Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Unterkühlung oder Hypothermie ist ein Kälteschaden und tritt ein die körpereigene Wärmeproduktion über längere Zeit geringer ist als Wärmeabgabe.
Bei Unfällen am Wasser oder im haben die Helfer in der Wasserrettung beziehungsweise der Bergrettung immer auch von einer Unterkühlung des Patienten auszugehen.
Der menschliche Körper hat die Fähigkeit Körpertemperatur auch bei Schwankungen der Umgebungstemperatur konstant rund 37°C zu halten. Dieser Normalwert unterliegt einigen Schwankungen. Hierzu zählen die verstärkte Wärmeabgabe Schwitzen bei körperlicher Anstrenung und die Wärmeproduktion Kältezittern beispielsweise bei Fieber .
Der Körper versucht bei einer Körpertemperatur 34 bis 37 °C die Körperkerntemperatur konstant halten und produziert Wärme durch Muskelzittern. Zusätzlich sich die Blutgefäße in den Extremitäten zusammen verringern die Durchblutung der äußeren Körperregionen. Es eine Schale in der das kalte Blut bleibt. Ein Wärmeaustausch zwischen Schale und findet dann kaum noch statt.
Sinkt die Temperatur auf weniger als °C ab kommt es zur Lähmung des Dieser wird dann schläfrig ( somnolent ). Es kommt zur Bewusstlosigkeit später zu Atem- und Kreislaufstillstand infolge von Herzrhythmusstörungen .
Alkoholgenuss: Alkohol verstärkt beziehungsweise beschleunigt eine Unterkühlung sich hier die Blutgefäße in der Haut erweitern und der Körper so mehr an die Umgebung abgibt.
Wegen der Temperaturempfindlichkeit des Reizleitungssystems kommt ab einer kritischen Temperatur zu Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern Pulslose Ventrikuläre Tachykardie) und damit zum Erliegen Kreislauftätigkeit .
Ist der Temperaturunterschied zwischen Schale und zu groß kommt es bei der Wiedererwärmung bei Bewegung des Patienten zum Temperaturausgleich und Kerntemperatur kann weiter absinken ( Afterdrop ). Dies kann zum so genannten Bergungstod führen.
Die Rettung aus dem Gefahrenbereich hat zu erfolgen da sonst der Patient weiter
Grundsätzlich sollte der Patient dabei möglichst bewegt werden. Beispielsweise kann der Patient mit Korbtrage oder einem so genannten Spine Board (Wirbelsäulenbrett) waagerecht aus dem Wasser an eines Rettungsbootes gehoben werden.
Den Patienten schonend aus dem Gefahrenbereich bringen; wenn mögich einen Raum mit Zimmertemperatur mindestens an einen Ort
Den Patienten flach lagern und wenig bzw. wenn möglich vollständig immobilisieren
Wärmeerhalt d.h. Patienten mit Wolldecken zudecken einwickeln. Eine Rettungsdecke nie direkt auf die bringen diese ist dann wegen fehlender Isolationswirkung
Die Wiederbelebungsmaßnahmen werden beim Transport ins sowie in der Klinik fortgesetzt. Medikamente wie beispielsweise Adrenalin sowie die Defibrillation funktionieren nur ab einer bestimmten Körpertemperatur. die verminderte Temperatur verlangsamt sich auch das der Hirnzellen .
Daher gilt der Grundsatz: Niemand ist so lange er nicht warm und tot ( No one is dead until he is and dead ).