Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Humbucker wird als Tonabnehmer auf elektrischen Gitarren sog. E-Gitarren eingesetzt. Er besteht aus zwei Singlecoil -Pickups die so in Serie geschaltet sind sich Nebengeräusche (z.B. die 50 Hz aus Stromnetz) aufheben und in guter Näherung nur Nutzsignal also die Saitenschwingung an den Verstärker übertragen wird. Der kann aber auch mittels elektrischer Schaltung parallel werden so das sich eine weitere weniger Klangvariante ergibt.
Die Klangcharakteristik des Humbuckers ist im zum Single Coil weniger höhenreich. Dafür hat der Humbucker Frequenzanteile im Bassbereich. Im allgemeinen ist der des Humbuckers größer als der eines Singlecoils wegen der erhöhten Ansteuerung leichter zu Verzerrungen Verstärkers führt.
Die Les Paul Modelle der Firma Gibson sind üblicherweise mit zwei Humbuckern ausgestattet. können mittels des Pickupwahlschalters in unterschiedlichen Kombinationen werden.
Eine Sonderform des Humbuckers ist der "P-Style" an E-Bässen (benannt nach dem Fender P recision wo er erstmals zum Einsatz kam). fälschlicherweise split-coil genannt. Der P-Style (oder auch besteht aus zwei kurzen Singlecoils die versetzt sind und jeweils nur 2 Saiten des abnehmen. Dadurch werden zwar die Nebengeräusche aufgehoben erhält aber mehr Höhen als beim herkömmlichen (jedoch nicht so viele wie beim Singlecoil). P-Style wird bei modernen Bässen gerne mit separaten Singlecoil kombiniert (sog. PJ-Konfiguration).
Eine weitere Sonderform ist der sogenannte Humbucker bei dem die zwei Spulen nicht sondern übereinander angeordnet sind. Die untere Spule dabei aufgrund von Abschirmmassnahmen keine Saitenschwingungen sondern als sog. "Dummy-"Spule ausschliesslich der Brummunterdrückung. "Stacked" werden in verschiedenen Single Coil-Baugrössen (z.B. Standard Telecaster oder P90) hergestellt und können wie klingen ohne aber an Brummeinstreuungen zu leiden.