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Bantustan


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Bantu bedeutet "Menschen" in den südafrikanischen Dialekten. Bezeichnung Bantustan wurde den Stammesgebieten der schwarzen Ureinwohner die weißen Apartheid -Führer Südafrikas gegeben. Sie wollten unter dem Motto "separaten Entwicklung" als Konsequenz der Apartheidsgesetze Südafrikas die Rassentrennung auch territorial durchsetzen formell unabhängige Staaten der Schwarzen in Südafrika in denen ihren Bewohnern (Schein-)Unabhängigkeit zugestanden wurde. waren ökonomisch finanziell und militärisch jedoch vollständig Südafrika abhängig. De facto waren sie also vom übrigen Staatsgebiet abgetrennte Reservate . Die Schaffung von Bantustans lief eindeutig auf die Isolierung und der schwarzen Bevölkerung hinaus. Die Schwarzen die in Südafrika arbeiteten und deshalb auch in Townships oder in Hostels wohnten waren plötzlich in Südafrika. Sie besaßen kein dauerhaftes Wohnrecht Durch diese Maßnahme wurde zusätzlich versucht das Übergewicht der schwarzen Staatsangehörigen Südafrikas zugunsten der zu ändern. Diese offensichtliche Heuchelei der weißen wurde öffentlich von den Vereinten Nationen angeprangert und führte zur Weigerung der durch alle anderen Staaten der Welt. Der Buthelesi spielte eine Sonderrolle weil er die von KwaZulu stets ablehnte und es kam zum der Apartheid ab 1990 durch seine Anhänger einer zweiten starken schwarzen Kraft neben dem ANC .

Es gab zehn Homelands. Das erste wurde die Transkei unter Häuptling Kaiser Matanzima in der Es beherbergte das Volk der Xhosa . Vielleicht das bestbekannte Homeland war KwaZulu in der Provinz Natal und wurde von den Zulu bewohnt regiert wurde es vom Häuptling Buthelezi im Namen des Zulu-Königs. Ein anderes Bantustan war Bophuthatswana des Tswana -Volkes regiert durch den Häuptling Lucas Mangope . Bophuthatswana sollte nicht verwechselt werden mit Botswana das frühere Bechuanaland welches durch Großbritannien gegründet wurde.


Inhaltsverzeichnis

Die Entstehung

Von 1958 bis 1966 war Hendrik Frensch Verwoerd südafrikanischer Premierminister. In seine Amtszeit fiel Umgestaltung der Reservate in Homelands. Verwoerds Ziel selbständige Bantustans zu realisieren ohne jedoch die als billige Arbeitskräfte in der weissen Wirtschaft verlieren. Diese Segregationspolitik zielte also eigentlich darauf die sozialen Differenzen und ökonomischen Ungleichheiten zu

Mit der Homeland-Politik sollte ein grosser der Schwarzen ausgegliedert werden nicht zuletzt um von Schwarzen beherrschten Einheitsstaat zu verhindern. Verwoerd denn auch vom multiracial unitary state . Er entwickelte eine viergleisige Politik welche Weissen Schwarzen Farbigen und Asiaten parallel nebeneinander fördern sollte. verstand diese Politik als Dekolonisationsprozess.

1959 wurde der Bantu Self-Government Act verabschiedet. war die Basis gelegt um die 42 Reservate in acht Homelands zusammenzufassen indem kleinere Bantu -Gebiete durch Landtausch an grössere angeschlossen wurden. wurden die Homelands auf zehn aufgestockt. Die basierten zwar auf linguistischen und kulturellen Unterschieden den ethnischen Unterschieden jedoch nicht mehr so Rechnung tragen wie die Reservate. Die verschiedenen hatten gerne eine ?weisse Pufferzone? um sich anderen Gruppen der Bantu abzugrenzen. Diese Zonen durch die Zusammenfassung mehrheitlich verloren.

Jedes Homeland erhielt einen weissen Kommissär als offizieller Vertreter der Regierung handelte. Offiziell die Häuptlinge ihre führende Position beibehalten. Tatsächlich waren meisten von der Regierung als führende Personen Homelands anerkannten Häuptlinge Nachfolger der alten Häuptlings- Lineage . Neu war einzig dass sie auf Gehaltsliste der Regierung standen. Setzten sich die gegen die Homeland-Politik zur Wehr so wurde ihre traditionelle Position keine Rücksicht genommen. Getreu natalschen Vorbild setzte man sie kurzerhand ab ersetzte sie durch regierungsgetreue Männer.

