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Im Jahr 2000 wurde Köhler auf Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder ( SPD ) als achter Geschäftsführender Direktor für eine von fünf Jahren zum Geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestellt. Er ist der Nachfolger Michel Camdessus der am 14. Februar 2000 sein Amt beim IWF niederlegte. Während Amtszeit als IWF-Präsident versuchte Köhler erfolgreich in mit Weltbank -Präsident James Wolfensohn von der früher üblichen Praxis abzukommen zu fördernden Staaten Förderkonzepte nach den Maßstäben Länder aufzuzwingen was in der Vergangenheit wiederholt schweren Krisen in den betroffenen Ländern geführt
Am 23. Mai 2004 ist Horst Köhler zum Bundespräsidenten gewählt
Horst Köhler hat mit seiner Ehefrau Eva zwei erwachsene Kinder.
Er war ihr Kompromißkandidat nachdem sich lange bei der Union gehandelte Wolfgang Schäuble als bei der FDP nicht durchsetzbar Köhler legte sein Amt als Vorsitzender des IWF daraufhin mit sofortiger Wirkung nieder um der Vorbereitung auf die Wahl zum Bundespräsidenten widmen. Da er in Deutschland nicht als in der Öffentlichkeit wirkte und sein beruflicher zum Teil im Ausland stattfand konnte er diesem Zeitpunkt keinen großen Bekanntheitsgrad in der Bevölkerung aufweisen. Einer im Auftrag des Stern durchgeführten Forsa -Umfrage zufolge kannten ihn am Tag der ( 4. März 2004 ) lediglich 20 % der Deutschen. 34 % hielten zum damaligen Zeitpunkt für geeignet und 54 % sich kein Urteil zu.
Aufgrund der Verhältnisse in der Bundesversammlung galt Horst Köhler als Favorit auf Nachfolge von Johannes Rau gegenüber der Kandidatin von SPD und 90/Die Grünen Gesine Schwan ( SPD ).: CDU/CSU und FDP verfügten dort über eine deutliche Mehrheit.
Die Nominierung Köhlers wurde in der unterschiedlich aufgenommen: Während aus Wirtschaftskreisen einmütige Unterstützung wurde störten sich andere Kreise an dem dass Köhlers Profil fast ausschließlich durch seine im Wirtschaftsleben geprägt sei. Wieder andere hoben dass gerade dieser Umstand ein Pluspunkt sei man hierdurch erstmals in der Geschichte der einen Präsidenten wählen könne der seine Identität ausschließlich durch eine politische Tätigkeit gewonnen habe. Chef des Deutschen Gewerkschaftsbunds ( DGB ) Michael Sommer kritisierte den Kandidaten dagegen: er hätte durch seine bisherigen Äußerungen als Kandidat der Neoliberalen und Neokonservativen gezeigt. ATTAC kritisierte den Kandidaten in Rolle als Ex-Direktor des Internationalen Währungsfonds ( IWF ).
Im Mittelpunkt seiner Amtszeit wird nach eigenen Angaben das Werben für weitere Reformen stehen. Er habe die Bundespräsidentschaft nie angestrebt sagte er am 4. März 2004. Doch könne er mit seiner etwas einbringen was Deutschland jetzt vor allen Dingen braucht eine Diskussion und einen Prozess der Veränderungen nur in der Wirtschaft . Weiter müsse die Politik das Tempo und schnellere Entscheidungen treffen.
Bei seinem ersten politischen Auftritt nach Nominierung am 7. März 2004 bezeichnete er die Inhalte und der so genannten Agenda 2010 der Bundesregierung als bei weitem nicht ausreichend man aber in Deutschland das Potenzial mit den fertig zu werden. In Zukunft müsse den noch besser als bisher erklärt werden warum Reformen notwendig seien. Eine absolute Priorität müssten Wissenschaft und Bildung erlangen.
Am 9. März 2004 sagte Köhler in einem ZDF -Interview er wolle ein Kandidat mit Ecken Kanten sein. Zur Frage der Direktwahl des durch das Volk zeigte er sich offen man darüber diskutieren könne. Er sehe aber die unbedingte Notwendigkeit dafür.
Für Unruhe in der Union sorgte 13. März 2004 eine Äußerung Köhlers in der öffentlich seine Hoffnung zum Ausdruck brachte dass 2006 die CDU die Bundeskanzlerin stellen werde dabei Angela Merkel wörtlich nannte.
Horst Köhler wurde am 23. Mai 2004 zum 9. Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland Die aus 1205 Mitgliedern von denen eines Krankheit der Abstimmung fernblieb bestehende Bundesversammlung wählte ihn im 1. Wahlgang mit von 1202 gültigen Stimmen wodurch die zur absoluten Mehrheit um eine Stimme überboten wurde. und die FDP verfügten über 623 Stimmen der Bundesversammlung. Seine Gegenkandidatin Gesine Schwan erhielt 589 Stimmen.
In seiner Antrittsrede versuchte er dem Johannes Raus gerecht zu werden und als und vertrauensschaffende Person aufzutreten. Köhler würdigte die Deutschlands. Er drängte darauf Ängste zu überwinden Selbstvertrauen zurückzugewinnen wünschte sich ein "Deutschland der und forderte eine kinderfreundlichere Gesellschaft.