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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Heterosis-Effekt


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Als Heterosis-Effekt bezeichnet man in der Genetik der Pflanzenzucht und Tierzucht die besonders ausgeprägte Heterozygotie der Erbanlagen Hybriden (Mischlingen).

Sie führt dazu dass die Mischlinge vital und leitungssfähig sind. So kann der beispielsweise bei Getreide-Arten wie dem Mais zur Verdopplung der Erträge führen. Dementsprechend der Anteil der Hybridsorten in den letzten stark angestiegen. So waren 1995 bei Brokkoli Tomaten und Rosenkohl jeweils über 80% der Hybridsorten.

Dem Heterosis-Effekt liegt insbesondere das 1. Mendelsche Gesetz (Uniformitätsgesetz) zugrunde. Danach sind die Individuen der F1-Generation zweier Eltern mit unterschiedlichen Allelen eines Gens im Phänotyp gleich. Dies beruht darauf dass im Chromosomensatz je ein Allel von der Mutter eines vom Vater stammt.

 P: A-b-C-d-E-F a-B-c-D-e-F A-b-C-d-E-F X a-B-c-D-e-F 

 F1: A-b-C-d-E-F a-B-c-D-e-F a-B-c-D-e-F A-b-C-d-E-F  

Während in der P-Generation alle Allele sind (AA bzw. aa) sind sie in F1-Generation alle mischerbig (Aa Bb etc.).

Durch genetisch möglichst unterschiedliche reinrassige Zuchtlinien Elterngeneration wird bei der Kreuzung erreicht dass Allele unterschiedlich sind. Daher verfügen stark heterozygote über mehr verschiedene Erbanlagen als reinrassige. Dementsprechend sie oft resistenter gegen Krankheiten und können besser auf wechselnde Umweltbedingungen einrichten. Zudem werden Gene die häufiger nachteilige Eigenschaften haben nicht Phänotyp realisiert.

Nach dem 2. Mendelschen Gesetz verliert sich die Mischerbigkeit aber ab 2. Filialgeneration. Daher müssen die Eltern zur eines maximalen Heterosis-Effekts reinerbig und möglichst unterschiedlich




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