Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Honigtau ist ein zuckerhaltiges Ausscheidungsprodukt verschiedener Schnabelkerfe (Hemiptera) vorallem der Blattläuse (Aphidina) Schildläuse (Coccina) Blattflöhe (Psyllina) Mottenschildläuse (Aleyrodina) sowie verschiedener Zikaden (Auchenorrhyncha). Diese Insekten ernähren sich vom Saft aus den verschiedener Pflanzen. Durch den hohen Druck in Röhren nehmen die Tiere zu viel Flüssigkeit und geben diese in Form von Honigtau ab.
Honigtau stellt eine beliebte Nahrungsquelle für Insekten dar die sich von dem süßen ernähren oder ihn als Beikost verwenden. Bekannt das Erbettln von Honigtau durch Ameisen (Formicidae) welche sich Blattläuse wie Milchkühe und diese auch vor Fraßräubern schützen. Die anderen Insekten lecken den Honigtau von Blättern Nadeln ab so etwa viele Zweiflügler (Diptera) wo der Honigtau einen dicken klebrigen Film bilden kann (auch auf Fahrzeugen stark besiedelten Bäumen erkennbar).
Im frischen Zustand ist Honigtau klar. ist reich an Zuckern vor allem an Frucht- Trauben- und Rohrzucker daneben kommen auch Maltose Fructomaltose und Melezitose sowie weitere Oligosaccharide in kleineren Mengen vor. Daneben enthält Honigtau Fermente organische Säuren Vitamine und Adenosinphosphate.
Auch Bienen sammeln gelegentlich Honigtau statt ein. Dieser stellt dann die Grundlage für Honigsorten dar die als Blatt- Tannen- oder bezeichnet werden. Die Farbe und das Aroma dieser Honige variieren je nach Herkunft stark vor allem bei den von Tannen und Fichten stammenden Waldhonigen. Ein hoher Gehalt an welches etwa die Gefleckte Lärchenrindenlaus ( Cinara laricis ) produziert läßt den Honig rasch kandieren daß er nicht mehr geschleudert werden kann.