . Lothar von Süpplingenburg wird Herzog von
1112 Otto von Ballenstedt wird von Heinrich V. zum Herzog von Sachsen ernannt.
1115 Lothar von Süpplingenburg besiegt den Kaiser der Schlacht am Welfesholz.
1125 Lothar von Süpplingenburg wird in Mainz Kaiser ( Lothar III. ) gewählt.
1137 Lothar III. stirbt. Der Welfe Heinrich der Stolze seit 1126 bereits Herzog von und Ehemann Gertruds der Tochter Lothars III. sächsischer Herzog.
1138 Heinrich X. strebt nach der Königswürde jedoch in Reichsacht. Die Herzogwürde wird vom König Konrad III. an den Askanier Albrecht der Bär (Schwiegersohn von Magnus)
1141 Albrecht der Bär verzichtet auf die Herzogwürde nachdem er sich gegen die Macht Welfen nicht durchsetzen kann.
1142 Kaiser Konrad III. gibt die Herzogwürde den Welfen Heinrich der Löwe . Dieser betreibt eine besonders intensive Expansionspolitik.
1180 Kaiser Friedrich Barbarossa entzieht Heinrich dem Löwen das Lehen. Das Herzogtum Sachsen endet Teilung. Die Erzbischöfe von Köln übernehmen die Gewalt in Westfalen und Engern. Den Welfen bleiben Braunschweig und Lüneburg. Der Name Sachsen haftete nur noch einigen Landesteilen an Elbe an (Sachsen-Lauenburg und Sachsen-Wittenberg). Aus Sachsen-Wittenberg sich das spätere Kurfürstentum Sachsen .
Bruonen: Erster bekannter Herzog aus dem Haus Bruonen ist Widukind . Die Stammlande der Bruonen befinden sich im Ambergau (Einzugsgebiet des Flusses Nette) in Auch die sächsischen Könige und Kaiser aus Geschlecht der Ottonen auch Ljudolfinger genannt stammen aus dem der Bruonen. Erster sächsischer König mit Oberhoheit die deutschen Stammesherzogtümer war Heinrich I. .
Billunger: Die Stammlande befanden sich im Wetigau. Nachfahren von Widukind . Erster namentlich bekannter Billunger ist Graf Billing (Wychmannus comes) der 811 Verhandlungen an der Eider geführt haben soll und. Graf Wichmann ist Graf im Hamaland. Sein Sohn Graf Großvater von Hermann Billung bekam von Arnulf im Bardengau. Er starb 932. Hermann Billung erster Billunger der Herzog in Sachsen wurde. folgte als Herzog sein Sohn Bernhard I. erwirbt durch Heirat mit Hildegard von Stade Land Hadeln . Aus dieser Ehe stammt Herzog Bernhard (gest. 1059). Sein Soh Herzog Ordulf regierte 1072.
Welfen : Heinrich IX. der Schwarze Herzog von ist durch seien Frau Wulfhilde Tochter des Magnus mit den Billungern verbunden und tritt Nachfolge in einem Teil der Billunger Lande Sein Sohn Heinrich X. der Stolze heiratet Tochter Lothars III. von Süpplingenburg und wird auch Herzog von Sachsen. Er ist Vater Heinrich dem Löwen.
Askanier : Otto Graf von Ballenstedt war der Vater von Albrecht dem Albrechts Nachkommen führen zu den askanischen Linien Herzogtums Lauenburg und Sachsen-Wittenberg sowie zu den von Weimar-Orlamünde denen von Anhalt sowie den von Brandenburg .