Die Herleitung des Namens des Ortes umstritten. Zwei Varianten erweisen sich dabei als wahrscheintlichsten:
hoffe under bibersteyn nach der Burg Bieberstein oberhalb des Ortes
Hof an der Biberder nach dem etwa in 2 km vorbeifließenden Flüsschen Bieber .
Sicher ist jedoch dass der Name seit dem frühen 14. Jahrhundert 1300 oder 1303 - je nach - Verwendung findet.
Die erste urkundliche Nachricht über eine villa Bibarahu stammt aus dem 9. Jahrhundert laut derer ein gewisser Egilmar (+ 850 ) und ein gewisser Meginolt (+ 864 ) dem Kloster Fulda das zu dieser Zeit unter Leitung bekannten Abtes Rhabanus Maurus stand am 10. September 825 ein schenkten. Allerdings befindet sich das angegebene Gebiet eigentlich nicht exakt an der Stelle des Hofbieber sondern eher an der des Ortes oder Langenbieber sodass einer der beiden letzteren als der älteste Ort der Gemeinde Hofbieber werden kann Hofbieber selbst aber als jünger muss. Lange galt übrigens in Forschung der Niederbieber unumstritten als der 'Urort' doch spätestens dem Jahr 2003 ringen auch Hofbieber umd um die Krone mit - allerdings scheint für Hofbieber am wenigsten erringbar zu sein folgende Gründe sprechen:
Wahrscheinlich ist dass die in dem der Kirchengemeinde Margretenhaun zu findende Bezeichnung "Obirenbiberaha" den Ort Hofbieber charakterisiert. obiren ist etymologisch als 'oben' bzw. 'oberhalb' verstehen was darauf hindeutet dass der gemeinte 'Obirenbiberaha' oberhalb des Hauptortes nämlich 'Biberaha' gelegen Da Hofbieber oberhalb des Flüsschens Bieber liegt 2 km davon entfernt kann davon ausgegangen dass man den Hauptort nach dem Fluss an dem er wie damals üblich direkt haben muss.
Da der Name 'Niederbieber' ebenfalls bereits dem Zehnregister als Niderenbiberaha zu finden ist bleibt für den Biberaha eigentlich nur noch der Ort Langenbieber
Wann dann eine Umbenennung der Orte Obirenbiberaha in Hofbieber und Biberaha in Langenbieber erfolgte und warum dies geschah muss noch offen bleiben.
Einen tatsächlichen Nachweis für den Ort der Bezeichnung Hofbieber liefern die Urkunden der Familie von die wohl lange im Besitz dieses Gebietes Dabei scheint die erste urkundliche Erwähnung vom November 1300 zu stammen wo der Name Hovebibera genannt wird. Ein weiterer Hinweis stammt Ende des 14. Jahrhunderts (1388) Apel von soll den hoff tzu Bibra under Bibersteyn gelegen besessen haben. Eine weitere urkundliche Erwähnung in das Jahr 1404 wo von gute die gelegen sin zu hoffbybra die Rede ist.
Das Dorfgericht die so genannte niedere Gerichtsbarkeit wurde in Hofbieber unter der Dorflinde Noch heute befindet sich hier eine imposante Linde im Zentrum des Ortes dem Lindenplatz in der Nähe der Kirche des und eines alten Wirtshauses. Allerdings stammt diese dem Jahre 1913 und wurde von Schülern Dorfschule unter Leitung des Lehrers Franz Xaver anlässlich des 100jährigen Gedenkens an die Völkerschlacht bei Leipzig gepflanzt.
Hofbieber hatte Jahrhunderte lang als Sitz Zentgerichtes des zu Fulda gehörenden Amtes Bieberstein eine wichtige Stellung die gesamte Region inne. Dem Zentgericht oblag so genannte hohe Gerichtsbarkeit also die Rechtssprechung im Falle von Vergehen. Damit wurde hier der so genannte ausgesprochen.
Das Gericht wurde unter freiem Himmel "uff dem berge byneben dem dorff" abgehalten. Noch heute erinnert der Flurname Die Zehnt (abgeleitet von Cent oder Zent ) an die Stelle dieses Ortes. Hier ein steinerner Tisch umgeben von Steinbänken gestanden Zwölf Schöffen die anfänglich gewählt später vom Abt Fulda eingesetzt wurden saßen hier unter Vorsitz Zentgrafen zu Gericht über die Angeklagten aus dörflichen Bevölkerung. Den Schöffen alleine war es die Urteile zu fällen allerdings mussten sie vor Vollstreckung noch durch das Oberamt Bieberstein bestätigt
Erstaunlich ist dass es für das zu Hofbieber mindestens zwei vielleicht sogar drei Galgenberge mit dazugehörigem Galgenacker gab. Der eine befindet sich ganz der Nähe des Gerichtsortes auf einer gegenüberliegenden (heute Georgshöhe ). Der zweite befand sich auf der Seite des Ortes ebenfalls auf einer Anhöhe Hofberg ). Ein dritter Ort für einen Galgen in der Nähe der Ortschaft Rödergrund in Wald angesiedelt (heute Schwarzes Kreuz ).
