Die neuen preußischen Gebiete wurden zunächst den Regierungsbezirken Cassel und Wiesbaden unter einem vorläufigen preußischen Oberpräsidium in Cassel vereinigt.
Am 7. Dezember 1868 entstand hieraus die neue preußische Provinz Hessen-Nassau . Sie gliederte sich wie sonst in in Stadtkreise und Landkreise .
Zum 1. April 1928 vergrößerten sich die Stadtkreise Wiesbaden und Frankfurt am Main durch Eingemeindungen; aus den Resten des Höchst a. M. und des Landkreises Wiesbaden entstand der neue Main-Taunuskreis .
Zum 1. Oktober 1932 trat der Kreis Wetzlar von der Rheinprovinz Regierungsbezirk Koblenz zur Provinz Hessen-Nassau und zum Regierungsbezirk während der Kreis Grafschaft Schaumburg aus der Provinz Hessen-Nassau Regierungsbezirk Kassel die Provinz Hannover und den Regierungsbezirk Hannover eingegliedert wurde.
Aufgrund der Vorgaben in den Sparvorordnungen Reichspräsidenten wurden die Kreise Gersfeld Homberg Kirchhain Westerburg aufgelöst und mit den benachbarten Kreisen
In der nationalsozialistischen Zeit wurde der Frankfurt am Main die Zusatzbezeichnung Stadt des deutschen Handwerks beigelegt.
Zum 1. 2. 1942 bildeten die bisherigen Landkreise der Eder des Eisenberges und der Twiste den Landkreis Waldeck mit dem Sitz in Korbach.
Zum 1. Juli 1944 wurde die Hessen-Nassau in Anlehnung an die Reichsverteidigungsbezirke und Gaue der NSDAP in die neuen Provinzen Kurhessen und Nassau geteilt. Dabei wechselten von der Provinz Regierungsbezirk Kassel der Kreis Herrschaft Schmalkalden zum Regierungsbezirk Erfurt Provinz Sachsen und Stadtkreis Hanau und die Landkreise Hanau Gelnhausen und Schlüchtern zum Regierungsbezirk Wiesbaden Provinz Nassau.
Mit der stellvertretenden Wahrnehmung der Geschäfte Oberpräsidenten in Kassel für die Provinz Kurhessen der Gauleiter der NSDAP Karl Gerland in Kassel beauftragt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Provinzen Teil des Landes das kurze Zeit später in Land Hessen wurde. Innerhalb von Hessen bestanden zunächst die Regierungsbezirke Kassel und Wiesbaden weiter.
Der westliche Teil des Regierungsbezirks Wiesbaden nach 1945 jedoch unter französische Verwaltung gelangt nämlich Kreise Ober- und Unterwesterwald Unterlahn und Sankt Sie wurden später dem Land Rheinland-Pfalz eingegliedert. bildete dieses Gebiet den Regierungsbezirk Montabaur der 1968 Teil des Regierungsbezirks Koblenz wurde.