Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. ( lat. pellere = schlagen; PPP : pulsum ) In der Medizin beschreibt der Puls überwiegend qualitativ die mechanischen Auswirkungen von Herzaktionen auf die direkte Umgebung oder deren in entferntere Regionen des Körpers durch das
Man unterscheidet eine retrograde (rückwärts gegen den Blutstrom) von einer anterograden (vorwärts mit dem Blutstrom) Fortleitung. Die Fortleitung bestimmt den Venenpuls die anterograde Fortleitung den arteriellen Puls. arterielle Puls findet (ungerechtfertigterweise) in der Medizin Beachtung als der venöse Puls. Die Herzfrequenz wird häufig mit dem Puls gleichgesetzt inhaltlich nicht richtig ist da die Herzfrequenz ein Teilaspekt des Pulses ist. Der Puls Aufschluß über die Häufigkeit des Herzschlages seine die Druckanstiegsgeschwindigkeit in den herznahen Gefäßen während Systole den absoluten Druck und das Füllungsvolumen der Gefäße.
Der normale Ruhepuls liegt bei 50 80 Schlägen in der Minute. Manchmal ist peripher getastete Puls langsamer als die Herzfrequenz EKG . Das hängt mit früh einfallenden Extraschlägen die zu einer mechanisch unwirksamen Herzaktion führen. spricht dann von einem Pulsdefizit .
Auch an den Venen gibt es schwachen Puls. Allerdings ist der Venenfluss von Faktoren abhängig insbesondere von der Atmung der und der Körperaktivität und nicht so sehr zweigipfligen Venenpuls der durch wechselnde Druckverhältnisse im Vorhof des Herzens zustande kommt.