Nach dem Besuch der Realschule ging Horst Frank in eine käufmännische die allerdings unterbrochen wurde durch seine Militärzeit Ende des Zweiten Weltkriegs. Mit Ende des musste er sich mit Gelegenheitsjobs durchschlagen. So er mal Nachtwächter mal Dekorateur von Schaufenstern es ihn an die Musikhochschule Hamburg verschlug wo er Schauspielunterricht erhielt.
Nach der Schauspielausbildung folgten Engagements an Theatern. Zunächst ging er zurück in seine Lübeck ans dortige Theater der Hansestadt . Es folgten Bonn Basel Baden-Baden und die Städtischen Bühnen in Wuppertal .
Dann rief das deutsche Kino der 1950er Jahre. Neben kitischigen positiven Helden benötigte Wirtschaftswunder -Kino auch den Kontrast eines Anti-Helden. Horst spezialisierte sich auf die schwarzen Charaktere. Sein Kinofilm 1957 legte ihn bereits auf diese Rolle In dem heroischen Kriegsfilm Der Stern von Afrika spielt er den zynischen Feigling Albin
Es folgen ähnliche Kriegsfilme und ähnliche wie in dem Vorläufer des U-Boot-Kriegsfilms Das Boot unter dem Titel Haie und kleine Fische (1957) und im Stalingrad -Film Hunde wollt ihr ewig leben ( 1958 ).
Daneben schien Horst Frank der Idealvorstellung Regisseure von einem Triebtäter zu entsprechen. So er 1958 in den großen Erfolgen Das Mädchen vom Moorhof (nach dem Roman von Selma Lagerlöf ) und dem Kriminalfilm Der Greifer (großartig Hans Albers als Kommissar) jeweils einen beängstigenden Mörder.
In den 1960er Jahren blieb er diesen Rollen verhaftet wurden die Filme schwächer. Erst 1971 war er wieder an einem großen beteiligt: in der Johannes Mario Simmel -Verfilmung von Und Jimmy ging zum Regenbogen .
Mit Beginn der ZDF -Kriminalserien Der Kommissar Der Alte und Derrick begann dann seine Fernsehkarriere - entsprach doch gerade diesem Format. Dem jüngeren Publikum 1970er Jahre wird er sehr gut in sein als Baron de Lefouet in dem Mehrteiler Timm Thaler ( 1979 ) nach einem Kinderbuch von James Krüss . Der ultra-reiche Baron der nicht lachen kauft dem jungen Timm Thaler (gespielt von Ohrner) sein Lachen ab.
Weitere Höhepunkte seines Fernsehschaffens sind die Operation Ganymed ( 1977 ) von Rainer Erler und die Hauptrolle in der Verfilmung Romans von Max von der Grün Flächenbrand ( 1981 ).
Dazu kommen diverse Rollen in diversen z. B. Das Erbe der Guldenburgs oder Rivalen der Rennbahn und Gastrollen in fast allen deutschen wie Tatort oder Adelheid und ihre Mörder .
Ans Theater kehrte Horst Frank nur für Tourneeproduktionen zurück die vor allem dank großen Bekanntsheitsgrades zu Erfolgen wurden.
Horst Frank starb an Herzversagen 1999 Tage vor seinem 70. Geburtstag.