Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Astrometriesatellit Hipparcos (aktiv 1989-1993) brachte mit der Publikation Meßergebnisse 1997 der Astrometrie einen Quantensprung:
Der bis dahin als Grundlage für Gestirns- Koordinaten ( Sternörter ) in Gebrauch stehende Fundamentalkatalog FK5 mit 1500 Sternen wurde etwa 50-mal genauer . Im Jahr 2000 wurde das Koordinatensystem verfeinert (3300 Sterne des FK6) sodass die von HIPPARCOS über den ganzen Himmel homogen ausgewertet konnten.
Der Satellit konnte die Sternörter Parallaxen und Eigenbewegungen von 118.000 Sternen mit einer zuvor Präzision von etwa 0.003" bzw. 0.002"/Jahr vermessen. hinaus scannte ein zweites Instrument an Bord 1 Million Sterne mit immer noch beachtlichen Tycho-Katalog .
Diese beiden Kataloge sind die beste des neuen Referenzkoordinatensystems am Himmel ICRF. Sie nun Berufs- wie Hobby-Astronomen jedes Himmelsobjekt mit Teleskop und Digitalkamera genau und halbautomatisch einzumessen.