Die meisten Homelands waren keine zusammenhängende Nur gerade die Ciskei KwaNdebele (Süd-Ndebele) und QwaQwa ( Basotho ) sind zusammenhängend. Die Transkei Kwazulu Gazanzulu Lebowa Venda und Swazi bestehen aus nicht zusammenhängenden Gebieten.

Verwoerds Ideologie wie auch diejenigen seiner Nachfolger hatte vielseitige Folgen. Völlig neu war Tendenz die verschiedenen Bantu-Völker nicht als ethnische anzusehen wie es bislang der Fall war als ethnische Gruppen. Eine schwarze Identität sollte das Zusammengehörigkeitsgefühl geschwächt werden.

Des Weiteren wurden die Umsiedlungen forciert. stärksten davon betroffen waren schwarze Pächter sowie von so genannten Black Spots wobei es um Schwarze handelte die vor dem Natives Act von 1913 Grund und Boden außerhalb der späteren gekauft hatten. Tausende städtische Schwarze wurden in Homelands deportiert. Insbesondere Alte Kranke und Schwache als unproduktiv galten waren davon betroffen. Damit das Apartheidsystem die Armut von den Städten die Homelands. Alleine zwischen 1960 und 1970 400'000 städtische Schwarze in die Homelands verfrachtet. nahm die Bevölkerung in den Homelands kontinuierlich Teilten sich 1955 noch durchschnittlich 60 Personen Quadratmeile so waren es 1969 mit 110 beinahe doppelt so viele. Die Bevölkerung in Homelands stieg insgesamt von vier Millionen im 1960 auf 6 9 Millionen zehn Jahre Dafür sank die landwirtschaftliche Produktion in den innerhalb derselben Zeitspanne auf weniger als zwei Die Homelands waren massiv überbevölkert die landwirtschaftlich Fläche nahm wegen der dichteren Besiedlung der Überweidung und durch Abbrennen von Weiden verursachten sowie durch die starke Konkurrenz der weissen ab. Die Folge all dieser Faktoren war massive Verarmung der Homelands und auf der nach Arbeit eine erneute Abwanderung der Bantu Wesentlichen der Männer in die Städte. Die ihrerseits mussten nun nicht nur den Haushalt und die Kinder erziehen sondern waren zusätzlich alleine für die Landwirtschaft verantwortlich.

Die wirtschaftliche Abhängigkeit der Schwarzen von Städten war denn auch das grosse Problem Segregationspolitik. Mindestens die Hälfte der Schwarzen arbeitete der Homelands.

Dies war jedoch nicht der einzige dass die Segregationspolitik auf rege Kritik stiess. warf den Verantwortlichen vor die territoriale Trennung lediglich einem kleinen Teil der Schwarzen einen Nutzen bringen. Insbesondere die außerhalb der Homelands Schwarzen verloren die letzten Reste ihrer ökonomischen politischen Rechte. Und doch waren die Schwarzen der Stadt abhängig da die Homelands nur ein Fünftel der schwarzen Bevölkerung ernähren konnten.

Unabhängigkeit der Homelands

Durch die Verabschiedung weiterer Gesetze wurde hingearbeitet die Homelands in die Unabhängigkeit zu

Durch den Bantu Homelands Citizenship Act 1970 sollten alle Schwarzen Bürger eines Homelands auch diejenigen die außerhalb davon lebten. Die der Homelands hatten somit zwei Staatsbürgerschaften: Eine nämlich diejenige ihres Homelands sowie eine externe von Südafrika. Dank dem Bantu Homelands Act die Regierung ein Jahr später den Homelands Stufen der Selbstregierung zuschreiben. Die Schritte zur sahen folgendermassen aus: Zuerst wurde eine gesetzgebende als Vorläuferin eines Parlamentes eingerichtet. Dieser Exekutivrat war bevollmächtigt in bestimmten internen Bereichen zu erlassen. In einem zweiten Schritt nach Gewährung der internen Selbstregierung wurde der Exekutivrat Territorialbehörde zu einem Kabinett umgebildet dem ein vorstand. Alle Portfolios ausgenommen diejenigen der Verteidigung der äusseren Angelegenheiten wurden nun dieser Homeland-Regierung

Ebenfalls 1970 wurde der Constitution Amendment erlassen wonach der südafrikanische Staatspräsident eine oder afrikanische Sprachen als offizielle Landessprache anerkennen konnte.

