Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter einer Hybride ( Mischling Bastard ) versteht man ein Lebewesen das durch von Eltern verschiedener Zuchtlinien Rassen oder Arten hervorgegangen ist. Der Begriff ist insbesondere in der Pflanzenzucht verbreitet wird zunehmend auch in der Tierzucht verwendet.
In der Hybridzucht nutzt man den Heterosis-Effekt aus der - im Vergleich zu reinerbigen Lebewesen - zu mehr Vitalität und führt. So kann der Heterosis-Effekt beispielsweise bei Getreide -Arten wie dem Mais zur Verdopplung der Erträge führen. Dementsprechend der Anteil der Hybridsorten in den letzten stark angestiegen. So waren 1995 bei Brokkoli Tomaten und Rosenkohl jeweils über 80% der Hybridsorten.
Werden Hybriden aus verschiedenen Arten erzeugt sind sie in der Regel nicht fruchtbar Maulesel und Maultier zwei Kreuzungen von Pferd und Esel ). Hybriden deren Eltern der selben Art sind dagegen fruchtbar allerdings tritt nach den Mendelschen Gesetzen ) ab der F2-Generation eine Aufspaltung der ein.
Deshalb verwendet man in der Hybridzucht Zuchtlinien als Parentalgeneration. Die entstehenden Hybriden gehören ersten Filialgeneration (F1-Generation). Daher spricht man auch F1-Hybriden. Sie sind genetisch uniform.
Die Hybridzucht hat allerdings nicht nur Einerseits werden die reinerbigen Zuchtlinien für die immer weniger vital. Andererseits werden alte Sorten und damit auch ein erhebliches genetisches Reservoir vom Markt verdrängt so dass die genetische insgesamt sinkt. Zudem bedeutet die Verwendung von eine gesteigerte Abhängigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe von Saatzuchtbetrieben.