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Die International Securities Identifying Number ( ISIN ) ist eine zwölfstellige Buchstaben-Zahlen-Kombination und stellt weltweit eindeutige Identifikation für ein Wertpapier dar. Wertpapiere können Aktien Schuldverschreibungen (Rentenpapiere Bonds) Optionen oder Futures sein.
Die ISIN besteht aus zwei Buchstaben ISO 3166-1 -Kennung des herausgebenden Landes gefolgt von neun und/oder Ziffern der so genannten NSIN (National Identifying Number). Abschließend steht an der letzten eine Prüfziffer. Festgelegt wurde dies im Standard ISO 6166 .
Die NSIN wird von der jeweiligen Behörde herausgegeben (National numbering agency NNA). Im Börsenhandel wurden Wertpapiere bisher über eine sechsstellige die Wertpapierkennnummer ( WKN ) klassifiziert. Diese wurde am 22. April durch die ISIN ersetzt.
Deutsche ISINs beginnen mit dem Länderkürzel die folgende NSIN setzt sich aus drei gefolgt von der bisherigen WKN zusammen. Mit abschließenden Prüfziffer ergibt sich z. B. für Bayer AG (WKN 575200) die ISIN DE0005752000.
Die Prüfziffer wird mittels der sog. "Double-Add-Double" modulus 10 Formel verifiziert. Jede Ziffer steht bei Berechnung für sich selbst für einen Buchstaben die um neun erhöhte Position im Alphabet also z. B. A = 10 Z 35. Die so gewonnenen Ziffern werden hintereinander Jede zweite Ziffer wird mit zwei multipliziert von rechts mit der vorletzten also der Ziffer vor der Prüfziffer. Dadurch erhöht sich nochmal die Zahl der Ziffern dieser Folge. wird die Quersumme gebildet. Diese muss ein ganzzahliges Vielfaches Zehn sein dann ist die Prüfziffer korrekt.
Die ISINs werden nach und nach eingeführt. Zur Zeit haben sie viele Staaten eine weitere Möglichkeit zur Identifikation von Wertpapieren Nur wenige dieser Staaten haben sie bisher vorrangigen Identifikation erklärt.