Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Hohenzollernbrücke ist eine Brücke über den Rhein in Köln (Stromkilometer 688 5) ursprünglich war sie Straßen- und Eisenbahnbrücke nach 1945 nur noch Fußgänger- und Eisenbahnbrücke.
Blick auf Kölner Dom und Hohenzollernbrücke bei
Vorgänger-Bauwerk an gleicher Stelle war die Dombrücke von 1859 die zu Beginn des 20. Jahrhunderts dem angewachsenen Verkehr nicht mehr entsprach deshalb 1907 - 1911 durch die Hohenzollernbrücke ersetzt wurde. Die Brücke nahm vier statt wie bisher zwei auf auch der Straßenbrücken-Teil war breiter konzipiert. bestand insgesamt aus neun einzelnen Brückenteilen in von Eisenfachwerk-Bögen drei hintereinander (d.h. drei Durchfahrt-Öffnungen dem Fluß) und drei nebeneinander (zwei für Eisenbahn einer für die Straße).
Damals war es üblich ein solches mit Architektur zu "verschönen" Brücken meistens mit funktionslosen) Portalen. Besonders die Nachbarschaft zum Kölner Dom erforderte nach Meinung der Zeitgenossen eine Ausschmückung. Die üppigen mit hohen Türmen bewehrten (und die kleineren Türme auf den Strompfeilern) Hohenzollernbrücke entwarf der damals prominente Berliner Architekt Franz Schwechten in neoromanischem Stil - also durchaus Kontrast zum gotischen Dom.
Die Hohenzollernbrücke war eine der wichtigsten am stärksten befahrenen Eisenbahnbrücken in Deutschland. Am des Zweiten Weltkriegs lag sie in Trümmern. Nachdem sie nur notdürftig benutzbar gemacht worden war erfolgte schon bald ein Wiederaufbau. Dabei ließ man (südlichen) Straßenbrücken-Teil weg so daß die Brücke nur noch aus sechs einzelnen Brückenteilen bestand teilweise in alter Form neu gebaut wurden. ruinösen Portalbauten wurden nicht instandgesetzt und später abgetragen. Die alte Straßenrampe auf der Deutzer ist samt Kopfsteinpflaster und Straßenbahngleisen bis heute
Durch das wachsende S-Bahn -Netz bedingt wurde die Hohenzollernbrücke 1986 - 1989 erweitert. Nördlich wurden drei Brückenteile für weitere Eisenbahngleise angefügt. Dabei kopierte man die Konstruktion um die Brücke als Baudenkmal nicht beeinträchtigen. Seitdem hat die Hohenzollernbrücke wieder (annähernd) ursprüngliche Größe für den zerstörten südlichen Straßenbrücken-Teil der nördliche dritte Eisenbahnbrücken-Teil hinzugekommen.
Nach wie vor stellt die Hohenzollernbrücke dem benachbarten Hauptbahnhof einen Knotenpunkt im deutschen europäischen Eisenbahnnetz dar und ist ein eindrucksvolles das als fester Bestandteil zum Stadtbild von Köln und des Kölner Doms gehört. Denn die Hohenzollernbrücke führt - meisten Menschen unbekannt - akkurat geplant auf Mittelachse des Kölner Doms und somit genau den Dreikönigsschrein zu wobei die angenommenen Schädelknochen der Heiligen Drei Könige nach Osten blickend sich nur wenige entfernt von der Eisenbahnschienenkrümmung Richtung Hauptbahnhof befinden.