Die Abkürzung IMAP steht für Internet Message Access Protocol . Das IMAP Protokoll erlaubt den Zugriff auf und die von empfangenen E-Mails und wird grundsätzlich im RFC 3501 beschrieben. Darüber hinaus gibt es eine von optionalen Erweiterungen des Protokolls die in RFCs und Drafts beschrieben sind.
Im Gegensatz zum POP3 Protokoll verbleiben die Mails in der auf dem Mail Server und werden nur Bedarf auf den Client Rechner übertragen.
IMAP wurde mit dem Ziel entworfen Zugriff auf Mailboxen und Nachrichten so bereitzustellen als wenn sich auf dem lokalen Rechner befänden.
Zugriff von mehreren Rechnern (z.B. von Arbeit Zuhause unterwegs)
zentrale Speicherung und Archivierung der Mails
gemeinsam genutzte Mailboxen für mehrere Benutzer
manche Serverimplementationen bieten Rechtevergabe für Mailboxen schreiben löschen administrieren usw.) pro Benutzer und damit detaillierte Zugriffssteuerung
Versehen von Mails mit Anmerkungen wie "wichtig!"
Suchen und Sortieren können serverseitig durchgeführt so dass auch Klienten mit geringer CPU-Leistung große Mailboxen nutzen können
Ohne bestehende Online-Verbindung kann mit manchen nicht auf die Mails zugegriffen werden (fehlende des disconnected mode den IMAP bietet).
erhöhte Anforderung an die Leistungsfähigkeit des im Vergleich zu POP3 : IMAP ist im Gegensatz zu POP sitzungsorientiertes Protokoll mit zum Teil sehr lang TCP -Verbindungen.
IMAP wird von vielen Mailklienten ( Netscape Outlook Express KMail Pegasus Mail Apple-Mail etc.) unterstützt. Allerdings bestehen Unterschiede im Grad der Unterstützung. Ein Problem dass viele Programme IMAP nutzen als wäre POP. Nur wenige Programme nutzen die Möglichkeiten die IMAP bietet. Zu ihnen zählen u.a. pine und Mulberry.
Die bei der IANA registrierte Portnummer für IMAP ist 143. primär vor der Einführung von STARTTLS verwendeter Port für mit SSL gesicherte Verbindungen steht mit 993 zur