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Hohenlohekreis


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Verwaltungssitz: Künzelsau
Fläche: 776 74 km²
Einwohner: 109.870 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 141 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : KÜN
Website: www.hohenlohekreis.de
Karte

Der Hohenlohekreis ist gemessen an seiner Einwohnerzahl der Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart . Der Hohenlohekreis grenzt im Südwesten und an den Landkreis Heilbronn im Norden an den Neckar-Odenwald-Kreis und an den Main-Tauber-Kreis und im Osten und Süden an Landkreis Schwäbisch Hall .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Hohenlohekreis hat Anteil an der Ebene" und am südlichen "Bauland" sowie im an den "Waldenburger Bergen" die zum "Naturpark Wald" gehören. Durch das Kreisgebiet fließen die rechten Nebenflüsse des Neckars die Jagst und der Kocher . Die höchste Erhebung des Kreisgebiets misst m und befindet sich bei Waldenburg .

Wirtschaft

Verkehr

Durch das südliche Kreisgebiet führt die A 6 Mannheim - Nürnberg . Ferner erschließen mehrere Bundes- Landes- und den Landkreis. Eine wichtige Bundesstraße ist die B 19 Schwäbisch Hall - Würzburg . Das westliche Kreisgebiet wird demnächst auch Stadtbahnnetz Karlsruhe erschlossen. Die derzeit bis Heilbronn führende wird bis nach Öhringen verlängert und bindet den Hohenlohekreis somit den Großraum Heilbronn an.

Geschichte

Der Hohenlohekreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 gebildet. Damals wurden die Altkreise Öhringen Künzelsau zum neuen Hohenlohekreis vereinigt. Zum Kreisgebiet auch einige Orte der Kreise Buchen (Odenwald) Schwäbisch Hall. Kreisstadt wurde Künzelsau. Die beiden Öhringen und Künzelsau gehen zurück auf die gleichnamigen württembergischen Oberämter die nach dem Übergang ehemals hohenlohischen Herrschaftsgebiete an Württemberg nach 1803 errichtet wurden. Dem Oberamt Öhringen wurde 1926 der östliche Teil des aufgelösten Oberamts angeschlossen. 1938 wurden beide Oberämter in Landkreise überführt einige Grenzänderungen vollzogen. Das Gebiet um Krautheim bis 1945 badisch und bildete anfangs ein eigenes das 1864 mit dem Amt Boxberg vereinigt wurde schließlich bei dessen Auflösung zum Kreis Buchen kam. Bei der Kreisreform kam der überwiegende des Kreises Buchen zum Neckar-Odenwald-Kreis das Gebiet Krautheim jedoch zum Hohenlohekreis. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Hohenlohekreis noch 16 Gemeinden 8 Städte und hiervon wiederum 1 " Große Kreisstadt " (Öhringen). Größte Stadt ist Öhringen kleinste ist Zweiflingen.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Künzelsau 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Öhringen 1945-1972:

Die Landräte des Hohenlohekreises seit 1973:

Wappen

Beschreibung :
In Silber über erhöhtem rotem Schildfuß ein sechsspeichiges silbernes Rad zwei schreitende rot schwarze Leoparden mit untergeschlagenen Schwänzen (Wappen-Verleihung 3.4.1974)
Bedeutung :
Die beiden Wappenbilder symbolisieren die früheren im Kreisgebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts: Leoparden der Fürsten von Hohenlohe und das Rad des ehemaligen Fürstbistums Mainz.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Forchtenberg (5.067 Einwohner)
  2. Ingelfingen (5.873)
  3. Krautheim (4.790)
  4. Künzelsau (15.039)
  5. Neuenstein (6.172)
  6. Niedernhall (4.001)
  7. Öhringen (22.664)
  8. Waldenburg (3.107)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Gemeindeverwaltungsverband "Hohenloher Ebene" mit Sitz in Neuenstein; Mitgliedsgemeinden: Städte und Waldenburg sowie Gemeinde Kupferzell
  2. Gemeindeverwaltungsverband "Krautheim" mit Sitz in Krautheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt und Gemeinden Dörzbach und Mulfingen
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Künzelsau mit der Stadt Ingelfingen
  4. Gemeindeverwaltungsverband "Kochertal" mit Sitz in Niedernhall; Mitgliedsgemeinden: Städte und Niedernhall sowie Gemeinde Weißbach
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Öhringen mit den Gemeinden Pfedelbach und Zweiflingen
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Bretzfeld (12.125 Einwohner)
  2. Dörzbach (2.432)
  3. Kupferzell (5.711)
  4. Mulfingen (3.855)
  5. Pfedelbach (8.755)
  6. Schöntal (5.944)
  7. Weißbach (2.120)
  8. Zweiflingen (1.734)

Sonstiges

Links


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