Der Zentgraf oder auch Oberamtmann war Vertreter des Fuldaer Abtes der als Inhaber Amtes Bieberstein und als Fürstabt auch die Gerichtsbarkeit innehatte. Ursprünglich hatte der Zentgraf seinen direkt im Ort Hofbieber (Es wird vermutet das entsprechende Anwesen sich ungefähr an der des heutigen TeGut-Einkaufsmarktes also im Zentrum des befunden hat.) seit 1665 wohnte er dann Schloss Bieberstein .
Einen schaurigen Bekanntheitsgrad erlangte der Hofbieberer Balthasar Nuss der ab 1592 Zentgraf von Hofbieber Als gleichsam rechte Hand des Fuldaer Abtes Balthasar von Dernbach er jenem 1603 nach Fulda um hier Stelle des Zentgrafen einzunehmen. Balthasar von Dernbach ihm darüber hinaus die Durchführung der Hexenprozesse im gesamten Hochstift. 3 Jahre lang er nun auf grauenvollste Art und Weise schaffte es in diesem kurzen Zeitraum ungefähr angebliche Hexen und Hexenmeister foltern und anschließend zu lassen. Dass er auch während dieser noch Verbindung zu Hofbieber gehalten hat kann erkannt werden dass er hier 2 Hintersiedlergüter einige Äcker und Wiesen besessen hat. Dies anhand von Prozessakten erkennbar die aus dem gegen ihn wegen Bereicherung im Zusammenhang mit Hexenprozessen stammen.
In der Frühen Neuzeit hatte der Wirt zu Hofbieber als Hauptortes des Zentgerichtes die Konzession des alleinigen Weinschankes im ganzen inne. Dieses Vorrecht war ihm durch den also den Abt von Fulda erteilt worden. beinhaltete das ausschließliche Recht bei bestimmten Festlichkeiten Kirmes Hochzeiten "Tauf- Wein- und Kauf-Zechen" Wein auszuschenken.
Obwohl dies natürlich den Unmut der der umliegenden Dörfer hervorrief und es immer zu Brüchen und Streitereien kam wurde dieses immer wieder bestätigt so z.B. im Jahre
Die Wirtschaft des Ortes Hofbieber lag neben dem Pfarrhaus am Platz des Dorfgerichtes Lindenplatz ). Mit der heutigen Gaststätte Sondergeld befindet sich noch immer ein Wirtshaus an dieser Stelle. Die ursprünglichen noch erhaltenen Fundamente des Gebäudes reichen möglicherweise sogar ins Mittelalter zurück.
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine aus dem Jahr 1842 aus einer Chronik Hofbieber. Hierin berichtet der damalige Pfarrer Schmitt "Der Sommer war sehr trocken doch einzelne bewirkten in der hiesigen Gegend dass die sehr gut in Körner und Qualität wurden und Stroh fehlten. Die Ernte kam sehr heim. Der Weinstock liefert gleichfalls nur sehr gute Qualität geringe Quantität." (zitiert nach: Kronik aus Hofbieber anfangend 1788 aufgezeichnet von Pfarrer Joseph Anton Schmitt und bebildert von A. Spors in: Hofbieber - 2003 S. 89.) - Es ist vorstellbar aber in Hofbieber konnte man einst ernten.
Man geht davon aus dass die Kirche in Hofbieber etwa im 11. oder Jahrhundert errichtet wurde. Sehr wahrscheinlich wurde als dafür ein alter germanischer Opferplatz oder eine Thingstätte ausgewählt. Erst aus dem 13. Jahrhundert es allerdings gesicherte Nachweise für die Existenz christlichen Kirche (eine lückenhafte Liste der Pfarrer Hofbieber).
Das älteste noch erhaltene Zeugnis aus alten Kirche zu Hofbieber - wohl aus Bau der um 1500 errichtet worden ist ist der Taufstein aus dem Jahre 1520 auch heute noch einen zentralen Platz im einnimmt. Abgesehen davon ist für die Zeit Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit nur noch eine Vergrößerung der Kirche das Jahr 1604 belegt. Damals wurde das in Nord-Südrichtung ergänzt und ein Altarraum nach angebaut sodass eine Kreuzkirche entstanden war.
Mit diesem Bau musste sich Hofbieber ins späte 19. Jahrhundert begnügen - und älter der Bau wurde desto mehr litt Ort unter der Baufälligkeit und Enge seiner Es kam sogar soweit dass aufgrund akuter in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen in der des benachtbarten Niederbiebers abgehalten wurden während die im Pfarrhaus stattfanden. Der damalige Pfarrer Gnau derweil sicher nicht nur eifrig an Bauplänen einen Neubau der Kirche sondern betete wohl mit besonderer Imbrunst für den Einsturz der Kirche - aber sie stürzte nicht ein! großen Enttäuschung des Gottesmannes wurde sie notdürftig und danach wieder ihrer Bestimmung übergeben.
