Auch Hilde Domin gehört zu den die ihr Land verlassen mussten und in Ländern eine Zuflucht und zweite Heimat fanden.
Hilde Domin ist Tochter eines jüdischen 1929 erwirbt sie das Abitur an einem Gymnasium in Köln. Zwischen 1929 - 1932 sie in Heidelberg Köln Bonn und Berlin Jura später Nationalökonomische Theorie Soziologie und Philosophie. Oktober 1932 emigriert sie mit Walter Palm Rom wegen des immer stärker werdenden Nationalsozialismus. Promotion in Florenz zum Dr. rer. pol. - 1939 Lehrerin für Sprachen in Rom. Heirat mit Erwin Walter Palm. 1939 Flucht England; sie unterrichtete bis 1940 als Sprachlehrerin St. Aldyn’s College. 1940 Übersiedlung in die Republik; dort arbeitet sie als Übersetzerin und und beginnt nach dem Tod ihrer Mutter dem Pseudonym "Domin" zu dichten. Von 1947 1952 arbeitet sie als Dozentin für Deutsch der Universität Santo Domingo. 1954 Rückkehr nach nach 22 Jahren Exil. Hilde Palm nennt nun Hilde Domin. 1957 erste Veröffentlichungen von in Zeitschriften. Seit 1961 ist Hilde Domin freie Schriftstellerin tätig und schreibt Lyrik und gegen Opportunismus Dogmatismus und Konformismus. Sie lebt in Heidelberg.
Ihr eindringliches Werk befasst sich mit wie Verlust Mut mit der Hoffnung und Erlangung von etwas Neuem. Nicht verbittert kehrte Domin nach Deutschland zurück ihre Gedichte sprechen Menschlichkeit rufen zum Frieden auf und appellieren eine gerechte Welt. Ihre Werke wurden bislang 21 Sprachen übersetzt.
Du mußt mit dem Obstbaum reden. eine neue Sprache die Kirschblütensprache Apfelblütensprache rosa weiße Worte die der Wind lautlos davonträgt. dich dem Obstbaum an wenn dir ein geschieht. Lerne zu schweigen in der rosa weißen Sprache.