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Homonomie


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Die Homonomie bezeichnet einen Begriff der die Homologisierung Teilen eines und desselben Organismus in der also die intraindividuelle Homologie kennzeichnet.

Dieser Begriff wurde 1858 von Heinrich Bronn(1800-1862) eingeführt und 1952 von Adolf Remane bekräftigt. Das Aufsuchen Homologien spielte in J. W. Johann Wolfgang von Goethe "Metamorphosen der Pflanzen" ( 1790 ) eine große Rolle. Er suchte das in all seinen Abwandlungen innerhalb der Einzelpflanze erkennen.

Das Zustandekommmen homonomer Organe wird in Entwicklungsphysiologie untersucht. Einen direkten phylogenetischen Wert haben Homonomien im Unterschied zu den echten oder (extarindividuellen) Homologien nicht. Mit Recht betont deshalb Remane daß Homonomien etwas wesentlich anderes sind die echten Homologien wenn auch für beide wesentlichen die gleichen methodischen Kriterien gelten.

Jedoch sind (unter der Voraussetzung daß Organe von ungleichartigem Bau auf homonorme Organe gleichartigem Bau zurückzuführen sind) aus gelungener Homonimiefeststellung weitreichende phylogenetische Konsequenzen unter Umständen möglich.

Die Feststellung z.B. daß die Frucktknoten Blütenpflanzen den Blattorganen homonom sind führt zu wichtigen phylogenetischen Erkenntnis daß die Fruchtknoten und ursprünglich gleichartige Gebilde waren.

Bei der Oberlippe und den Gliedmaßen Insekten dagegen ließ sich die Homonie mit nicht sicher erweisen. W.N. Blekemischew nennt 1952 ähnliche Strukturen eines und desselben Organismus verschiedner Organismen "homotyp" d.h. seine "Homotypie"" umfaßt die homologen als auch die homonomen Strukturen.

siehe auch Ähnlichkeit




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