Der Geldmangel war Schuld dass die dem Heiligen Georg geweihte Kreuzkirche zu Hofbieber kurz vor der Jahrhundertwende abgerissen und durch Neubau ersetzt wurde. Auch zu diesem Zeitpunkt der Abriss der alten Kirche nur durch finanziert werden und der Neubau war nur möglich weil viele Hofbieberer persönlich mithalfen. Es berichtet dass Ziegelsteine selbst gebrannt wurden dass nicht nur ihre Gespanne zur Verfügung stellten diese auch selbst führten Sandgrubenbesitzer stifteten unentgeltlich notwendigen Sand Waldbesitzer stellten Bauholz zur Verfügung
Aufgrund dieser tatkräftigen Mithilfe der Hofbieberer die neue Kirche deren Grundsteinlegung am 12. 1898 erfolgt war bereits am 30. Juni eingeweiht werden. Seither symbolisiert die imposante Kirche ihren 2 Türmen die eine Höhe von 37 m erreichen den Stolz und Zusammenhalt Hofbieberer. Am Rande sei nur notiert dass in Hofbieber gerne vom Dom der Rhön spricht und dabei auf die eigene zeigt - allerdings gibt es noch andere in der Rhön die diesen Titel für beanspruchen.
Die Großgemeinde Hofbieber entstand im Jahre aus den vorher selbstständigen Gemeinden Allmus Danzwiesen und Steens Hofbieber Kleinsassen und Schackau Langenberg Mahlerts Niederbieber Obergruben Obernüst Rödergrund/Egelmes Schwarzbach Traisbach und Wittges.
Das Gebiet der Gemeinde umfasst eine von etwa 90 km². Annähernd 6300 Einwohner hier.
Die Gemeinde Hofbieber ist seit Jahrhunderten die Landwirtschaft geprägt. Allerdings hat heute die Funktion landwirtschaftlicher Produktions- und Lebensraum weitgehend an Bedeutung Nur noch wenige Landwirte betreiben die Landwirtschaft Vollerwerb sondern viele sind lediglich als so Feierabendlandwirte tätig.
Die dörfliche Kultur stellt sich mittlerweile in echtem gelebten Brauchtum dar sondern wird allem durch die Aktivitäten zahlreicher Vereine (Musik- Sport- und Karnevalsvereine Wander- und Theatergruppen und repräsentiert. Auch das Bild vieler der Dörfer inzwischen weniger durch alte Fachwerkhäuser charakterisiert da diese sehr oft abgerissen wie man z.B. am Hauptort Hofbieber ersehen
Die Gemeinde Hofbieber zählt nach der gemessen zu den ärmsten des Landkreises Fulda und bemüht sich auch aus Grund sich als Ferienregion zu etablieren. So Hofbieber mittlerweile ein anerkannter Luftkurort und die Orte Langenbieber und Schwarzbach als Erholungsorte ausgewiesen.
Im Jahre 1973 schuf sich die ein eigenes Wappen . Es zeigt eine Buche auf weißem mit 16 Blättern einem abgebrochenen Ast auf rechten Seite und rechts neben dem Baum schwarzes Kreuz.
Das Wappen hat folgende Bedeutung:
Buche: Die Buche steht nicht nur für den Waldreichtum dieser Gegend sondern auch dass das Gebiet welches die Großgemeinde Hofbieber zu jenem zählt dass bereits durch Bonifatius im 8. Jahrhundert aufgrund seines Buchenreichtums als Buchonia bezeichnet wurde.
16 Blätter: Die 16 kräftigen Blätter symbolisch für jede einzelne Ur-Gemeinde.
der abgebrochene Ast: Er soll zum versinnbildlichen dass durch die deutsche Teilung im 1949 dem ehemaligen Gemeindegebiet Teile verloren gegangen zum anderen jedoch auch verdeutlichen dass bis die Welt der Gemeinde einfach an einem Eisernen Vorhang endete gleichsam alsob gar die Welt ende.
das schwarze Kreuz: Mit diesem christlichen erinnert die Gemeinde an ihre lange Zugehörigkeit Hochstift Fulda und verdeutlicht somit gleichzeitig ihre katholischen
Für eine Besiedlung der Gegend in Altsteinzeit gibt es nur ganz spärliche Hinweise. der Schotterhochterrasse bei Großenbach das ca. 12 von Niederbieber entfernt liegt wurden zahlreiche Quarz- Tertiarquarzite gefunden die eindeutig von Menschenhand behauen und auf ca. 1 Millionen Jahre datiert Damit gehören sie in die Zeit der oder frühen Mittelsteinzeit als die Menschen noch Jäger und Sammler lebten also noch nicht waren.
Eine in der Nähe der Ortschaft gefundene Klinge aus bräunlich-schwarzem Hornstein und weitere aus der Nähe der Umgebung von Kleinsassen Oberbernhards sind jedoch eindeutig in die europäische Mittelsteinzeit einordbar und weisen nach dass das der heutigen Gemeinde Hofbieber schon früh als genutzt wurde.
