Die Hundsrobben (Phocidae) umfassen mit dem Seehund und der Kegelrobbe die beiden an deutschen Küsten heimischen Am artenreichsten sind sie in arktischen und Meeren verbreitet; sie kommen auch an gemäßigten vor aber nur mit wenigen Arten in Tropen.
Von der anderen großen Robbenfamilie den Ohrenrobben unterscheiden sich Hundsrobben durch diese Merkmale:
Sie haben keine äußeren Ohren.
Die Vorderflossen sind deutlich kleiner als Hinterflossen
Die Hinterflossen sind sehr unbeweglich und nicht unter den Körper geschoben werden
Abgesehen von diesen und einigen weiteren Gemeinsamkeiten sind Hundsrobben eine sehr vielgestaltige Gruppe. den kleinen Seehunden gehören hierher so verschiedene wie die gigantischen See-Elefanten und die räuberischen Seeleoparden . Es lässt sich daher kaum etwas über diese Robbenfamilie sagen.
Die Hundsrobben sind ohne Zweifel monophyletisch . Fossil sind sie seit dem mittleren Miozän bekannt. Seitdem hat sich ihr Verbreitungsgebiet ausgedehnt.
Die Hundsrobben werden oft in eine von Unterfamilien unterteilt. Eine gängige Methode dabei es die Hundsrobben der Südhalbkugel als Monachinae den Hundsrobben der Nordhalbkugel (Phocinae) abzutrennen. Während letztere monophyletisch sind ist dies bei den mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht der Fall; man daher auch Klassifikationsschemata in denen ein bis zusätzliche Unterfamilien (Cystophorinae Mirounginae Lobodontinae) geführt werden vermehrt solche in denen jede weitere Unterteilung der Unklarheit unterlassen wird. In der folgenden wird daher auch auf die Nennung von verzichtet.