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Howard Staunton


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Howard Staunton ( 1810 - 1874 ) war ein bedeutender Schachspieler der 19. Jahrhunderts Schach journalist und Shakespeare -Forscher. Er galt zwischen 1843 und 1851 als stärkster Schachspieler der Welt.

Geboren als unehelicher Sohn des Grafen Carlisle wächst er in ärmlichen Verhältnissen auf erlernt das Schachspiel erst mit 20 Jahren spät für einen großen Schachmeister. Erst ab 1830 taucht er in den Londoner Schachclubs auf. Zuvor ist er als aktiv und tritt mit dem großen englischen Kean in einem Theaterstück von William Shakespeare auf dessen Werk er während seines Lebens erforscht.

Staunton beschäftigt sich gründlich mit dem der Eröffnungstheorie was seine beachtlichen Erfolge auf dem beschleunigt. Er wird zu einem glänzenden Analytiker wendet als Erster die Eröffnung 1. c2-c4 die als Englische Eröffnung in die Schachgeschichte eingeht. Seinen Namen auch eine Variante der Holländischen Verteidigung das Staunton-Gambit ".

Staunton wird schnell zu einem der Schachspieler Europas. 1843 fordert er im berühmten Pariser Schachcafé de la Régence" den französischen Meister Pierre St. Amant zu einem Wettkampf heraus. Von 21 gewinnt er 11 verliert 6 und spielt unentschieden. Danach gilt er als stärkster Spieler Welt.

Ab 1841 gibt Staunton die Schachzeitung "The Chess Chronicle" heraus und leitet sie bis 1852 . Es ist erst die zweite Schachzeitung der französischen "Palamède". Ab 1845 schreibt Staunton auch die Schachrubrik in "Illustrated London News". Hier berichtet er über sich entwickelnde Schachleben in aller Welt und Abhandlungen und Partien meistens seine eigenen Gewinnpartien. Schachrubrik gilt bald über die Grenzen Großbritanniens als wertvolle Informationsquelle.

Außerdem veröffentlichte er 1847 ein einflussreiches Lehrbuch The Chess-Player's Handbook .

Die von ihm empfohlene Form von ( Staunton-Figuren ) wird heute bei fast allen offiziellen verwendet.

Große Verdienste erwirbt sich Howard Staunton dadurch dass aufgrund seiner Bemühungen 1851 in London das erste große internationale zustande kommt. Er fordert Schachfreunde in England den Kolonien zu Spenden auf und liefert die finanzielle Basis für das Turnier. Dem gehören führende Persönlichkeiten der Londoner Gesellschaft an. wohlhabende Schachklub St.George richtet Einladungen an die Schachmeister Europas. Das Turnier hat schließlich 16 darunter auch der deutsche Meister Adolf Anderssen und der französische Meister Lionel Kieseritzky . Staunton zuvor als Favorit gehandelt verliert Anderssen der überraschend das Turnier gewinnt. Bedenkzeiten 12 bis 16 Stunden pro Partie sind Norm in diesem Turnier da noch ohne Schachuhr gespielt wird.

1853 verliert Staunton einen Wettkampf gegen von Lasa und zieht sich danach aus der Schachszene zurück. Als der neue aufgehende Stern Schachhimmel Paul Morphy aus den USA ihn zu einem Wetkampf auffordert weicht aus.



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