Für die Jungsteinzeit (also etwa für das 6. Jahrtausend v. Chr. ) die durch den Übergang zum Ackerbau zur Viehzucht und somit zur Sesshaftigkeit charakterisiert sind für das Biebertal nur wenige Einzelfunde vermelden. So fand man beispielsweise 2 Hammeräxte in der Nähe der Ortschaft Danzwiesen eine beim Delzenhof) oder ein Steinbeil mit geschliffener (Fundort in der Nähe des ehemaligen Bahnhofs
Aus der so genannten Hügelgräberbronzezeit (in Bereich entspricht das der mittleren Bronzezeit also 1600 - 1250 v. Chr.) sind in Wäldern der Gemeinde einige aus Erde und aufgebaute Grabrundbauten zu finden:
Erstmals wurde vom Heimatforscher Joseph Vonderau - 1951) im Jahre 1906 in der des Dorfes Traisbach ein solcher Grabhügel mit Durchmesser von 14 m ausgegraben. Es handelte hierbei um eine Frauenbestattung wie aus den zu ersehen ist (Bronzeschmuck Gewandnadel). Die Funde sich heute im Vonderau Museum in Fulda.
Weitere Grabungen fanden in den Jahren und 1934 unter Leitung von Vonderau durch der Hermann-Lietz-Schule auf Schloss Bieberstein statt. Sie legten 2 Grabhügel in Nähe des ehemaligen Bahnhofs Bieberstein frei. Das gefundene Material wird auf Schloss Bieberstein aufbewahrt.
Für die so genannte Urnenfelderzeit oder Bronzezeit (1250 - 750 v. Chr.) gibt aus dem Bereich der Gemeinde Hofbieber lediglich am Fuße der Milseburg gefundene Lanzenspitze.
Neben zahlreichen Kleinfunden aus dieser Epoche hier vor allem auf die Ringwallanlage auf Milseburg ( Oppidum Milseburg )) verwiesen werden. Hier scheint eine kontinuierliche bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. nachgewiesen zu sein.
Wie anhand des alten Namens Biberaha abzulesen ist gaben die Alemannen dem und letztendlich der Gegend ihren Namen. aha wurde bei ihnen oft zur Kennzeichnung Flusses verwandt. Möglicherweise wurde diese Gegend vor Alemannen von dem ebenfalls germanischen Stamm der Hermunduren von denen der römische Schriftsteller Tacitus in seinen Annalen Lib. XIII. berichtet
Nachdem die Alemannen von den Franken unter König Chlodwig um das Jahr 500 besiegt worden wurde das Gebiet fränkisch. Die Gegend um wurde zunächst merowingisches Königsgut wurde jedoch durch die oben Schenkung an das Kloster Fulda unter den Karolingern im 9. Jahrhundert Klostergut. Die Bewohner des Biebertales mussten dem Kloster Abgaben leisten. Aus einer Aufzeichnung Fuldaer Mönches Eberhard geht dazu folgendes hervor: "[...] in Biberaha Lidi [= zwischen Freien Hörigen anzusiedelnde Gruppe] 6 Slavi [= Slaven damals nicht selten in dieser Gegend anzutreffen 36 Servitores [ = Unfreie / Hörige ] 37 Tributarii [ = Zinser/Zinsleute/Abgabepflichtige] qui unam victiman solvunt. [...]" Später gehörte die Gegend als Lehen dem Besitz der Familie von Eberstein Dies ist etwa aus einer Urkunde des 1458 erkenntlich laut derer Abt Reinhard von Hermann und Philipp von Eberstein "den hoff und die mule zcu Langenbibra yren teil der fronwiesen zcu Nidernbibra item burggut zcu Bibersteyn mit siner Zcugehörung [...]" der Familie Eberstein verlieh .
Insgesamt kann man festhalten dass sich Bewohner des heutigen Gebietes der Gemeinde Hofbieber Mittelalter und bis in die Frühe Neuzeit hinein ins damals typische Feudalsystem eingliedern mussten. Dies bedeutete für die ein bäuerliches Leben mit Abgaben und Frondiensten die adeligen Grundherren . Somit brachte die Burg Bieberstein oberhalb ihrer Ortschaften viel Negatives für Bevölkerung mit sich denn vor allem hier sie ihre Arbeiten verrichten und hierher mussten ihre Abgaben liefern.
Wie im gesamten Hochstift Fulda ja Europa überhaupt wütete seit dem Ende des 14. Jahrhunderts im Gebiet der Gemeinde Hofbieber mehrfach Pest . Wie auch in anderen Gegenden führte neben einem deutlich spürbaren Rückgang der Bevölkerung mehrfach zu Wirtschaftskrisen. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts zu Beginn des 16. Jahrhunderts erholte sich das Land jedoch langsam In der Gemeinde Hofbieber ist dies unter auch daran zu erkennen dass man sich Vorhaben widmete. So wurde etwa um 1500 Hofbieber eine neue Kirche im Dorf Allmus neue Kapelle gebaut. Auch die Bevölkerung nahm zu wie beispielsweise anhand einer Liste des 1605 zur Erhebung der Türkensteuer im Fuldaer Hochstift ersichtlich ist.
