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Hessen ist laut seiner Verfassung Glied der deutschen Republik. Die Staatsform eine demokratische und parlamentarische Republik . Außerdem bekennt sich Hessen zu Frieden und Völkerverständigung. Der Krieg ist geächtet.
Die Legislative wird vom Landtag ausgeübt soweit sie dem Volke durch Volksentscheid zugedacht ist. Der besteht aus den vom Volke gewählten Abgeordneten. passive Wahlrecht haben alle Stimmberechtigten die das Lebensjahr vollendet haben. Alle Parteien mit mehr 5 Prozent der Stimmen sind im Landtag
Die Exekutive besteht aus der Landesregierung und deren untergestellten Landesverwaltung. Die Landesregierung sich aus dem Ministerpräsidenten und den Ministern zusammen. Der Ministerpräsident bestimmt die Richtlinien Regierungspolitik und ist dafür dem Landtag verantwortlich. dieser Richtlinien leitet jeder Minister den ihm Geschäftszweig selbständig und unter eigener Verantwortung gegenüber Landtage. Der Ministerpräsident vertritt das Land Hessen außen. Der Landtag wählt ohne Aussprache den mit mehr als der Hälfte der gesetzlichen seiner Mitglieder. Der Ministerpräsident ernennt daraufhin die Eine Besonderheit ist dass Angehörige der Häuser bis 1918 in Deutschland oder einem anderen regiert haben oder in einem anderen Land nicht Mitglieder der Landesregierung werden können.
Die Judikative wird vom Hessischen Staatsgerichtshof und den weiteren Gerichten des Landes Der Staatsgerichtshof besteht aus elf Mitgliedern und fünf Richtern und sechs vom Landtag nach Grundsätzen der Verhältniswahl gewählten Mitgliedern die nicht Landtag angehören dürfen. Der Staatsgerichtshof entscheidet über Verfassungsmäßigkeit der Gesetze die Verletzung der Grundrechte Anfechtung des Ergebnisses einer Volksabstimmung über Verfassungstreitigkeiten in den in der Verfassung und den vorgesehenen Fällen.
Eine Besonderheit der hessischen Verfassung ist die noch immer existente Todesstrafe welche allerdings nicht vollstreckt wird da Landesrecht bricht und laut Grundgesetz die Todesstrafe abgeschafft ist. Dieser Artikel soll bei zukünftigen Reform der Verfassung jedoch entfallen.
Das Rhein-Main-Gebiet in Südhessen besitzt nach dem Ruhrgebiet die größte Industriedichte in Deutschland. Hier chemisch-pharmazeutische Industrie Maschinen- und Fahrzeugbau vor allem Frankfurt am Main viele Dienstleistungsunternehmen ansäßig. Offenbach bekannt für seine Lederindustrie.
Der Name Hessen geht auf die im historischen Kernraum im Bereich der Flüsse Fulda und Eder (Niederhessen) zurück und meint die hier Teile beziehungsweise die Nachkommen der germanischen Chatten . Die chatti sind folglich die Stammväter Hessens ihr war das Thingfeld zwischen Fritzlar und Gudensberg . In Teilen des späteren Hessens siedelten Kelten . Um die Zeitenwende wurden diese jedoch den Germanen verdrängt. Bis zum Ende des 1. Jahrhunderts wurde das spätere Südhessen dann römisch der Norden (Nieder- und Oberhessen) im Einflussbereich Chatten verblieb. Durch das spätere Hessen verlief Obergermanische Limes von dem vor allem im Taunus noch zahlreiche Reste zu sehen sind Saalburg ).
Durch Erbschaft und Heirat fielen die Grafschaften im Fulda-Eder-Raum von 1122 - 1247 unter die Herrschaft der Ludowinger die 1130 auch Landgrafen von Thüringen sind. Nach dem Aussterben der Ludowinger im hessisch-thüringischen Erbfolgekrieg ( 1247 - 1264 ) die Landgrafentochter Sophie verheiratete Herzogin von für ihren Sohn Heinrich I. von Hessen Heinrich das Kind genannt wieder die Unabhängigkeit vom thüringischen Erbe der Ludowinger welches an sächsischen Wettiner fiel.
1292 wird die Landgrafschaft Hessen Hauptstadt Kassel vom Kaiser als Reichsfürstentum bestätigt.
Philipp der Großmütige machte Hessen in der Reformationszeit zu einer die deutsche Geschichte wesentlich Macht. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Territorium bereits durch Erbschaft vor allem der Grafschaft nennenswerte Erweiterungen im Rhein-Main-Raum erfahren.
Nach dem Tod von Philipp I. dem Großmütigen wurde Hessen 1567 nach altertümlichen Erbregeln im so genannten in vier Staaten geteilt: Wilhelm IV. erhielt Hessen-Kassel die Hälfte des Landes Ludwig IV. Hessen-Marburg Philipp II. Hessen-Rheinfels und Georg I. Hessen-Darmstadt . Hessen-Rheinfels ging 1583 im Erbgang in den Besitz von über Hessen-Marburg fiel 1604 auf gleichem Wege an Hessen-Kassel zurück. 1622 spaltete sich die Landgrafschaft Hessen-Homburg von Hessen-Darmstadt ab.
Auch in der Weimarer Republik existierten weiterhin Hessen-Nassau als preußische Provinz Hessen(-Darmstadt) als Volksstaat Hessen . 1929 wurden das Land Waldeck und 1932 der Kreis Wetzlar aus der Rheinprovinz in die Provinz eingegliedert. 1944 wurde die Provinz Hessen-Nassau in an die Reichsverteidigungsbezirke in die Provinzen Kurhessen und Nassau aufgeteilt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Land Hessen auf dem der amerikanischen Besatzungszone hergestellt. Die amerikanische Militärregierung vereinigte seinerzeit - zunächst unter den Großhessen - die ehemaligen preußischen Provinzen Kurhessen und Nassau (mit Ausnahme Kreise St. Goarshausen Unterlahn Ober- und Unterwesterwald zur französischen Besatzungszone gehörten) und den Volksstaat mit Ausnahme der ebenfalls französisch besetzten Gebiete des Rheins (siehe Rheinhessen ) die Rheinland-Pfalz zugeschlagen wurden.
Am 1. Dezember 1946 trat die noch heute gültige hessische durch Volksabstimmung in Kraft. Hauptstadt ist die nassauische Residenz Wiesbaden. Das Land Hessen galt Jahre als besonder fortschrittlich und wegweisend ("Hessen
Literatur zur Kunstgeschichte von Hessen: Renate "Kaiserpfalz und Wolkenkratzer. (1200 Jahre) Kunst in Königstein i. Ts. 2000 ISBN 3-7845-4612-9 [1]
Umweltatlas Hessen offizielles Informationsangebot mit zahlreichen Karten und zu naturräumlichen und geografischen Grundlagen (Geologie Landschaft Verkehr Bevölkerung Flächennutzung Planung ...)