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Hieronymus


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Der heilige Hieronymus (* 347 in Stridon Dalmatien ; † 30. September 420 ) war ein Kirchenvater Gelehrter und Theologe der alten Kirche. Er wird in Kirche zusammen mit Ambrosius von Mailand Augustinus und Papst Gregor I. zu den vier Kirchenlehrern des Westens gezählt.


Albrecht Dürer : "Hieronymus in der Wildnis" 1494 ;
Fitzwilliam Museum Cambridge

Seine wohlhabenden Eltern schickten ihn schon jungen Jahren nach Rom um Grammatik Rhetorik und Philosophie zu Nach Aufenthalten in Trier und Aquileja reiste Hieronymus um 373 auf dem Landweg in den Orient kurz Einsiedler in Syrien lernte dann in Antiochia Griechisch und Hebräisch . Um 379 ließ er sich dort zum Priester Er studierte anschließend in Konstantinopel unter dem griechischen Kirchenlehrer Gregor von Nazianz . Von 382 bis 384 war er Sekretär von Papst Damasus I. und Seelsorger vornehmer römischer Damen u.a. der Heiligen Paula von Rom und deren Tochter (Julia)

Auch aufgrund von Kritik an seiner reiste er nach dem Tod seines Gönners nach Betlehem wo er zusammen mit Paula die mit ihrer Tochter gefolgt war vier Kloster - drei für Nonnen und eines für dessen Leitung er übernahm und in dem bis zu seinem Tod arbeitete.

Am besten bekannt ist Hieronymus als der Vulgata einer Bibelübersetzung in das gesprochene Latein Zeit die in einer 1979 vollendeten Überarbeitung Grundlage der Originaltexte (Nova Vulgata) bis heute Bezugspunkt für die Übersetzung der Schrifttexte für liturgischen Gebrauch in der katholischen Kirche ist. Er übersetzte das Alte Testament aus dem Hebräischen jedoch nicht die Psalmen viele Christen diese in der griechischen Version und gegen eine Änderung protestierten.

Hieronymus war der begabteste Sprachgelehrte der Kirche. Er beherrschte klassisches und kontemporäres Latein Griechisch und war der einzige Kirchenvater der Hebräisch konnte.

Neben seiner Bibelübersetzung schrieb er über und theologische Kontroversen historische Texte und machte Übersetzungen. Es sind auch zahlreiche Briefe von erhalten.

Er war ein sehr temperamentvoller Mann seine Theologie und Auslegung sehr ernst nahm einen Meinungsunterschied öfters als persönliche Beleidigung interpretierte.

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