Leid und erneuten Bevölkerungsrückgang brachte dann der Dreißigjährige Krieg für die Gegend. Wie in vielen Deutschlands kam es auch hier zu Zerstörungen Plünderungen durch vorbeiziehende Söldnerheere . Zwar kam es in der Region keinen völligen Verwüstungen ganzer Ortschaften wie dies anderen Regionen bekannt ist allerdings wurden oft Höfe nieder gebrannt. Aufgrund von Ernteschäden kam nicht selten zu Hungerskatastrophen sodass die Bevölkerungszahl abnahm. Es ist urkundlich überliefert dass am des Dreißigjährigen Krieges von ehemals 62 Bauernhöfen zum Amt Bieberstein zählten im Jahre 1649 noch 15 in Betrieb waren.
Nur langsam erholte sich die dörfliche von dieser Zeit.
Im Zuge der allgemeinen Säkularisation 1802/1803 endete auch die Geschichte des Fürstentums Fulda. Das Gebiet fiel zunächst an Oranier Wilhelm V. der es seinem Sohn Wilhelm I. überließ. Da sich Friedrich Wilhelm jedoch dem neugegründeten Rheinbund unter dem Protektorat Napoleons nicht anschließen wollte stellte man das geistliche Fürstentum Fulda und mit ihm Hofbieber die umliegenden Orte unter französische Verwaltung.
Diese Phase bringt für die Bewohner Landes viel Unglück wie aus einer "Kronik aus Hofbieber anfangend mit 1788" vom Hofbieberer Pfarrer Joseph Anton Schmitt diesen Zeitraum hervorgeht: "In diesem und den folgenden Jahren geht dem Fuldaer Ländchen nicht gut. Das Mobiliar den Schlössern wird veräußert die Kanonen zu kommen weg Gebäude und Grundstücke werden verkauft Die Leute müssen viele Einquartierungen des durchziehenden aushalten besondere Kriegssteuer zahlen Kriegsfuhren tun Pferderationen Heu Stroh und Hafer liefern. Viele verarmten die Kinder müssen als Soldaten ins Feld Preußen und Russland . [...]". (zitiert nach: Kronik aus Hofbieber anfangend 1788 aufgezeichnet von Pfarrer Joseph Anton Schmitt und bebildert von A. Spors in: Hofbieber - 2003 S. 75.) Allerdings gibt es Gutes zu vermelden: Im Jahre 1808 hebt die Leibeigenschaft auf sodass auch im Gebiet der Hofbieber zahlreiche Bauern von ihrem Frondienst und Abgaben befreit sind und nun ihre Höfe ihr Eigentum nennen dürfen.
Die Völkerschlacht bei Leipzig bringt für die Gemeinde zunächst nicht nur die Befreiung von Napoleon. nachdem er bei Leipzig vom 16. - Oktober 1813 seine Niederlage hinnehmen musste zieht sich mit seiner Armee zurück. Vom 27. 29. Oktober zieht er dabei durch Fulda auch das Gebiet der Gemeinde genauer der Traisbach wird dabei von einer Soldatengruppe passiert. solche Durchzüge nicht gefahrlos waren zeigt das des Dorfes Buttlar welches niedergebrannt wurde um Verfolger im Fortkommen zu hindern. Dass dies wenig nützte zeigt die Tatsache dass der Kaiser Franz I. bereits am 31. Oktober Fulda erreichten nur 2 Tage später. Ein Mitbringsel der und der Verfolgung Napoleons durch Deutschland ist Ausbreiten einer Seuche einer Art Nervenfieber wie Pfarrer Schmitt es nennt. Viele an ihr. Wie wichtig für diese Gegend der Sieg über Napoleon erschien zeigt sich daran dass man jährlich am 18. Oktober Erinnerung ein feierliches Hochamt und Te Deum den Kirchen abhalten sollte. (Allerdings geschah dies Angaben von Pfarrer Schmidt nur 7 Jahre
Im Zusammenhang mit dem Wiener Kongress und der Gründung des Deutschen Bundes 1814/1815 fiel das Gebiet der Gemeinde gemeinsam mit dem Großherzogtum Fulda an Preußen. Allerdings tauscht es bereits ein Jahr später mit Kurhessen gegen dessen Gebiete am Rhein .
Für die Bewohner der Gemeinde ändert jedoch trotz all dieser politischen Veränderungen der nicht. Ihr Interesse gilt nach wie vor Ernte und die ist beispielsweise im Jahre schlecht da es zu viel geregnet hatte. führt dies zu Hunger und Elend. War diesem Jahr das Korn und die Kartoffeln teuer so leiden die Bauern in den folgenden Jahren wiederum unter zu niedrigen Preisen. wird in den dreißiger Jahren viel für Gegend getan doch Stöhnen und Jammern die unter der zusätzlichen Wegebauarbeit sehr.
