Der Hilbert-Raum ist eine Verallgemeinerung des Euklidischen Raums bzw. des Unitären Raums . Wichtig ist der Begriff vor allem unendlichdimensionalen Funktionenräumen. Die meisten dieser Räume sind vollständig weswegen Hilbert-Räume besonders sind. Der hohe an mathematischer Struktur in ihnen vereinfacht die allerdings ungemein und so spielen sie in Funktionalanalysis speziell in der Lösungstheorie partieller Differentialgleichungen und damit auch der Physik eine große Rolle. Als Beispiel sei die Quantenphysik genannt wo die Zustände eines quantentheoretischen einen Hilbert-Raum bilden.
Jeder Hilbertraum ist automatisch ein Banach-Raum und hat so alle dessen Eigenschaften. hat jeder Hilbertraum einen Dualraum. Hier gilt der Rieszsche Darstellungssatz: Jeder Hilbertraum ist isometrisch isomorph zu seinem Dualraum. Dieser Satz hat Konsequenzen.
<math>\mathbb{R}^{n}</math> mit dem euklidischen Skalarprodukt.
<math>\mathbb{C}^{n}</math> mit <math>\langle c_1 c_2\rangle =
Der Raum der quadratintegrierbaren Funktionen (L2) dem L2-Skalarprodukt: <math><f g>=\int (f \cdot g)</math>. Beispiel eines solchen Raumes ist der oben Raum der Wellenfunktionen in der Quantenmechanik.
Der Raum l2 aller Folgen mit der Eigenschaft daß Summe der Quadrate aller Folgenglieder endlich ist. ist der ursprüngliche Hilbertraum anhand dessen David die Eigenschaften solcher Räume untersuchte.
Wichtige Konzepte für den Umgang mit sind u.a. Orthogonalität Hilbertraumbasis Fourierkoeffizient Besselsche Ungleichung Parsevalsche Gleichung Parallelogrammgleichung
An der Georg-August-Universität in Göttingen wo David Hilbert lange lehrte und forschte gibt es einen Hilbertraum. amüsante Zweideutigkeit des Namens wird ausländischen Gästen nicht klar: im Englischen heißt ein mathematischer space und nicht etwa room .