Der Hochtaunuskreis liegt vollständig im Taunus . Die höchste Erhebung ist der Große Feldberg (880 m) die tiefste Stelle des befindet sich bei Ober-Erlenbach (130 m).
Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen A 5 Frankfurt-Hattenbacher Dreieck (Ende der 5) und die A 661 Darmstadt-Oberursel. Ferner mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet darunter die 275 die B 455 und die B
Das heutige Kreisgebiet gehörte im Mittelalter verschiedenen Herrschaften zu Mainz den Herren von oder zu Eppstein. Anfang des 19. Jahrhunderts der südliche Teil zur Landgrafschaft Hessen-Homburg der nördliche Teil zum Fürstentum später Herzogtum Nassau . Nach dem Deutschen Krieg von 1866 entstanden aus Hessen-Homburg und dem nassauischen Königstein der Obertaunuskreis (Sitz Bad Homburg) und Hintertaunus der Kreis Usingen (1. April 1886). gehörten zur preußischen Provinz Hessen-Nassau.
1919 wurde der französisch besetzte Teil des - das ehemals nassauische "Amt Königstein“ - und der “Hilfskreis Königstein" etabliert. Erst am Oktober 1928 - nach dem Abzug der Besatzungstruppen - kehrte er zum Obertaunuskreis zurück.
Auf Grund der preußischen Sparverordnungen wurde 1. August 1932 der Kreis Usingen aufgelöst. des Kreises fielen an die benachbarten Landkreise Wetzlar Oberlahn und Untertaunus der Löwenanteil jedoch den Obertaunuskreis. Schon ein Jahr später (1. 1933) wurde auf Betreiben der örtlichen NSDAP der Kreis Usingen wieder errichtet.
Auf Dauer waren die beiden flächenkleinsten Hessens nicht zu halten und wurden im der Kreisreform mit Wirkung vom 1. August 1972 zum neuen Hochtaunuskreis vereinigt.
Das Kreiswappen ist eine Kombination der des Obertaunuskreises und des Kreises Usingen. Es auf blauem Feld einen gespaltenen Löwen dessen Seite wie der hessische Löwe neunmal rot-silber ist (für die ehemalige Landgrafschaft Hessen-Homburg die rechte Seite ist in der Farbe des Löwen von Nassau gehalten. Die vier Eisenhüte auf der Seite des Wappens erinnern an die Herren Kronberg die vier Kleeblätter auf der rechten sind dem Wappen der Stadt Usingen entnommen. Damit werden die früheren Herrschaften Kreisgebietes versinnbildlicht. Das Wappen wurde am 12. 1974 genehmigt.