Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Wasserstoff ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol H hydrogenium Wassererzeuger von griech. : hydror Wasser und griech.: gennaein erzeugen) und der Ordnungszahl 1. Wasserstoff ist das häufigste chemische im Weltall. Sterne bestehen hauptsächlich aus Wasserstoff- Plasma . Auf der Erde sind von keinem anderen Element so Verbindungen bekannt. Hier kommt es meist gebunden Form von Wasser vor aber auch in allen Lebewesen Erdöl und in Mineralien .
Wasserstoff ist mit nur einem Proton und einem Elektron das leichteste der chemischen Elemente. Wasserstoff ca. 14-mal leichter als Luft geruchlos und farblos. Sein Diffusionsvermögen auf Grund seines geringen Molekulargewichtes und Wärmeleitfähigkeit sind die höchsten aller Gase und zu einer Reihe von technischen Problemen beim mit Wasserstoff.
Das Wasserstoffatom wird aufgrund seines einfachen Aufbaus als in der quantenmechanischen Beschreibung aller Atome verwendet. Es ist einzige Atom für das sich die möglichen des Elektrons zumindest näherungsweise ohne den Einsatz numerischer Verfahren berechnen lassen. Dieses ist sonst nur Ionen möglich denen lediglich ein Elektron verblieben (z.B. <math>\mathrm{He}^{+}</math> <math>\mathrm{Li}^{2+}</math> ...).
Wasserstoff macht 75% der gesamten Masse 90% aller Atome im Universum aus. In Atmosphäre der Erde liegt Wasserstoff jedoch nur Konzentrationen unter 1 ppm vor; der überwiegende Teil des Wasserstoffs der Erde ist in Wasser vorhanden. Andere natürliche Vorkommen sind Kohle Fossilien und natürliche Gase z.B. Methan (CH 4 ).
Wasserstoff geht mit den meisten chemischen Verbindungen ein. Durch seine Elektronegativität von 2 2 kann Wasserstoff Verbindungen als metallischer als auch als nichtmetallischer Partner eingehen indem es entweder ein abgibt bzw. aufnimmt. Allerdings wird das Elektron nicht vollständig abgegeben da sonst ein blankes verbleiben würde so dass Verbindungen bei denen der weniger elektronegative Partner ist einen hohen Anteil haben. Als Beispiele seien HF (Hydrogenfluorid) HCl genannt. Isolierte H + -Ionen in wässriger Lösung verbinden sich sofort Wassermolekülen zu H 3 O + -Ionen ( Säure ).
In Verbindung mit Metallen kann Wasserstoff auch jeweils ein Elektron aufnehmen so dass geladene Wasserstoffionen entstehen. Diese Verbindungen werden Hydride genannt.Metallhydride sind hochexplosiv.
Unter normalen Bedingungen ist Wasserstoffgas ein zweier Molekülarten die sich durch die "Richtung" Elektronenspins und Kernspins unterscheiden. Diese beiden Formen sind als ortho - (normale Form) und para -Wasserstoff bekannt (im Unterschied zu den verschiedenen Unter Standardbedingungen liegen 25% des Wasserstoffs als para-Form 75% als ortho-Form vor wobei die ortho-Form gereinigt werden kann. Die beiden Molekülarten unterscheiden in ihrer Energie was zu leicht unterschiedlichen Eigenschaften führt. So liegen z.B. der Schmelz- Siedepunkt der para-Form ca. 0 1K unter der ortho-Form.
Das häufigste Wasserstoff- Isotop Protium ( 1 H) hat keine Neutronen; die beiden anderen ein ( Deuterium 2 H D) bzw. zwei ( Tritium 3 H) Neutronen. Protium und Deuterium sind stabil. macht 0.0184-0.0082% aller Wasserstoffatome aus (nach IUPAC ). Tritium ist radioaktiv .
Wasserstoff ist das einzige Element dessen eigene Namen haben.
Wird Wasserstoff in einfachen Metalltanks gelagert kommt es wegen der geringen Molekülgröße zu d.h. Gas tritt langsam aus. Dies ist für mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge problematisch wenn lange an einem abgeschlossenen Platz (Garage Tiefgarage) Zudem rechnet man beim Betanken mit relativ Verlusten von einigen Prozent der Gesamtmenge. Flüssiger in Metalltanks neigt bei Beschädigungen oder Lecks Selbstentzündung.