Durch die Bulle Provida solersque (1821) von Papst Pius VII. und die Bulle Ad Dominici gregis custodiam (1827) von Papst Leo XII. wurden die Diözesen neu eingeteilt. Das Bistum Fulda welches 1829 gegründet wurde war das kurhessische Gebiet und damit auch für Gebiet der heutigen Gemeinde Hofbieber zuständig.
Seit 1834 wanderten auch Menschen aus Gegend um Hofbieber nach Nordamerika aus um den ärmlichen Verhältnissen des Rhöner Landlebens entfliehen können. Allerdings hält auch in der Rhön Fortschritt langsam Einzug so wurden z.B. seit der dreißiger Jahre Wasserkanäle durch den Ort gezogen oder Langenbieber erhält im Jahre 1843 eigene Schule. Dennoch ist die Mitte des für die Bewohner des Biebertals vor allem Hunger und Not ja für manchen sogar einen Kampf ums Überleben geprägt. Pfarrer Schmitt "Ich mahnte meine Pfarrkinder zur Barmherzigkeit und zur Hülfe in der Noth und der Gott stärkte meinen Willen dass ich mit Beispiel voranging: Von meinen seligen Eltern daran keinen Armen fortzuschicken tat ich es auch Der Andrang der Hungernden war groß und oft am Tag die Zahl von 300 darüber." (ebd. S. 93)
Auch von den durch die Märzrevolution 1848 ausgelösten Wirren blieb das Gemeindegebiet nicht verschont. Vor allem in der Phase nach gescheiterten Kampf um Einheit und Freiheit als die Landesherren darum bemüht waren Ruhe und Ordnung in ihren Gebieten herzustellen die Gemeinde unter Einquartierungen großer Mengen an Laut Pfarrer Schmitt sollen es zeitweise fast Mann gewesen sein "die die Leute belästigten" .
Die historischen Nachrichten für die 2. des 19. Jahrhunderts der Gemeinde Hofbieber sind dürftig. Die "Kronik aus Hofbieber anfangend mit 1788" vom Hofbieberer Pfarrer Joseph Anton Schmitt trotz ihrer Kürze wichtige Hinweise für die der Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert endet mit dem Todesjahr des Pfarrers 1851 wurde nicht weiter geführt.
Die weiteren Nachrichten über das Gemeindeleben 19. - und auch des 20. Jahrhunderts scheinen noch sehr verstreut und warten auf Systematisierung durch die Historiker der Gemeinde: Berichte Aktenstücke über eine Reihe von Vereinsgründungen liegen das systematische Anlegen einer Schulchronik durch den Lehrer Johann Adam Biehl ab 1875 gibt einen kleinen Einblick in den Schulalltag; Dokumente Situation des Kirchenbaus sind erhalten zum Schulhausbau
Wie alle Städte und Dörfer in beklagen auch die Orte der Gemeinde Hofbieber Gefallene und Kriegsversehrte. Mehrere Gedenktafeln in den Ortschaften listen die Toten des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) und des Zweiten Weltkrieges (1939 - 1945) im Angedenken auf. hatten die Menschen dieser Gegend noch Glück - abgesehen vom Jahr 1945 - das Kriegsgeschehen nicht in ihren Heimatorten von statten Zwar änderte sich auch für sie grundlegend Leben alleine schon weil zahlreiche Söhne und an die Front zogen doch blieb ihr auch weiterhin durch die Arbeit der Landwirtschaft Einen kleinen Einblick in die Zeit des Weltkrieges liefert die vom 1. Vorsitzenden Franz Beck verfasste Chronik des 1882 gegründeten Imkervereins Hofbieber: "Nun kam der Weltkrieg mit seinen Schrecknissen Unglück für die Bienenzucht und den Verein. Völker wurden vernachlässigt da die Bienenväter zum eingezogen waren und wegen der Rationierung des und des sehr hohen Preises für denselben. schmolz daher nicht nur die Zahl der zusammen sondern auch die Zahl der Vereinsmitglieder das Interesse für die Bienenzucht war geschwunden." Immerhin gab es den Imkerverein noch des Krieges. Der ebenfalls 1882 gegründete Gesangverein seine Tätigkeit während des 1. Weltkrieges gänzlich Unter diesen allgemein so schwierigen Umständen ist umso erstaunlicher dass ausgerechnet in dieser Zeit 1915 mit der Familie des Landarztes Dr. die 2. Familie des Ortes Hofbieber - der 1. handelt es sich um die Sondergeld - in den Genuss einer Wasserleitung ihr Häuschen dem so genannten 'Schlösschen' kam.
