Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter dem Sammelbegriff Hexentheoretiker werden vor allem all jene 'Wissenschaftler' die sich in der Frühen Neuzeit (also etwa vom 15. - 18. mit dem damals hochaktuellen Problem der Hexerei haben. Diese 'Gelehrten' kamen dabei aus den Wissenschaftsgebieten vor allem sind hier die Bereiche Philosophie Jurisprudenz und Medizin zu nennen. In Werken diskutierten sie dabei die damalige Hexenlehre bzw. einzelne Teilaspekte davon und die Durchführung der Hexenprozesse .
Ulrich Molitoris De lamiis et phitonicis (1489); in deutscher Übersetzung: Von Unholden oder (ca. 1500)
Bartholomäus de Spina Quaestio de Strigibus
Jean Bodin De la Demonomanie de sorciers (1580); lateinischer Sprache: De magorum Daemonomania (1581); in Übersetzung: Vom Außgelasen wütigen Teufelsheer (1581)
Bernhard von Como Tractatus de strigiis
Johann Georg Gödelmann Disputatio de Magis in deutscher Übersetzung: Von Zauberern Hexen und (1592)
Peter Binsfeld Tractatus de confessionibus maleficorum et sagarum in deutscher Übersetzung: Tractat von Bekanntnuß der und Hexen (1590)
Heinrich Schultheis Eine ausführliche Instruction (1634)
Benedikt Carpzov Practica nova imperialis Saxonica Criminalius (1635); Der Peinliche Inquisitions- und Achtprozeß ein deutsch geschriebenes Handbuch für die Richter
Die nun folgenden Autoren können bei genauen Prüfung nur schwer dem Anspruch standhalten Gegner der Hexenlehre gewesen zu sein dennoch jedem einzelnen ein großes Verdienst zu da von ihnen zumindest einen wichtigen Teilbereich der bzw. des Hexenprozessverfahrens kritisiert hat und somit Beendigung der Hexenverfolgung beigetragen hat.
Johann Weyer De praestigiis daemonum et ac veneficiis (1563)
Cornelius Loos De vera et falsa (1592)
Adam Tanner Disputationes (1617)
Johann Grevius Tribunal Reformatum (1622)
Anton Praetorius Gründtlicher Bericht von Zauberey Zauberern (1629)