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Hugo Chavez


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Hugo Chavez (l.) mit Jacques Chirac
Bild: Französisches Außenministerium Abteilung Fotografien

Hugo Rafael Chávez Frías geb. 28. Juli 1954 in Sabaneta (Bundesstaat Barinas Venezuela ) venezolanischer Staatspräsident seit 1998. Er war verheiratet und hat 5 Kinder: Rosa Virginia Gabriela Hugo Rafael und Rosiné.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Armeezeit

Chavez wurde als Sohn des Dorfschullehrers de los Reyes Chávez und seiner Frau Frías de Chávez geboren. Aus Begeisterung für venezolanischen Freiheitshelden Simon Bolivar trat er mit 17 Jahren der Armee bei (aktiv u.a. als Fallschirmspringer) und ein Studium der Sozialwissenschaft auf der Militärakademie. 1990 schloss er weiteren Studiengang in Politikwissenschaft auf der Universität Simón Bolívar in ab. In diesem Studium begegnete er den von Federico Brito Figueroa die ihn stark

Bolivarismus

Während seiner Studienzeit auf der Militärakademie Chavez im Verlauf mehrerer Jahre gemeinsam mit linken Offizieren eine linksnationalistische Theorie des Bolivarismus entwickelt die maßgeblich für sein späteres Handeln werden sollte. Zentrale Punkte dieser Theorie

  • nationale Unabhängigkeit
  • politische Beteiligung der Bevölkerung ( Volksentscheide Referenden )
  • ökonomische Eigenständigkeit
  • eine Ethik des Dienstes am Volk
  • gerechte Verteilung der umfangreichen Erdöleinnahmen
  • Bekämpfung von Korruption

Am 24. Juli 1983 dem 200. Simón Bolívars gründete Chávez das Movimiento Bolivariano 200 (=Revolutionäre Bolivarianische Bewegung 200 auch MBR-200) paramilitärische Widerstandsbewegung mit Zellenstruktur im Grenzgebiet zu Kolumbien er bis Mitte der 90er Jahre führte. dieser Zeit wies Chavez noch jede Beteiligung Wahlen von sich. Seine bis heute guten zu Fidel Castro rühren aus dieser Zeit.

Vom Putschisten zum Parteiführer

Am 4. Februar 1992 führte Chavez einen Putsch der MBR-200 Der Putsch scheiterte nach 12 Stunden Chavez erhielt die Möglichkeit sich im Fernsehen mit einer an die Bevölkerung zu wenden. Nach zwei Gefängnis wurde er von Präsident Rafael Caldera begnadigt und galt aufgrund seiner Ansprache nach des Putsches weiterhin als politisch ernst zu Persönlichkeit. Er organisierte eine eigene Partei die Bewegung für eine Fünfte Republik .

Die erste Präsidentschaft

Chávez gewann die Präsidentschaftswahlen am 6. Dezember 1998 mit 56 % der größten Mehrheit Venezuela seit vier Jahrzehnten indem er mit Antikorruptions- und Antiarmutskampagne antrat. Die beiden etablierten denen er Vetternwirtschaft Kleptokratie und Korruption vorwarf erlitten dabei massive und erhielten nurmehr 9 %. Paradoxerweise lud zu seiner Inauguration den letzten Diktator Venezuelas Marco Pérez Jiménez ein was viel Irritation

Ende 1999 ließ Chávez die seit geltende Verfassung durch Volksentscheid mit einer neuen Diese erweiterte die Machtbefugnisse des Präsidenten führte Elemente ein verbietet jedwede Privatisierung der staatlichen gab Armeeangehörigen erstmals das Wahlrecht und gestand indigenen Bevölkerung 54% des Landes zu. Bei Wahlen im Jahre 2000 wurde er im Amt bestätigt.

Chávez ist nicht unumstritten. Seine Anhänger er sei ein Verteidiger der Armen ein der die Macht der Reichen zerstören und Reichtum Venezuelas gleichmäßig verteilen wolle. Tatsächlich lenkte grosse Teile der Gewinne aus dem staatlichen Erdölgeschäft um in soziale Programme (kostenlose medizinische für jedermann Stärkung von Bildungseinrichtungen). Die Gegner behaupten Chávez habe seine Revolution ausgenutzt um Missmanagement zu rechtfertigen mit dem Ergebnis dass Korruption noch wesentlich zugenommen habe. Auch die habe sich seit seiner Amtszeit verdreifacht. Angelastet ihm auch eine Einschränkung der Pressefreiheit nachdem sich gegen eine Anti-Chavez-Kampagne der privaten in Hand sich befindenden Fernsehsender mit einem Gesetz das Medien zur " Wahrhaftigkeit " verpflichtete.

Der gescheiterte Putsch gegen Chavez

Chavez forcierte seit Anfang 2002 den Umbau der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA die Erträge des Unternehmens nicht mehr nur kleinen Elite sondern dem Staat als Ganzes zu lassen. Als Reaktion darauf organisierte ein aus Gewerkschaften Wirtschaftsverbänden katholischer Kirche der vorherigen und einigen Militärs mit Unterstützung des CIA und einer Kampagne der privaten Fernsehsender Proteste in denen der Rücktritt von Chávez wurde und die den folgenden Militärputsch vom 11. April 2002 vorbereiteten. Neuer Präsident wurde dabei Pedro Dieser konnte sich allerdings nur einen Tag nachdem sich große Teile der Bevölkerung und auch die zuvor putschende Armee hinter den Präsidenten stellten und die Garde des Präsidentenpalastes Putschisten bei ihrer Siegesfeier festsetzte und verhaftete. 15. April 2002 wurde Chávez aus der Militärhaft befreit wieder in sein Präsidentenamt eingesetzt.

Nach dem Putsch

Seit dem Scheitern des Putsches steht unter starkem Druck vor allem der USA. der Umbau der Ölindustrie nicht nur die Oberschicht ihrer Pfründe beraubte sondern auch ausländische allem amerikanische) Ölgesellschaften Privilegien verloren und finanziell belastet wurden zog Chavez früh die Feindschaft USA auf sich. Verstärkt wurde dies noch die Revitalisierung der OPEC auf Betreiben Venezuelas um höhere Preise erzielen eine Verdoppelung der Preise auf $20 Barrel war die Folge. Nachdem der Putsch Mittel der Restauration fehlschlug finanziert die Regierung von Präsident George W. Bush die venezolanische Opposition umfangreich durch die National Endowment for Democracy allein im Jahr 2002 flossen von $ 877.000 an die Oppositionspartei.

Von Mitgliedern der amerikanischen Regierung wird kontinuierlich versucht Chavez als Begünstiger des internationalen darzustellen insbesondere der kolumbianischen Drogenguerilla FARC selbst Querverbindungen zu Al-Qaida wurden behauptet aber keine dieser Behauptungen bisher bewiesen werden. Das Online-Magazin "Telepolis" vermutet dass es darum gehe "Venezuela medial für die Einreihung in die des Bösen vorzubereiten" .

Im Oktober und November 2003 veröffentlichten Parlamentsabgeordnete Material das die Vorbereitungen eines erneuten rechter Kreise Venezuelas in Zusammenarbeit mit der nahelegt. Diesbezüglich bestätigte die USA die militärische oppositioneller Kräfte dementierte aber jede Beteiligung der

Dokumente

Literatur

  • Richard Gott "In The Shadow of Liberator: Hugo Chavez and the Transformation of

Dokumentarfilme

  • Kim Bartley & Donnacha O Briain - Ein Staatsstreich von innen"
    (Der vielprämierte Film entstand während des Putsches Chavez im Präsidentenpalast)

Weblinks




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