Nachrichten darüber was sich in der Hofbieber in den Revolutionsmonaten 1918/1919 nach dem des 1. Weltkrieges zugetragen hat sind bisher veröffentlicht worden. Aber es kann vermutet werden die Frage ob Deutschland eine Republik nach Muster oder Rätesystem werden solle in dieser Gegend wenig erhitzte Gemüter gefunden haben wird. gründet man beispielsweise in Hofbieber 1919 einen Mehr Zündstoff für Diskussionen wird hier wohl Jahr 1923 mit seiner Inflation geboten haben die den Spielbetrieb des vor 4 Jahren gegründeten Sportvereins zum Erliegen Auch ist es sicherlich nicht als Zufall werten dass aus der Chronik des Imkervereins dieses Jahr ausführlich vermeldet wird dass das Honig zunächst für 5000 Mark zu haben und dann sogar für 1 Billion Mark es nach der Währungsumstellung für 1 Rentenmark kaufen war. Überhaupt scheint die wirtschaftliche Situation Laufe der Weimarer Republik im allgemeinen Fokus des Interesses der gelegen zu haben. Orientiert man sich wiederum den Nachrichten des Imkervereins so werden die Jahre betont die möglicherweise zum gänzlichen Erliegen Vereinslebens seit Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929 geführt haben. Ob die Gründung 'Schützenabteilung des Krieger-Vereins Hofbieber' am 01. Juli als Zeichen einer tiefen Depression oder doch als Wunsch für eine zukünftige Beseitigung der Schmach von Versailles gewertet werden muss sei hier dahin
Ein für alle - eben auch die Menschen der ansonsten doch eher vom brisanten Geschehen abgelegenen Gemeinde Hofbieber - miterlebbarer kam mit dem Jahr 1933 . Der Nationalsozialismus beherrschte nun die Bühne der Politik drang mit seinem Anspruch auf Gleichschaltung bis in die entlegendsten Rhöner Dörfer Getragen von einer Ideologie die unter anderem der Landwirtschaft einen Stellenwert zusprach war es wenig verwunderlich dass die Gemeinden der Rhön die neuen Veränderungen mussten. Zeugnis dazu liefert wiederum die Chronik Imkervereins die festhält dass es fortan keinen mehr gab sondern einen Vereinsführer. Dies ist deutliches Zeichen dafür dass auch hier das genannte Führerprinzip seine Umsetzung fand. Gleiches gilt für Sportverein der ab 1934 die Wahl des nach dem Führerprinzip durchführen musste. Aber damit genug: Für den Imkerverein ist bezeugt dass gesamte Vereinssatzung im nationalsozialistischen Sinne umformuliert wurde. die Mitgliederzahlen nun deutlich anstiegen ist erwähnens- bedenkenswert! Auch musste der Imkerverein mehr Versammlungen als sonst galt es doch vermehrt Vorträge guter Bienenhaltung und -zucht anzuhören mit dem Ziel eine Steigerung der Erträge zu erlangen. wurden auch neue technische Geräte eingeführt. Hatte Verein während des 1. Weltkrieges unter der und Verteuerung des Zuckers gelitten so erhielten Imker durch die Nationalsozialisten während des 2. das Privileg der Zuteilung von verbilligtem Zucker. waren sie als Gegenleistung zur Zwangsabgabe von und Wachs verpflichtet. Der Verein existierte also fast uneingeschränkt während der Zeit des 2. weiter. Andere Vereine wie z.B. der Gesangverein noch 1938 dem gleichgeschalteten Deutschen Sängerbund beigetreten war oder der Sportverein ließen Tätigkeit in der Zeit von 1939 - ruhen.
Dass in der Zeit des Nationalsozialismus "irgendetwas mit den Juden nicht stimmte" bekamen die Menschen dieser Gegend - so oft in Deutschland - nur am mit. "Irgendwann" so berichten einige alte Leute heute "sind die jüdischen Viehhändler nicht mehr gekommen" - mehr hatte man angeblich nicht
Deutlicher wurde dagegen der Krieg wahr Zum einen mussten wieder die Väter und an die Front ziehen und vielfach blieben Frauen mit all der anfallenden Arbeit alleine Zum anderen kam das Kriegsgeschehen dieses Mal Gemeinde bedrohlich nahe. Pfingsten 1943 fielen Bomben die ca. 25 km entfernte Wasserkuppe und auch einige Hofbieberer die sich dort aufhielten wurden verletzt. Als am 22.10.1943 Bombenangriffe auf Kassel stattfanden konnte man noch in der Hofbieber den Feuerschein dieses Infernos sehen. Bei Bombenangriffen im September und Dezember 1944 auf 15 km entfernte Fulda starben mehrere Hundert darunter auch einige der Gemeinde Hofbieber. Als 09.02.1945 der Weihershof Ziel der alliierten Bombenangriffe die hier eine Munitionsfabrik vermuteten zeugten 8 Trichter und ein zerstörter großer Wasserbehälter von Lebensgefahr der Bevölkerung der Gemeinde. Der Hofbieberer Sippel notiert dazu in der Schulchronik: "Das Ende des Krieges zeichnet sich immer ab. Es gibt ganz starke die sagen kommt noch etwas!". Es kommt in Wahrheit Menschen aus Ost und West die alles die aus den brennenden Trümmern ihrer Städte das nackte Leben retteten und auf dem ein Unterkommen suchen. Tag und Nacht donnern Bomber über uns hinweg in östliche Gebiete. gefährden den Eisenbahnverkehr und zuweilen auch die Wir werden immer mehr zur Etappe." - Als am 22.03.1945 Luftangriffe auf geflogen wurden war klar dass das Gebiet Gemeinde Hofbieber bald in Feindeshänden sein würde. musste auch der Oberkommandierende des Oberkommando West Albert Kesselring erkennen als sein Versteck der Milseburgtunnel wurde. Er verließ das Gebiet der Gemeinde zum Glück für die Bevölkerung - vor Amerikanern fliehend in Richtung Osten.
