Das silberweiß glänzende Seltene Erdmetall ist und schmiedbar.
Holmium weist besondere magnetische Eigenschaften auf. seinen ferromagnetischen Eigenschaften ist es denen des weit überlegen. Mit 10 6 μB besitzt das höchste magnetische Moment eines natürlich vorkommenden Elements. Mit Yttrium bildet es magnetische Verbindungen.
In trockner Luft ist Holmium relativ in feuchter oder warmer Luft läuft es Bildung einer gelblichen Oxidschicht schnell an. Bei oberhalb von 150°C verbrennt es zum Sesquioxid 2 O 3 . Mit Wasser reagiert es unter Wasserstoffentwicklung Hydroxid. In Mineralsäuren löst es sich unter Bildung Wasserstoff auf.
In seinen Verbindungen liegt es in Oxidationsstufe +3 vor die Ho 3+ -Kationen bilden in Wasser gelbe Lösungen.
1878 entdeckten die schweizer. Chemiker Marc und Jaques Louis Soret das Element spektroskopisch seine abweichenden Absorbtionslinien. Das neue Element nannten ›X‹. 1879 entdeckte der schwedische Chemiker Per Cleve das neue Element unabhängig von den Schweizern und isolierte es als gelbes Oxid Erbium (Erbiumoxid). Cleve wendete eine von Mosander entwickelte Methode an; er trennte erst bekannten Verunreinigungen ab bevor er versuchte den zu trennen. Er erhielt einen braunen Rest er Holmia nannte sowie einen grünen Rest den Namen Thulia erhielt. Erst 1911 gelang dem schwedischen Chemiker Holmberg Gewinnung von reinem Holmiumoxid. Ob er die Holmium vorgeschlagen von Cleve für die schwedische Stockholm übernahm oder als Ableitung seines Namens ist nicht bekannt.
Nach einer aufwändigen Abtrennung der anderen wird das Oxid mit Fluorwasserstoff zum Holmiumfluorid umgesetzt. Anschliessend wird mit unter Bildung von Calciumfluorid zum metallischen Holmium Abtrennung verbleibender Calciumreste und Verunreinigungen erfolgen in zusätzlichen Umschmelzung im Vakuum.