Bei "Hiten" handelte es sich um Technologieexperiment. Die Sonde trug lediglich einen S-Band als Nutzlast aber kein wissenschaftliches Experiment. "Hiten" zunächst von einem Erd orbit nahe am Mond vorbeifliegen und dort Tochtersonde "Hagoromo" aussetzen. Später wurde "Hiten" selbst Hilfe eines "swing-by"-Manövers an der Erde in Umlaufbahn um den Mond befördert.
"Hiten" trug vor dem Start den "Muses-A" wurde mit einer "MU 3"-Trägerrakete ins befördert. Die Sonde wog 200 kg.
Der erste nahe Vorbeiflug am Mond am 19. März 1990 vorbei. Dabei wurde die 12 schwere Tochtersonde "Hagoromo" ausgesetzt. "Hagoromo" schlug eine um den Mond ein. Der Kontakt zu Mondsatelliten ging allerdings noch am selben Tag
Nach dem "swing-by"-Manöver an der Erde auch "Hiten" am 15. Februar 1992 eine Umlaufbahn um den Erdmond .
Die Sonde schlug am 10. April 1993 auf den Mond auf.
Die Mission "Hiten" wurde von den im großen und ganzen als erfolgreich gewertet der Transponder der Sonde bereits am 21. Februar 1990 versagte und die Kommunikation mit "Hagoromo" klappte. Eine detaillierte Erforschung des Mondes durch Japan war mit der Mission "Lunar-A" für 1997 angekündigt worden doch erwies sich diese bei Tests als Fehlkonstruktion so dass der auf 2004 rutschte.