In den letzten Tagen des Krieges die Gemeinde einen unbeschreiblichen Durchzug von Flüchtlingsströmen von zerschlagenen Wehrmachtseinheiten . Aber auch andere Menschen machten sich endlich - auf den Weg: "Ehemalige Kriegsgefangene verlassen die Arbeitsplätze und ziehen und in kleinen Trupps abseits der Straße offenbart Lehrer Sippel in seinen Aufzeichnungen eigentlich wie selbstverständlich offen. Deutlich war laut überall die Angst der Bevölkerung der Gemeinde spüren: "Auf unseren Straßen wird es allmählich ruhiger. Kampf um Fulda hat begonnen. Tiefflieger haben Bewegung im Auge. Größte Vorsicht ist für geboten. Bomberverbände ziehen in niedrigsten Höhen ostwärts. kleines Häufchen Soldaten unter Führung eines jungen zieht ein. Sie führen Panzerabwehrwaffen mit sich sind zur Sorge des Dorfes geworden als einen eventuellen Widerstand erwägen. Ein gutes Frühstück etwas Zureden helfen über die östliche Berge."
Wie richtig eingeschätzt die hier geschilderte gewesen ist bezeugen kleine Kämpfe vom 29. 1945 dem Ostersonntag in Rimmels. Bis nach sind die Maschinengewehre und die Panzergeschütze zu Auch Fulda fällt an diesem Tag in "Hand der Amerikaner. Wir warten stündlich auf Einrücken und hoffen daß sich nicht ein verzweifelter Wehrender noch einnistet und mit ihrem das Dorf [gemeint ist Hofbieber] in letzter in Gefahr bringt. Über das Anrücken der gehen die wildesten Gerüchte um doch Besonnenheit Ruhe behalten die Oberhand." so Lehrer Sippel der für den Tag den 30. März 1945 notiert hat: "(nachmittags) hatte irgendjemand eine weiße Fahne an Haus gehängt und bald war das gesamte weiß geflaggt." Am 1. April rücken die Amerikaner in das Gebiet der Gemeinde ein. Quartier sie in den folgenden Tagen in einigen die von der Bevölkerung geräumt werden mussten Sperrzeiten wurden verhängt. Allerdings zog die Truppe nach wenigen Tagen weiter Richtung Osten.
Am 30.12.1989 wurde auch für die Hofbieber die Grenze zur DDR geöffnet. Zwischen Gotthards und Ketten entstand kleiner Grenzübergang der von beiden Seiten voll genutzt wurde - allerdings stürmten verständlicherweise mehr in den Westen als umgekehrt. Meist war Aufenthalt in den Orten der Gemeinde Hofbieber nur kurz vielmehr zogen die Einkaufsmöglichkeiten der Stadt Fulda die Bürger der DDR an.
Rasch gewöhnten sich die Dorfbewohner der Hofbieber an den Anblick von Trabis die der offiziellen Wiedervereinigung im Jahre 1990 immer durch das Gebiet ihrer Gemeinde durchfuhren um ihren neuen Arbeitsstätten im Landkreis Fulda oder gar in der Stadt Frankfurt zu gelangen. Die ehemalige Gemeinde des genannten Zonenrandgebietes war gleichsam über Nacht in den Deutschlands gerückt. Allerdings konnte sie bisher von Lage nur wenig profitieren sondern blieb Durchgangsstation.
Heinrich Peter Noll Aus der Vergangenheit Pfarrei Hofbieber in: Quellen und Abhandlungen zur der Abtei und Diözese Fulda hrsg. v. Richter Fulda 1907.
Eberstein Urkundliche Geschichte des reichsritterlichen Geschlechts 2 Bände Berlin 1889.
Ferdinand Stein Hofbieber Langenbieber oder Niederbieber? zur Ersterwähnung der Siedlung "Bibarahu" in: Buchenblätter Beiblatt zur Fuldaer Zeitung) 21. November 2003 26 76. Jahrgang.
Erwin Sturm Fachwerk-Landschaft Langenbieber in: Buchenblätter Beiblatt zur Fuldaer Zeitung) 7. Juli 2003 76. Jahrgang.
Hofbieber 1093 - 2003. Aus der eines Dorfes hrsg. vom Arbeitskreis 'Chronik' Hofbieber 2003.