Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die kharidjitischen Ibaditen sind ein eigenständiger Zweig des Islams und folgen der von 'Abd Allah ibn-Ibad gegründeten Rechtsschule ( madhhab ).
Die vier sunnitischen Rechtschulen ( Hanafiten Malikiten Hanbaliten und Schafiiten ) sehen die Ibaditen durchaus als eine Rechtsschule ( madhhab ) innerhalb des Islams an nur dass vier obengenannten Rechtschulen sich alle gegenseitig anerkennen Ibaditen jedoch außerhalb dieses Konsenses stehen. Manchmal die Sunniten den Ibaditen durchaus zu dass eine strenge Auslegung des Islams praktizieren haben meist wenig Verständnis dafür das sie von Ibaditen auch wenn diese das nicht laut als ungläubig angesehen werden.
Die Schiiten unterscheiden sich von den Ibaditen mehr die Sunniten vor allem die Ismailiten und die Imamiten etwas weniger die Zaiditen . Die Schiiten werfen den Ibaditen oft Geringschätzung für die eigenen schiitischen Imame vor. sehen viele Schiiten die Ibaditen als extremistische an; in der Praxis hat das aber wenige Konsequenzen. Was vor allem Ismailiten und Ibaditen jedoch bei allen theologischen wieder vereint ist ihr gemeinsames Schicksal trotz Toleranz vom Rest der Muslime blutig verfolgt zu sein.
Die Ibaditen sehen sich selbt als "Familie der Aufrechten" (ahl al-istiqama) an. Die sehen die anderen Muslime als "Abweichler" (muschrikun) machen aber einen Unterschied zwischen zwei Formen Unglaubens: (kufr ni'ma) und (kufr schirk). Andere Rechtsschulen unterscheiden zwischen "abweichend gläubig" (shirk) und unläubig" (kafir). Wen die Ibaditen als kafir ni'ma sehen den meiden (bara?a) sie egal derjenige auch Ibadit oder sonstigen Glaubens ist zwar durch innere Verweigerung von "vertrauter Freundschaft" Alles in allen eine ziemlich verwickelte Angelegenheit folgt).
Wie dem auch sei in der tolerieren die Ibaditen alle anderen und sind wie der traditionelle sunnitische Islam und der imamitisch-schiitische Islam der Auffassung das man jeden "völlig ungläubig" (kafir) ist weil er ( kufr ) praktiziert töten müsste.
Bei aller Vorsicht die bei solchen angebracht ist weisen die Ibaditen gewisse Gemeinsamkeiten den Mennoniten auf. Wie jene zutiefst schriftgläubig wandelten sich von einer sich immer mehr radikalisierten die durch diese Radikalisierung in blutige Konfikte der Umwelt kam und dadurch beinahe ausgerottet zu einer meist weltabgewandten und toleranten Religionsgemeinschaft sich durch innere Pluralität auszeichnet und heute sehr moderne weltoffene als auch sehr traditionelle Gruppen aufweist. 'Abd Allah ibn-Ibad ist sozusagen der "Menno Simons" der Kharidjiten .