1976 wurde die Transkei als erstes Homeland die Quasi-Unabhängigkeit entlassen. Ein Jahr später folgte 1979 Venda und 1981 die Ciskei . Man muss deswegen von Quasi-Unabhängigkeit sprechen weil die Homelands zwar offiziell selbständig jedoch wirtschaftlich massiv von Südafrika abhängig und somit niemals eigenständig wirken konnten. Die oben genannten souveränen Staaten wurden denn international auch nie anerkannt. Ethnien allen voran die Zulu hatten sich erfolgreich gegen die Autonomie Homelands gewehrt.

Nach dem Ende des Apartheid-Regimes in wurden die Homelands zu neuen Provinzen der umgestaltet.

Das Leben in den Homelands

1960 lebten rund zwei Fünftel aller Schwarzen Homelands. Bis 1985 stieg dieser Anteil auf etwa zwei Dazwischen waren 3 5 Millionen Schwarze von Gebieten in die Homelands umgesiedelt worden. Die aller Homelands zusammengenommen umfasst rund 12% des Die Homelands sind jedoch nicht regelmässig auf Südafrika verteilt. Basutoland beispielsweise ist zu hundert im Besitz der Schwarzen Swaziland nur zu Die Homeland-Bewohner pflegen drei Arten von Kontakten den Weissen. So kommen sie mit Weissen Berührung die sich in den Homelands niedergelassen Obwohl Weisse in den Homelands kein Land dürfen dieses ist ausschliesslich den Schwarzen vorbehalten einige weisse Offizielle wie Missionare Händler und dort. Durch diesen Einfluss der Weissen entwickelten Schwarzen neue Formen der Sprache der Kleidung der materiellen Kultur im Allgemeinen.

Die Missionare brachten eine neue Religion welche die Schwarzen oft mit ihrer Religion verknüpfen. Zum Beispiel wird Gott auch von den Anhängern der traditionellen als das einzige oberste Wesen anerkannt das Bantu bereits vor der Ankunft der Weissen Des Weiteren ersetzen Regengebete traditionelle Regenrituale. Katholische ersetzen wiederum traditionelle Rituale welche die Bantu um Haus Felder Vieh und so weiter bösen Zauber und Hexerei zu schützen. Die verstorbenen spielten weiterhin eine bedeutende Rolle bei den Pech Arbeitslosigkeit Verhaftung Unfall und ähnliche Unglücke die Schwarzen damit dass sich ihre Ahnen ihnen abgewendet haben. Glück im Spiel oder Wetten hingegen schreiben sie dem Goodwill der zu.

Die Erziehung wird dem neuen Lebenssystem Daneben sind die Schwarzen trotz der Segregation den Gesetzen der Weissen unterworfen welche traditionelle Kultur wesentlich einschränken. So verbietet die rituellen Totschlag. So genannte Zauberer oder Hexer beim Ausüben ihrer Praktiken bestraft. Steuern werden Diverse Bussen sollen die Einhaltung dieser Gesetze Es gibt auch neue soziale Dienste wie Schulen oder ökonomische Entwicklungen. Dies alles beeinflusst Leben der Schwarzen in den Homelands. Es eine neue veränderte Kultur entstanden.

Durch den Kontakt mit angrenzenden weissen wurde das Leben der Schwarzen weiter beeinflusst. lernten die Schwarzen neue Formen der Landwirtschaft .

Zum Dritten nahmen viele Schwarze einen außerhalb der Homelands an. Dadurch erwarben sie Kenntnisse als houseboys Minenarbeiter oder Ähnlichem.

Wohl wichtiger als diese Kenntnisse ist Wandel ihrer Denkweise. Als Arbeiter waren die den Weissen untertan. Sie begegneten einer übermächtigen Kultur dem ihre eigene nicht viel entgegenzusetzen Daraus resultierte ein unterwürfiges Verhalten ohne jegliches Selbstbewusstsein .

Die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung den Homelands schien aufgrund der Tatsache dass zumeist fruchtbare und wasserreiche Orte umfassen gegeben. wurden ja wie wir uns erinnern an traditionellen Siedlungsgebieten der Bantu errichtet die diese einem sorgfältigen Auge auf die Wirtschaftlichkeit des ausgewählt hatten. Fakten belegen diese Tatsache. Lediglich Prozent der Fläche Südafrikas weisen einen durchschnittlichen von 500 mm pro Jahr auf was Minimum für einen erfolgreichen Trockenfeldbau gilt. In Homelands ist die bebaubare Fläche mit 76 weit grösser. Im Gegensatz dazu ist die mit nur 0 5 Prozent in den um ein Vielfaches kleiner im Vergleich zu von ganz Südafrika die auf 27 Prozent wird. Die Armut ist in den Homelands trotz dieser Voraussetzungen enorm.

