Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Großherzogtum Hessen (auch Hessen-Darmstadt) bzw. der Freistaat Hessen-Darmstadt war ein Gliedstaat des Deutschen Reiches bzw. der Weimarer Republik .
Der Staat Hessen-Darmstadt geht auf die Teilung Hessens nach dem Tod Philipp I. im Jahre 1567 zurück. Von den vier Linien Hessen-Darmstadt Hessen-Kassel Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels starben die beiden letzten 1604 aus. Der Erb- und Konfessionsstreit um Hessen-Marburg brachte Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel in erbitterte Gegnerschaft die sich ab 1618 mit dem Krieg überlagerte. Als Reaktion auf den von Moritz dem Gelehrten (von Hessen-Kassel) an der gesamthessischen Universität Marburg erzwungenen Konfessionswechsel gründete Hessen-Darmstadt 1607 die Universität Gießen.
Im Jahr 1622 wurde durch Erbteilung Hessen-Homburg aus Hessen-Darmstadt ausgegliedert.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzu gewinnen wurden schließlich 1806 zum Großherzogtum erhoben. 1815/16 kamen weitere hinzu u.a. Worms Alzey Bingen und Mainz als Rheinhessen bezeichnet wurde. 1815 trat das Großherzogtum dem Deutschen Bund bei 1871 dem Deutschen Reich .
Nach dem 1. Weltkrieg wurde aus dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt der Volksstaat Hessen während Hessen-Kassel Teil Preußens blieb.
1937 sterben bei einem Flugzeugunglück nahe Oostende die Großherzogin Eleonore Erbgroßherzog Georg Donatus Caecilie und deren Kinder Ludwig und Alexander.