Die hochdeutsche Schriftsprache ist weitgehend standardisiert. Ideal bilden dabei bestimmte Zeichen bestimmte Laute Dieses Prinzip ist durchbrochen durch historische Lautverschiebungen durch Übernahme von Wörtern aus der Fremdsprache. Schriftsprache bildete die erste standardisierte Form der Sprache und die Grundlage der Verständigungsmöglichkeit über hinaus. Die Bevölkerung betrachtet die Schriftsprache als wertvolles Gut das man nur sehr behutsam darf. Die Schriftsprache wirkt zugleich konservierend und auf die Umgangssprache.
Nachdem sich die neuhochdeutsche Schriftsprache herausgebildet setzte sich in gebildeten Kreisen die Idealvorstellung Schreiblautung durch. Damit ist eine Aussprache gemeint sich möglichst stark am Geschriebenen orientiert. Im Jahrhundert kam die Vorstellung auf dass das Deutsch auf der Theaterbühne gesprochen werde. Auch Aussprache in Norddeutschland wurde als vorbildlich eingestuft sich das Niederdeutsche zu stark von der unterscheidet und diese deshalb nicht so leicht kann. Deswegen orientiert sich die dortige Aussprache im Zeitalter der Reformation übernommenen hochdeutschen Schriftsprache der Schreibung so dass man das Ideal Schreiblautung in dieser Region am ehesten als betrachten kann.
Die Aussprache des Deutschen wurde erstmals in der "Deutschen Bühnensprache von Theodor Siebs den Gebrauch im Theater kodifiziert. Heute existieren Aussprachewörterbücher die in einigen Punkten von einander
Die Aussprache des Deutschen in den Sprachgebieten weicht unterschiedlich stark voneinander ab (Siehe z.B den Artikel Helvetismus .) Wenn sogar die Aussprache der Schriftsprache regionale Unterschiede aufweist dann gilt das erst für die regionalen Dialekte. Die nachfolgenden Abschnitte die Aussprache der Standardsprache. Vieles davon trifft einzelne oder mehrere Dialekte nicht zu. Insbesondere phonetische Inventar der Dialekte weicht oft beträchtlich der Standardsprache ab.
Eine große Wirkung geht heutzutage von deutschen Fernseh- und Rundfunkprogrammen aus bei denen auf eine Aussprache geachtet wird die sich an der hochdeutschen Schriftsprache orientiert.
Aus der Überlappung von Standardsprache und ergibt sich eine allgemeinverständliche Gemeinsprache auch Gesamtsprache die neben dem Standardwortschatz Fachwörter (Termini) umfasst auch von Laien verstanden werden.
In der zweiten und ursprünglichen Bedeutung sich " Hoch deutsch" und " Nieder deutsch" als landschaftlich-räumliche Begriffe gegenüber. In diesem sprachwissenschaftlichen Sinn umfasst der Begriff "Hochdeutsch" alle westgermanischen Dialekte die sprachgeschichtlich die zweite hochdeutsche Lautverschiebung mitmachten (Beispiele: apfel gegenüber appel zeit/zīt gegenüber tīd ).
Ostfränkisch und Südfränkisch-Nordbadisch (Diese Dialekte liegen im zwischen dem Mittel- und Oberdeutschen und werden oft auch dem Oberdeutschen zugeordnet.)
Es ergeben sich einige Probleme bei genaueren Datierung. Zum einen ist mit dem 800 nur der vermutete Beginn althochdeutscher Sprache da der bisherige Forschungsstand die ältesten bekannten Sprachquellen in dieser Zeit lokalisiert. Weiterhin sind Übergänge zwischen den einzelnen Epochen sehr fließend einen Zeitraum von ca. 50 Jahren). Der vollzieht sich auf vielen Ebenen und beileibe zeitgleich.