Die Bewohner der Homelands sind nicht durch die überdurchschnittliche Menge an Alten Kindern Kranken benachteiligt sondern sind zusätzlich der Diskriminierung die Weissen ausgesetzt. So gibt die Regierung die Ausbildung eines weissen Kindes fünf Mal viel aus wie für diejenige eines schwarzen Die Ausbildung der Schwarzen leidet zusätzlich durch Tatsache dass viele junge Männer die Schule müssen um die Eltern finanziell zu unterstützen dass viele Schwarze es sich nicht leisten ihre Kinder in die besseren Schulen der zu schicken. Nur etwa 14% aller schulfähigen schließen die Schule auch tatsächlich ab. Die Schwarzen genießen nie die Ausbildung einer Berufslehre müssen sich mit einem zweitklassigen Beruf zufrieden

Verschiedene Massnahmen der Regierung zielten darauf die Schwarzen in die Homelands zu locken. davon war die lokale Wirtschaftsförderung. Arbeitsmöglichkeiten nebst Landwirtschaft waren in den Homelands kaum vorhanden. lebten rund 1 4 Millionen Schwarze in Transkei. Davon hatten nur gerade 20.592 einen innerhalb der Homelands. Die Arbeitslosigkeit unter der Bevölkerung wurde im Jahre 1977 auf 22% Es ist zu vermuten dass die in Städten lebenden Schwarzen weit weniger davon betroffen als die in den Homelands lebenden. Jedoch die Grenzen der Homelands in den 1980er-Jahren Teil erweitert so dass nahegelegene schwarze städtische in die Homelands integriert wurden. Beispielsweise die Umlazi in der Nähe von Durban gelegen wurde ein Bestandteil von Kwazulu das in der Nähe von East London gelegene Mdantsane wurde dem Homeland Ciskei Des Weiteren gewährte die Regierung den Industrieunternehmen falls sie sich entschlossen ihren Betrieb an Grenzen der Homelands anzusiedeln. Diese Dezentralisierung der brachte allerdings nicht den gewünschten Erfolg. 1960 die rund 30% der Einwohner Südafrikas die den Homelands lebten nur gerade 2 5% gesamten südafrikanischen Wertschöpfung. Zehn Jahre später sank Marke sogar auf zwei Prozent. Um den Homelands lebenden Schwarzen die Arbeit in außerhalb Städten zu ermöglichen wurden die Homelands mit oder Buslinien erschlossen. Eine Folge der wirtschaftlichen war jedoch dass in den Homelands ein Trend zur Bevölkerungskonzentration an der Peripherie herrschte. Die Homelands waren mit Rücksicht die unterschiedlichen Ethnien errichtet worden. Jede Ethnie somit ihr eigenes Territorium das beinahe ausschliesslich gehört. Gemäss dem Zensus von 1970 ist das am ethnisch differenzierteste Homeland. 68% der de facto-Einwohner gehören den Tswana an. Die Nähe zum Industriegebiet mit Minentätigkeit rund um Pretoria - Witwatersrand zog weitere Ethnien an. So leben Bophuthatswana nebst den Tswana den rund 8.000 Farbigen und Asiaten auch etliche Xhosa Pedi Süd-Sotho Shangana und Zulu. Die übrigen werden zu beinahe hundert Prozent von einer Ethnie bewohnt. Die beiden Homelands Transkei und bewohnen die Xhosa zu 95 respektive 97 In Kwazulu bilden die Zulu mit 97 Prozent die Majorität in Lebowa die Nördlichen mit 83 Prozent in Gazankulu die Shangana-Tsonga mit 86 Prozent in Venda ebenfalls Shangana-Tsonga mit 90% in Basotho Qwaqwa die Sotho mit 99 6 Prozent ebenfalls die Sotho mit 69%.

Allen Homelands gemein ist ihre finanzielle von der südafrikanischen Regierung. Auch nach der in die 'Unabhängigkeit' blieben sie von den aus Pretoria abhängig. Etwa drei Viertel sämtlicher der Homelands sollen aus der Regierungskasse von stammen.

Literatur

  • Halbach Axel J.: Die südafrikanischen Bantu-Homelands - Konzept - Struktur Entwicklungsperspektiven. 1976: IFO - Institut für Wirtschaftsforschung (Hg.); Afrika-Studien Nr. 90.




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